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Zum Ende der Seite springen Cobra 11 Story
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Manu
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Hass


Als der 14 jährige Judas die Seitenstrasse zum Zigarettenautomaten ging, merkte er nicht das ihm eine Gruppe von Jugendlichen folgte. Judas steckte die 3 Euro in den Automaten und wählte dann die Zigarettenmarke seiner Eltern aus. Er nahm die Schachtel aus dem Fach und wollte sich gerade wieder auf den Weg machen, als die Gruppe Jugendlicher ihn umzingelte.
Judas erstarrte vor Angst, denn er kannte diese Gruppe sehr gut. Sie hatten vor einer Woche seinen besten Freund zusammengeschlagen und ihn fast umgebracht. Maik der Anführer der Gruppe zog sein Klappmesser und ging dann auf Judas zu. Ohne ein Wort zusagen stach er mehrmals auf Judas ein , der daraufhin zu Boden ging und leblos liegen blieb.
„ Wieder ein Ausländer weniger“, schrie Maik anfeuernd zu seinen Kumpels und trat noch mal mit seinem Stiefel in Judas Magen. Die Gruppe verlies den Tatort fröhlich und ging in ihren Gruppenraum ( ein alter umgebauter Wohnwagen). Dort stießen sie erst mal mit einer Runde Bier auf ihre Tat an.
25.01.2007 21:30
Manu
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Der nächste Morgen:
Tom und Semir saßen im Büro und arbeiteten an ihren Berichten. Hotte kam ins Büro und sagte dann mit versteinerter Miene.
„ Habt ihr schon gehört, es ist schon wieder ein Junge bedroht wurden, doch diesmal ist er tot. Er war erst 14 Jahre alt. Ich hab hier die Fotos“, sagte Hotte und ging wieder.
Semir und Tom sahen sich die Fotos an und in beiden stieg ein Gefühl der Wut hoch.
„ Wer macht den so was nur, das war doch noch ein Kind“, sagte Tom mit trauriger Stimme.
In dem Moment kam die Chefin in das Büro.
„ Guten Morgen meine Herren. Ich sehe , sie machen sich schon mit ihren neuen Fall vertraut.
Die Kollegen haben uns gebeten sie zu unterstützen. Es wird vermutet , das es sich bei den Tätern um eine Gruppe Ausländerfeindlicher Jugendlicher handelt. Ich hoffe sie werden die Kollegen tatkräftig unterstützen“, sagte Anna und verlies das Büro.
„ Die Schweine schnapp ich mir“, sagte er wütend und knallte die Fotos auf den Tisch.
„ Wir!, schnappen sie uns“, sagte Tom und klopfte Semir auf die Schulter

Semir und Tom stiegen in den BMW und fuhren zu dem Elternhaus von Judas. Als sie an der Tür klingelten , öffnete der Vater von Judas . Semir und Tom zeigten ihre Ausweise und wurden dann höflich in die Wohnung gelassen. Man konnte dem Vater ansehen , das er geweint hatte. Seine Augen waren rotunterlaufen . Judas Mutter war gar nicht ansprechbar, sonder lag mit einer Dosis Beruhigungstabletten im Bett. Semir redete mit dem Vater und Tom sah sich in zwischen in Judas Zimmer um. Das Zimmer war ein ganz normales Jugendzimmer. Es klebten verschiedene Poster von Sängern an der Wand und auf dem Schreibtisch lag noch das Schulheft vom Vortag. Tom ging zum Regal und schaute sich einige Fotoalben an, doch er konnte nichts auffälliges entdecken. Als er wieder in das Wohnzimmer zurück kam , verabschiedete Semir sich gerade von dem Vater und er begleitete die beiden zur Tür.
26.01.2007 20:59
Manu
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Die beiden stiegen wieder in den BMW und fuhren dann zum Revier zurück.
„ Und , hast du irgendwas im Zimmer gefunden“, fragte Semir .
„ Leider nicht und hast du was rausbekommen“, fragte Tom.
„Der Vater hatte nur gesagt, das Judas sich immer mit seinen Freunden in der Disco „Paradies“ getroffen hat und da fahren wir heute Abend hin“, sagte Semir .
Tom sah ihn erstaunt an und meinte dann:
„ Wir sollen in die Disco! Da fliegen mir ja die Ohren weg“, sagte Tom .
„ Hast du einen besseren Vorschlag“? , fragte Semir und schaute Tom dabei fragend an.
„ Wenn du meinst, das uns das weiterbringt, bitte, gehen wir halt heute Abend in die Disco“, sagte Tom .
Im Revier erzählten die beiden der Chefin was sie heute vorhatten und die konnte sich ein leichtes Lächeln nicht verkneifen.
Tom und Semir verabschiedeten sich auf dem Revier und verabredeten sich gegen 21.00 Uhr vor dem Paradies.

Es war kurz vor 21.00 Uhr als Semir mit dem BMW auf den Parkplatz hielt und sich umschaute ob Tom schon da war. Semir wollte gerade aussteigen , als jemand an die Scheibe klopfte. Semir schaute etwas erschrocken , denn Tom hatte an die Scheibe geklopft und war ohne Anzug kaum wieder zuerkennen. Er hatte sich eine Jeans angezogen und dazu ein hautenges Ripshirt . Die Haare waren mit Gel fixiert und Tom sah in seinen neuen Outfit wirklich gut aus.
„ Tom , was ist denn mit dir passiert?, fragte Semir leicht grinsend.
„ Gefällt es dir nicht“?, fragte Tom und grinste zurück.
„ Doch ,doch, man muss sich nur daran gewöhnen. Komm lass uns an die Arbeit gehen“,
sagte Semir und sie folgten den lauten Basstönen und Technoklängen zum Eingang .
27.01.2007 16:52
Manu
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Als sie in die Disco reingingen konnte man sein eigenes Wort nicht verstehen und die Luft war mit leichten Nebel von der Tanzfläche durchzogen. Tom und Semir gingen zum Tresen, bestellten sich eine Cola und gingen dann etwas abseits von dem ganzen Trubel an einen Ecktisch. Sie versuchten sich zu unterhalten, doch das war bei dem Lärm nicht möglich.
Semir beugte sich zu Tom rüber und sagte ihm laut ins Ohr:
„ Das beste ist, wenn wir uns mal unter die Leute mischen und uns mal umsehen, wir treffen uns dann um halb 11 wieder hier“.
Tom nickte Semir zu und beide gingen getrennte Wege. Tom mischte sich unter das tanzende Volk und Semir ging zum Tresen um sich da umzuhören.
Tom ging auf die Tanzfläche und hatte schnell Kontakt zu einer netten jungen Dame Namens Anna gefunden .Sie kamen schnell ins Gespräch. Tom lud Sie zu einem Trink ein ,setzte sich mit ihr an den Ecktisch und versuchte Sie diskret über diese Jugendgruppe auszufragen.
27.01.2007 20:51
Manu
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Sie waren gerade in das Gespräch vertieft, als eine Gruppe Jugendlicher mit Springerstiefeln die Disco betrat. Maik kam direkt auf den Tisch zu und gab Anna einen Kuss auf den Mund.
„ Wer ist denn der Kerl, will der was von dir“?, fragte Maik gereizt seine Freundin Anna.
„ Wir haben nur getanzt und etwas geredet, sonst nichts“, sagte Anna ängstlich .
Tom schaute sich die Gruppe an , die um Maik stand und hielt nach Semir Ausschau. Sein siebter Sinn sagte ihm , das dass die Typen sind , die Sie suchen. Semir war kurz zu den Toiletten gegangen .
Maik ging zu Tom rüber und setzte sich neben ihn.
„ So, du wolltest also nichts von meiner Freundin, und das soll ich dir glauben“, sagte Maik und zog sein Klappmesser aus dem Stiefel.
„ Ja, wir haben nur geredet“, sagte Tom etwas zögerlich und schaute wieder nach Semir, doch von dem war immer noch nichts zu sehen.
Plötzlich spürte Tom , wie die Spitze von dem Messer in seine Seite drückte.
„ Wir gehen jetzt mal vor die Tür und werden uns mal richtig unterhalten“, sagte Maik und drückte mit dem Messer stärker zu.
Tom hatte Semir immer noch nicht entdeckt und ging wiederwillig mit der Gruppe vor die Tür.
„ Wo steckt Semir wieder, immer wenn man ihn braucht ist er nicht da“, dachte Tom.
Semir wusch sich gerade die Hände als zwei Typen die Toilette betraten . Sie hatten Springerstiefel an und waren kahlgeschoren. Semir trocknete sich die Hände ab und wollte gerade zur Tür gehen , als sich einer der beiden vor Semir stellte. Er war fast zwei Köpfe größer wie Semir .
„ Rolf, guckt doch mal wen wir hier haben, ist das nicht Gurkenhahn, der Türke den wir schon mal fertig machen sollten“, rief er grinsend zu seinen Kumpel rüber.
28.01.2007 13:07
Manu
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„ Ja, du hast recht Rolf das ist er. Warum holen wir nicht einfach nach, was wir damals nicht zu Ende gebracht haben“, sagte der Kumpel und ging auch zu Semir rüber.
Semir wollte noch was sagen , doch da schlug Rolf schon zu. Die Faust traf Semir ins Gesicht. Semir taumelte etwas nach hinten . Rolfs Kumpel fing Semir auf und hielt ihn fest.
Rolf schlug Semir in den Magen. Semir sackte zusammen. In dem Moment kamen noch weitere Gäste in die Toilette und Rolf und sein Kumpel ließen von Semir ab und rannten schnell aus der Toilette. Semir rappelte sich auf und kühlte sein Gesicht erst mal mit Wasser. Seine Lippe war aufgeplatzt und er merkte jede Rippe einzeln. Semir drückte sich ein Tuch auf der Lippe und verlies dann die Toiletten. Er wollte zu Tom gehen , doch der Tisch an dem Tom gesessen hatte war leer. Semir schaute sich so gut es ging in der Disco um , doch von Tom war nichts zu sehen.
„ Vielleicht ist er ja raus gegangen“, dachte Semir und machte sich auf den Weg nach draußen.
Tom versuchte gerade so gut es ging dem Messer von Maik auszuweichen. Doch Maik war sehr schnell im Umgang damit. Tom duckte sich gerade um wieder einer Attacke auszuweichen als er das Messer auf seinem Arm spürte. Er schrie kurz auf, den das Messer hatte eine lange Schnittwunde in seinen Arm hinterlassen. Tom merkte wie das warme Blut sich auf seiner Haut verteilte. In dem Moment kamen Rolf und sein Kumpel aus der Disco gelaufen.
29.01.2007 20:21
Manu
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„ Maik , du wirst nicht glauben wen wir gerade in der Toilette getroffen haben“, schrie Rolf freudig.
„ Erzähl es mir Kumpel“, sagte Maik.
„ Erinnerst du dich noch an Gurkenhahn, den Türkenbullen den wir mal fertig machen sollten.
Wir wurden leider gestört, sonst hätten wir das zu Ende gebracht, was wir damals angefangen haben“, sagte Rolf grinsend.
Tom erinnerte sich schwach an den Fall, von dem Semir ihm erzählt hatte. Damals war sein Kollege Andre und auch Andrea angeschossen wurden und Semir war diesem Psychopathen
alleine ausgeliefert.
„ Was habt ihr mit Semir gemacht“, schrie Tom und hielt die Hand auf seinen Arm.
Maik schaute etwas erstaunt, das Tom Semirs Namen wusste und dachte sich dann schon, das Tom wohl auch ein Bulle sein musste.
„ Noch so ein Bullenschwein“ , schrie Maik und ging mit dem Messer auf Tom zu. Tom hatte immer noch mit seinen Schmerzen am Arm zu kämpfen. Zwei von Maiks Gruppe hielten Tom an den Armen fest und Maik schlug mehrmals kräftig zu.
„ Na Bulle, wie gefällt dir das“, schrie Maik und stand mit seinem Messer vor Tom und schaute ihn in die Augen.
„ Lass ihn, er hat dir doch nichts getan“, schrie Anna Maik an.
Maik drehte sich um und schlug Anna mit der flachen Hand ins Gesicht. Anna taumelte nach hinten und fiel dann zu Boden. Sie hielt ihre Hand auf die Wange und Tränen liefen ihr übers Gesicht.
„ Ich hab dir schon mal gesagt, du sollst dich nicht in meine Angelegenheiten mischen“, sagte Maik während er sich wieder zu Tom umdrehte. Seine Kumpel hielten ihn immer noch fest.
30.01.2007 21:35
Manu
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In dem Moment öffnete sich die Tür und Semir trat aus der Disco. Er merkte, das ihm die frische Luft gut tat. Er schaute sich nach Tom um und hörte dann , das Geschreie. Semir ging langsam in die Richtung aus der die Stimmen kamen. Zum Glück war Vollmond und er konnte im herabfallenden Licht des Mondes die beiden Typen und noch weitere erkennen, mit denen er gerade in der Toilette Bekanntschaft gemacht hatte. Beide hielten eine Person fest und bei genauem hinsehen erkannte Semir ,das es Tom war.
„ Tom , Tom“, schrie Semir und rannte los.
„ Lass uns abhauen , den krall ich mir ein andermal“ schrie Maik und schlug Tom noch einmal mit voller Wucht in den Magen. Tom krümmte sich vor Schmerz und wurde dann zu Boden geworfen. Maik schnappte sich Anna und die ganze Gruppe lief los . Als Semir bei Tom angekommen war, war von den anderen nichts mehr zu sehen.
„ Tom , alles klar bei dir“, fragte Semir besorgt.
Tom stand langsam auf und hielt seinen Arm.
„ Ja ,ja, aber wo hast du den die ganze Zeit gesteckt? Immer wenn man dich braucht, bist du nicht da“, sagte Tom gereizt.
„ Endschuldige , das ich mich mit zwei von den Typen in der Toilette rumschlagen musste“ sagte Semir etwas wütend zurück.
Beide schauten sich an und mussten dann grinsen.
„ Komm Partner, ich bring dich erst mal zum Arzt“, sagte Semir und beide fuhren in die Ambulanz, wo Toms Arm versorgt wurde.
Semir rief in der Zwischenzeit die Chefin an und berichtete ihr , das er die Typen von dem früheren Fall kannte.
„ Okay Semir . Sie und Tom fahren jetzt erst mal nach Hause und Morgen wird Andrea dann die Adresse von den beiden checken.“, sagte die Chefin und beendete dann das Gespräch.
Semir hatte gerade sein Handy verstaut, als Tom aus der Ambulanz kam. Sein Arm war verbunden .
31.01.2007 21:02
Manu
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„ Na, wieder fit“, fragte Semir grinsend.
„ Wer mit dir arbeitet muss ja fit sein“, sagte Tom lachend .
Semir setzte Tom zu Hause ab und fuhr zu seiner Wohnung.

Als Tom am nächsten Morgen ins Revier kam, wurde er schon von Semir und Andrea erwartet. Andrea war gerade angefangen die Adresse von den Typen , aus dem alten Fall im Computer zu suchen.
„ Morgen, Tom. Was macht dein Arm“, fragte Andrea besorgt.
„ Hallo ihr zwei, schon bei der Arbeit?. Danke der Nachfrage Andrea ,es geht“, sagte Tom .
Tom holte für alle einen Kaffee , als Semir angestürmt kam.
„ Tom , komm lass uns los. Ich hab die Adresse“, sagte Semir und war schon durch die Eingangstür verschwunden.
Tom stellte die Kaffeebecher hin und lief dann Semir nach . Semir hatte schon den Motor vom BMW gestartet , als Tom endlich einstieg.
„ Wo bleibst du denn Opa“, sagte Semir grinsend und fuhr vom Platz.
„ Von wegen Opa, du weist genau, das ich Morgens etwas länger zum wach werden brauch“, sagte Tom etwas genervt.
Kurze Zeit später, waren sie bei der besagten Adresse angekommen.
Beide stiegen aus und gingen zu der alt wirkenden Holztür die vor ihnen lag. Tom suchte nach der Klingel, doch die gab es anscheinend nicht und so versuchte er es mit mehrmaligen Klopfen an die Tür.
„ Scheint keiner zu Hause zu sein“, sagte Semir und schaute Tom dabei fragend an.
„ Und jetzt“?, fragte Tom.
„Ich schau mal hinten nach“, sagte Semir und ging zur Rückseite von dem Haus.
Tom klopfte noch einmal an die Tür doch es tat sich nichts.
Tom holte sein Dietrich aus der Tasche und begann das Schloss der Tür zu öffnen.
Es ging schwerer als er dachte, der Dietrich rutschte ihm aus der Hand und fiel auf den Boden.

Augenzwinkern
02.02.2007 20:33
Manu
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„ Verdammter Mist“, fluchte Tom , während er sich nach dem Dietrich bückte um es auf zuheben. Tom griff gerade in gebückter Haltung danach, als mehrere Schüsse durch die Tür knallten. Tom stöhnte kurz erschrocken auf und schmiss sich dann auf dem Boden. Er robbte sich an die Seite und wartete den Kugelhagel ab.
Semir , der sich gerade an der Rückseite des Hauses umsah, hörte die Schüsse und rannte ums Haus zur Vordertür.
Er konnte Tom an der Seite des Hauses sehen und atmete kurz tief durch, den Tom war anscheinend nichts passiert.
„ Tom , alles okay“, rief Semir zu Tom rüber.
Tom nickte kurz und nachdem er Semir ein Zeichen gegeben hatte , lief er mit gezogener Waffe zur Rückseite des Hause. Er schoss zwei Kugeln auf das Schloss von der Tür und ging dann vorsichtig in das Haus. Tom öffnete die Türen der einzelnen Räume mit größter Vorsicht. Plötzlich hörte er ein Geräusch, er drehte sich um und wollte gerade schießen, als Semir hinter ihm auftauchte.
„ Sag mal musst du mich so erschrecken“, sagte Tom nervös.
Semir grinste kurz und konzentrierte sich sofort wieder.
Beide gingen weiter durch den Flur des Hauses , bis sie ihm vorderen Teil angekommen waren, doch es war niemand mehr drin. Draußen hörte man das durchdrehen von Reifen und ein dunkler Benz fuhr mit quietschenden Reifen weg.
„ Schnell zum Wagen“, schrie Tom zu Semir , beide steckten ihre Waffen weg und rannten zum BMW.
Semir machte den Motor an und nahm die Verfolgung auf. Tom setzte das Blaulicht auf das Dach und gab über Funk eine Meldung raus.
„ Cobra 11 an Zentrale, wir verfolgen einen dunklen Benz auf der A 7 Richtung Norden, Bitte um Verstärkung, Ende Cobra 11“, sagte Tom .

Freude
04.02.2007 15:15
Manu
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Der Benz fuhr immer schneller und plötzlich lehnte sich der Beifahrer aus dem Fenster und schoss mit seiner MP auf Tom und Semir.
„ Scheiße Semir pass auf“, schrie Tom .
Semir versuchte mit riskanten Ausweichmanövern den Kugel auszuweichen ,doch das gelang ihm nicht. Tom lehnte sich auch aus dem Fenster und versuchte auf die Reifen des Benz zu schießen.
„ Du musst auch treffen, sonst sehen wir gleich aus wie Schweizer Käse“, schrie Semir zu Tom.
„ Ja, ja, wenn du mal richtig Fahren würdest, wer das auch kein Problem“, sagte Tom und schoss weiter.
Diesmal traf Tom auch den rechten Hinterreifen und der Benz fing an hin und her zu schleudern, bis er mit voller Wucht in die Leitplanke knallte und mit rauchenden Motor stehen blieb.
„ Das wurde ja auch Zeit“, sagte Semir und trat auf die Bremse.
Als der BMW zum stillstand kam, stieg Tom aus und rannte mit gezogener Waffe zu dem Benz, während Semir versuchte die ankommenden Wagen zu stoppen.
Tom schaute kurz durch das Fenster und sah dann , das beide Insassen bewusstlos waren.
Er steckte seine Waffe weg und öffnete die Tür. Semir war immer noch beschäftigt die herankommenden Wagen zu stoppen. Er lief mit winkenden Armen auf sie zu. Die Wagen kamen langsam alle zum stehen und Semir gab über Funk eine Meldung an die Zentrale raus. Während Tom die Tür des Wagens öffnete, kam Rolf langsam wieder auf dem Fahrersitz zu Bewusstsein. Er öffnete die Augen und sah , das Tom sich über ihn beugte um zu sehen was mit seinem Kumpel ist. Er hörte Tom fluchen. In dem Moment griff er nach Toms Waffe und zog sie aus dem Halter. Tom war erschrocken , als er merkte ,das Olaf ihm die Waffenmündung in die Seite drückte.
„ Los Bulle, raus hier oder ich knall dich ab“, sagte Olaf und stieß Tom die Waffe in die Seite.
06.02.2007 20:36
Manu
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Tom stöhnte kurz auf und kroch dann langsam aus dem Wagen heraus. Olaf stieg auch aus und befahl Tom , mit ihm über die Böschung in das nahe Waldgebiet zu fliehen. Tom tat was man ihm befahl und drehte sich noch mal kurz zu Semir um , doch Semir, sah ihn nicht, den er war damit beschäftigt die Unfallstelle abzusichern . Als Tom und Olaf schon einige Meter in dem Wald verschwunden waren , hatte Semir die Situation ihm griff und lief zu dem Unfallwagen um Tom zu helfen die Verletzten zu bergen.
Als Semir an dem Wagen ankam , staunte er , denn es war nur noch ein Mann im Wageninneren und von Tom war keine Spur.
„ Tom, Tom wo steckst du denn“, rief Semir .
Doch Tom konnte nicht mehr antworten , den er war schon zu weit entfernt. Olaf nahm sein Handy und rief Maik an.
Er erzählte Maik , was vorgefallen war und das er einen Bullen bei sich hatte.
„ Ist es dieser Gurkenhahn“, schrie Maik ins Handy.
„ Nein , der andere Bulle“, sagte Olaf.
Okay, wir holen dich und den Bullen dort ab“, sagte Maik und beendete das Gespräch.
Olaf und Tom gingen noch ein ganzes Stück weiter, bis sie auf eine Durchfahrtsstrasse kamen.
Es dauerte nicht lange und Maik und sein Kumpel kamen um die beiden abzuholen. Olaf stieß Tom in den wagen und Maik fuhr zu ihren umgebauten Wohnwagen außerhalb der Stadt.
Semir ging über die Böschung und schaut in Richtung Wald , doch von Tom nichts zu sehen.
Semir nahm sein Handy und wählte Toms Nummer. Als Toms Handy klingelte , waren sie schon bei dem Wohnwagen angekommen.
„ Was sollen wir jetzt tun Maik? Das ist bestimmt Gurkenhahn“, sagte Olaf.
„ Drück das Gespräch weg und mach das Ding aus. Wir melden uns später bei dem“, sagte Maik und begann Tom an einen Stuhl zu fesseln.

Augenzwinkern
07.02.2007 22:15
Manu
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„ Was soll denn der ganz Mist“, schrie Tom in Maiks Richtung, nachdem Maik ihn gefesselt hatte.
„ Ganz einfach Bulle! Wir wollen nun mal , das keine Ausländer in Deutschland sind und da dein Freund ein Türke ist werden wir ihn auch vernichten ,so wie wir es mit anderen Ausländern auch machen .Und damit wir noch mehr Spaß an der ganzen Sache haben , wirst du uns die Arbeit abnehmen“, sagte Maik und lachte schallend.
Tom erschrak kurz und dann stieg Zorn und Wut in ihm auf.
„ Soll ich dir mal was sagen , du bist für mich der größte Idiot den ich kenne und ich werde für Euch nichts machen“, schrie Tom ihn an.
Maik schaute Tom an und ging dann zu ihm hin. Als er hinter Tom stand, umschlang er seinen Hals mit einem Arm und drückte fest zu. Tom fing an nach Luft zu zuschnappen und zu röcheln.
„ Du wirst schon tun was ich sage Bulle“, sagte Maik und drückte noch einmal fest zu. Tom merkte wie die Luft knapp wurde und verlor das Bewusstsein. Sein Kopf sackte zur Seite. Maik lies Tom los und ging grinsend zu den anderen rüber. Sie saßen am Tisch und spielten Karten.

Als Semir merkte , das dass Gespräch weggedrückt wurde, ahnte er schon was passiert war.
Er ging zu dem etwas durchlöcherten BMW und fuhr zum Revier zurück , denn Hotte und Bonrath hatten die Unfallstelle übernommen.
Was ist nur passier? Wo steckt Tom? Diese Gedanken gingen Semir auf dem Weg zum Revier durch denn Kopf..
Als Semir das Revier betrat, wurde er schon von Andrea und der Chefin erwartet. Sie hatten geschockt reagiert als Semir von Toms verschwinden über Funk erzählt hatte.
„ Hat sich schon jemand gemeldet“?, fragte Semir verzweifelt.
Augenzwinkern
08.02.2007 19:45
Manu
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„ Nein ,leider noch nicht“, sagte Andrea und sah die Besorgnis in Semirs Gesicht. Semir ging in sein Büro und setzte sich an den Schreibtisch. Er holte sich noch mal die Akte von dem früheren Fall raus und ging sie durch. Andrea beobachtete ihn durch das Fenster und holte einen Kaffee für Semir. Als sie zu Semir in das Büro trat, schaute er kurz auf und sah Andrea mit dem dampfenden Kaffee kommen.
„ Ich dachte mir , den kannst du jetzt gut gebrauchen“, sagte Sie und setzte sich zu Semir an den Tisch.
„ Oh, danke Andrea, du bist ein Schatz“, sagte Semir ,nahm die heiße Tasse in die Hände und
trank einen großen Schluck daraus.
„ Hast du noch was gefunden“, fragte Sie.
„ Leider nicht, außer der Adresse , wo wir heute schon waren steht nichts besonderes drin.
Andrea legte kurz ihre Hand auf Semirs Schulter und verlies dann wieder das Büro.
Semir blätterte noch eine ganze Weile in dem Bericht und merkte gar nicht , das es schon spät geworden war.
Er machte gerade seine Lampe am Schreibtisch an , als das Telefon klingelte.
Semir nahm den Hörer ab und sagte dann:
„ Ja, Gerkhan hier“.
„ So , Gurkenhahn , nun hör mir mal zu. Du und dein Partner werden uns nicht ins Handwerk fuschen , wenn wir die Ausländer beseitigen. Wenn du deinen Freund lebend wiedersehen willst, dann komm Morgen um 10.00 Uhr zu der alten Fabrikhalle 6. Dort bekommst du dann weitere Anweisungen . Und Gurkenhahn!, keine anderen Bullen“, sagte die Stimme am Telefon.
Semir wollte noch etwas sagen , doch das Gespräch war schon getrennt. Semir legte den Hörer wieder auf und schaute kurz auf das Telefon.
Er machte die Lampe aus und verlies das Büro. Bis auf die Leute von der Nachtschicht, waren alle schon weg. Er schaute auf die Uhr und musste mit erschreckend feststellen , das es schon fast 23.00 Uhr war. Er überlegte kurz , ob er noch bei Andrea vorbeifahren und ihr von dem Anruf erzählen sollte. Als er in den BMW gestiegen war, entschied er sich doch erst mal nach Hause zu fahren. „Es reicht vollkommen , wenn ich es Morgen erzähle“ ,dachte er und fuhr zu seiner Wohnung. Auf den Weg dahin, musste er viel an Tom denken und hoffte innerlich, das es ihm gut ging.


Augenzwinkern
09.02.2007 15:03
Manu
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Im Wohnwagen:
Tom hustete ein paar mal, als er wieder zu Bewusstsein kam, denn das Wohnmobil war schon ganz mit Zigarettenrauch durchzogen. Maik und seine Kumpels spielten immer noch Skat und unterbrachen kurz ihr Spiel, denn Sie hatten gehört , das Tom wieder wach war.
„ Na, Bulle , hast du wieder Puste“, sagte Maik grinsend und ging auf Tom zu. Tom sah bei dem ganzen Rauch fast gar nichts und erkannte erst spät , das Maik vor ihm stand.
„ Morgen früh, wirst du in einer Lagerhalle auf deinen Kumpel warten. Um Punkt 10.00Uhr wird er dort sein und dann wirst du ihn mit einem gezielten Schuss töten. Haben wir uns verstanden!“, sagte Maik, beugte sich vor Toms Gesicht und schaute ihn böse in die Augen.
„ Ich werde nicht auf meinen Freund schießen“, schrie Tom zu Maik.
Maik dreht sich zornig von Tom weg und flüsterte seinen Kumpel Olaf was in das Ohr.
„ Klar machen wir“ , sagte Olaf laut und lachte schallend los.
Maik und zwei andere Kumpels verließen das Wohnmobil um sich im Park nach einem ausländischen Jungen um zusehen.
Olaf blieb bei Tom und ging grinsend mit einer brennenden Zigarette auf Tom zu.
„ Lass mich frei, das hat doch alles keinen Sinn mehr“, sagte Tom nervös.
Olaf sagte nichts ,sondern schob Toms Pulloverärmel hoch und drückte mehrmals seine glühende Zigarette auf Toms Arm. Tom schrie auf , als ein stechender ,brennender Schmerz in durchfuhr.
„ Wirst du Morgen schießen“, fragte Olaf grinsend.
„ N E I N ! “, schrie Tom mit schmerzverzerrten Gesicht.
„Okay , du hast es nicht anders gewollt“, sagte Olaf gereizt.
Er nahm seinen Schlagring und schlug mehrmals auf Tom ein. Tom schrie auf und wurde dann Ohnmächtig.
Olaf lachte laut und ging dann zu denn anderen in den Park. An diesem Abend wurde ein junger russischer Mann auf brutalste Weise umgebracht.
12.02.2007 19:39
Manu
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Danach wurde die tat ausgiebig im Wohnmobil gefeiert und Tom war immer noch nicht bei Bewusstsein. Die Nacht verging schnell und Tom wurde von den ersten Sonnenstrahlen dieses Morgens aus seiner Ohnmacht gerissen. Er schaute sich kurz um und ihm wurde bald schlecht von dem Geruch kalten Zigarettenrauchs und Biergestank.
Sein Arm brannte und ihm taten so ziemlich alle Knochen weh.
In dem Moment wurde Olaf wach und auch der Rest der Gruppe wachte auf.
„ Na, Bulle bist du bereit für deine Heldentat“, sagte Maik lachend.
Tom hielt es erst mal für das beste nichts zu sagen .
„Ich muss Semir irgendwie warnen , doch wie soll ich das anstellen“, dachte Tom verzweifelt nach..
Sie banden Tom vom Stuhl los, brachten ihn zu ihren Geländewagen und fuhren zu der alten Lagerhalle.

Im Revier:
Semir war schon früh im Büro , denn er konnte schlecht schlafen. Die Gedanken , was mit Tom los ist und an das heutige Treffen machten ihn Wahnsinnig. Er kochte sich einen Kaffee und ging dann nachdenklich in das Büro. Andrea und die Chefin waren die nächsten , die an diesen Morgen das Revier betraten.
Beide wunderten sich , warum Semir schon so früh im Büro war. Sie schauten sich an und gingen dann zu ihm ins Büro.
„ Semir , was machst du denn schon so früh hier“, fragte Andrea besorgt.
Semir schaute die beiden an , bat sie, sich zu setzten und erzählte Ihnen von dem Telefonanruf gestern Abend.
Beide sagten erst mal nichts und blieben mit versteinerten Blicken sitzen. Sie wurden von einem Klopfen aus ihren Gedanken gerissen. Bonrath kam mit den Fotos des getöteten jungen Russen aus dem Park herein und legte Sie auf den Schreibtisch. Anna nahm die Fotos als ersten in die Hände und schaute sich die Bilder vom Tatort an. Sie schluckte kurz und gab Sie dann an Semir weiter.
„ Oh mein Gott“, schrie Andrea kurz auf die, die Bilder als letztes betrachtete.
„ Okay , Semir , ich vermute, das dass eine Falle sein wird und da wir wissen , das die Typen zu allem fähig sind, werden Sie nicht alleine zur Fabrikhalle fahren. Das SEK wird Sie unauffällig begleiten und Sie werden eine schusssichere Weste tragen“, sagte Anna energisch und ging in ihr Büro um das SEK zu verständigen.
Andrea rückte Näher an Semir rann und legte eine Hand auf seien Arm.
„ Versprich mir , das du vorsichtig bist und diese Weste trägst“, sagte Andrea mit traurigen Augen. Semir schaute Sie kurz an und nickte ihr dann zu.

Augenzwinkern
13.02.2007 20:38
Manu
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„ Hoffentlich geht es Tom gut“, sagte Semir nachdenklich.
„ Ihr werdet es beide schaffen“, sagte Andrea und versuchte damit Semir etwas Mut zu machen.
Die Zeit war schnell gerannt und die Uhr im Büro zeigte 9.30 Uhr an.
„ Okay es geht los“, sagte Semir und fuhr mit seinem BMW zu der alten Fabrikhalle.
Andrea schaute dem BMW besorgt hinterher.
Die Chefin war schon mit den SEK Leuten vorgefahren . Die Männer verteilen sich unauffällig um die Halle und Anna blieb mit dem Einsatzleiter hinter einer Erhöhnung stehen
Sie beobachteten die Halle mit dem Fernglas aus und sahen , das ein blauer Geländewagen vor dem Hallentor stand.
Um 5 Minuten vor 10.00 fuhr Semir auf das Gelände und hielt an. Er überprüfte noch mal denn Sitz seiner Weste und stieg dann aus. Er schaute auf seine Uhr und ging dann geradewegs zu dem Hallentor zu.
Tom war an einen Stuhl mitten in der Fabrikhalle gebunden , nur der rechte Arm war frei und in der Hand hielt er eine Waffe. Er hatte gesehen , das Maik und seine Leute eine Bombe mit Zeitzünder an die Halle angebracht hatten. Der Zeitzünder war aktiviert und war auf 10.10 Uhr programmiert.
„ Ich werde nicht schießen“, schrie Tom zu Maik.
„ Oh ,doch, das wirst du , denn ansonsten ist dieser kleine Junge auf der Stelle tot“, sagte Maik und grinste.
Tom schaute entsetzt in das ängstliche Gesicht, des kleinen schwarzen Jungen. Tränen rollten über seine Wangen und er schaute mit seinen dunklen Augen zu Tom.
„ Ihr Schweine schrie Tom , lasst den Jungen laufen“.
„ Mach einfach was wir dir gesagt haben und dem Jungen wird nichts passieren“, sagte Maik und fesselte ihn neben Tom auch auf einen Stuhl.
Tom überlegte, aber der Mistkerl lies ihn keine andere Wahl. Er konnte nur hoffen , dass Semir eine schusssichere Weste trug. Er musste sich einfach für das Kind und gegen Semir entscheiden. Semir hätte in dieser Situation sicherlich genauso reagiert. Tom schaute zu dem Jungen rüber und lächelte ihn zu.
„ Wir schaffen das schon“, sagte er in einem ruhigen Ton .
14.02.2007 13:48
Manu
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In dem Moment öffnete sich die Tür und Semir trat langsam in die Fabrikhalle. Als er sah, das Tom und ein kleiner Junge gefesselt waren und Tom seine Waffe auf ihn richtete , ahnte er schon , das es eine Falle war. Er sah die Panik, die sich in Toms Gesichtszügen wiederspiegelte und er konnte auch erahnen was Tom jetzt dachte.
„ Hoffentlich trägst du eine Weste. Hoffentlich!“
Semir wollte gerade was sagen , als sich ein Schuss aus Tom Pistole löste und Semir im Brustbereich traf. Semir flog von der Wucht der aufprallenden Kugel zu Boden und blieb bewusstlos auf dem Rücken liegen.
„ Semir, nein!!, schrie Tom“, und versuchte sich von den Fesseln zu befreien ,doch das war Zwecklos.
Der Junge schaute ihn mit entsetzten Augen an und begann dann wieder zu weinen.
Hatte er eben noch vertrauen zu Tom gehabt , war dieses nach dem Schuss verloschen.
„ Sehr gut Bulle und nun seid ihr dran, denn genau in fünf Minuten fliegt die ganze Halle in die Luft und ihr seit live dabei“, sagte Maik und verlies mit einem schallenden Lachen die Halle. Tom hörte noch wie die Tür zuflog und sah dann mit traurigen Augen zu Semir rüber , der immer noch auf dem Boden lag.
Auch die Chefin und der Einsatzleiter hatten den Schuss gehört.
„ Zugriff, sofortiger Zugriff“, schrie er in sein Mikro und lief mit Anna Richtung Halle.
Auch die SEK Leute kamen aus ihren Verstecken und liefen in die Richtung.
15.02.2007 10:05
Manu
unregistriert
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Semir kam langsam wieder zu Bewusstsein und spürte einen stechenden Schmerz in seiner rechten Brusthälfte. Er richtete sich langsam auf und hörte dann schon die Rufe von Tom.
„ Semir, du hattest eine Weste an. Mann bin ich froh“, sagte Tom mit freudiger Stimme und im gleichen Atemzug „Schnell, du musst den Jungen befreien , denn die Halle fliegt gleich in die Luft“.
Semir raffte sich auf und lief zu den beiden Stühlen in der Mitte der Halle. Er schnitt mit einem Taschenmesser die Fessel des Jungen durch und wollte gerade auch die von Tom durchschneiden als der schrie: „ Nein , gib mir dein Messer und bring den Jungen raus, ich mach das schon“.
Semir wollte protestieren, doch Tom gab ihm durch seinen Gesichtsausdruck zu zeigen , das es besser wäre erst mal den Jungen hier rauszubringen. Semir rannte mit dem Jungen in Richtung Ausgang. Tom versucht verzweifelt seine Fesseln durchzuschneiden und schaffte es mit einiger Mühe doch. Er rannte zur Tür und öffnete sie und in diesem Moment, detonierte die Bombe. Tom wurde von der gewaltigen Druckwelle zu Boden geschleudert , legte seine Arme über den Kopf um diesen vor den runterfallenden Glassplittern zu schützten.
Semir , der gerade auf dem Weg zurück zur Halle war, sah die riesige Explosion und schrie :
„ Tom, Tom . N E I N !!!!“. Anna und der Junge suchten hinter einem Wagen vom SEK Schutz vor den herumfliegenden Teilen der zerstörten Halle .Semir lief zur Halle zurück und musste Acht geben nicht von irgendwas getroffen zu werden. Als er kurz vor der Halle war, kam ihm eine riesige Hitzewelle entgegen und er hob die Arme zum Schutz davor vor das Gesicht.
Augenzwinkern
16.02.2007 12:36
Manu
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Semir schaute sich trotz der gewaltigen Rauchentwicklung um und hörte dann jemanden husten.
„ Tom , bist du das“, rief Semir leicht röchelnd, denn der Rauch kratzte in seinem Hals.
„ Semir, hier bin ich“, kam es leise hinter einen Baum hervor.
Semir schaute trotz brennender Augen noch einmal zu Halle und dort sah er eine Gestalt hinter einen Baum kauern. Er lief zu dem Baum hin und dort saß Tom. Er hustete jetzt stärker und bekam kaum noch Luft. Der Rauch der die Luft durchzog wurde immer ätzender und brannte in seinen Lungen. Auch Semir , der sich ein Taschentuch vor dem Mund hielt , merkte , das sie hier weg mussten.
„ Kannst du laufen“, fragte Semir besorgt.
„ Ich denke schon“, kam es hustend aus Toms Mund.
Semir half Tom auf die Beine und versuchte ihn so gut es ging zu stützen, was bei dem gewissen Größenunterschied nicht ganz so einfach war. Sie schafften es aber und näherten sich den abgestellten SEK Wagen. Anna sah aus dem Rauch zwei Menschen auftauchen und atmete kurz tief aus.
„ Semir , Tom , sind Sie das?“, rief Sie den beiden entgegen.
Endlich waren Sie zu erkennen und Anna lief den beiden entgegen.
„ Ich kann nicht mehr“, keuchte Tom verzweifelt und sackte dann in sich zusammen.
„ Schnell, wir brauchen einen Krankenwagen“, rief Semir der Chefin entgegen.
Anna verständigte über Funk den RTW und lief dann wieder zu den beiden rüber.
„ Ist unterwegs“, sagte sie zu Semir und schaute besorgt auf die beiden.
Einige Minuten später traf endlich der RTW ein. Tom wurde auf die Trage gehoben und sofort in das Sant – Marien gebracht. Auch Semir fuhr mit dem RTW mit und wurde mit frischen Sauerstoff versorgt. Im Licht des RTWs konnte Semir erst erkennen , wie übel zugerichtet Tom war. Sein Arm war mit Brandwunden von einer Zigarette versehen und er hatte auch leichte Verbrennungen im Gesicht.
„ Wird er es schaffen“, fragte Semir den Notarzt , der Tom eine Infusion setzte.
„ Wir müssen erst mal abwarten ob er innere Verletzungen hat, dann kann ich ihnen mehr sagen“, sagte der Notarzt.
Wenig später trafen sie in der Notaufnahme ein und wurden dort ärztlich versorgt.
Tom wurde auf der Intensivstation behandelt und Semir konnte noch am gleichen Tag zu ihm ins Zimmer.
„ Tom, wie geht es dir“, fragte Semir mit traurigen Blick .
Tom nickte nur leicht zu Semir , denn sein Kopf war mit Kompressen und einen Verband versehen .
„ Tom ich wollt dir die gute Nachricht als erstes Überbringen , das SEK hat die Typen geschnappt und dem Jungen geht es auch gut.“, sagte Semir , sah aber das Tom schon eingeschlafen war.“ Okay , ich komm Morgen wieder, Gute Besserung Tom“, dachte Semir und verlies das Zimmer.
In den nächsten Wochen ging es Tom immer besser und er genoss die täglichen Besuche von Semir und Andrea. Auch Hotte, Bonrath und die Chefin besuchten ihn und Tom musste über den riesigen Esskorb von Hotte lachen.
Nach 8 Wochen wurde Tom endlich wieder entlassen. Sein Gesicht hatte keine Narben davongetragen , nur die Narben am Arm , werden ihn immer wieder an diese Ereignis erinnern.


Ende

Augenzwinkern
17.02.2007 11:10
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