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Zum Ende der Seite springen Stille Nacht,heilige Nacht
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Manu
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Ben wurde wieder wach und merkte , das er an einem Betonpfosten gefesselt war. Sein Körper zitterte nicht mehr so stark und er konnte sich nur schwach dran erinnern , das er wieder Pillen schlucken musste und dann in die tiefe Ohnmacht gefallen war. Er musste die ganze Nacht geschlafen haben, den draussen war es schon hell. Von hinten hörte er Schritte näher kommen. Strunz , kam mit Natascha und Robert , der sich neben Ben stellte.
„ Gut geschlafen Burnett, oder sollte ich lieber Herr Jäger sagen“, kam es lachend von Strunz.
„ Was wollen sie jetzt mit mir machen“, fragte Ben leicht benommen.
„ Oh, Herr Jäger, das ist eine sehr gute Frage. Aber glauben sie mir, es wird nicht schön werden“, antwortete Strunz , gab Robert ein Zeichen.
„ Man wird sie irgendwann drankriegen und ihre falsche Schlange an der Seite dazu“, sagte Ben jetzt wütend und schaute Natascha an.
Natascha lachte nur und nickte Robert zu. Robert schlug Ben brutal in den Magen. Ben sackte nach vorne und stöhnte auf.
„ In ihrer Lage , wäre ich nicht so vorlaut“, sagte Strunz und gab Robert ein Zeichen.
Strunz verliess mit Natascha zusammen die Lagerhalle und Ben blieb mit Robert zurück.
Robert schnitt die Stricke der Fesseln durch und zog Ben hoch. Ben versuchte sich loszureisen, doch das wurde mit einen schlag in die Rippen sofort unterbunden.
Robert zerrte Ben zum Wagen und befahl ihn in den Kofferraum zu klettern. Ben setzte sich auf die Kante des Kofferaums und wurde dann schon mit einen schlag ins Genick in tiefe dunkelheit geschickt. Robert schloss den Kofferraum und fuhr mit Ben zu einer abgelegenen Waldhütte. Dort wartete schon rico und half Robert Ben aus dem Wagen zu holen. Ben wurde in die Hütte gebracht und an einen Stuhl gefesselt. An dem Stuhl war eine Bombe befestigt, die auf die kleinste Bewegung reagierte und dadurch einen Zündmechanismus auslöste. Sie waren gerade fertig, als Ben langsam wach wurde.
„ Vorsicht Bulle, du sitzt auf etwas hoch explosiven. Die kleinste Bewegung von dir und das Ding geht hoch“, sagte Robert laut lachend und verlies mit Rico die Hütte. Ben hörte noch den Wagen wegfahren und versuchte sich nicht zu Bewegen.
Augenzwinkern
17.02.2013 16:50 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
Manu
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Semir kam 1 Stunde später auf dem Flughafen München an. Susanne hatte ihm einen Leihwagen gemietet, der schon auf dem Parkplatz stand. Semir holte an der Information die Autoschlüssel ab und lief zum Parkplatz. Ein kleiner Minicooper parkte auf den Platz. Semir verglich das Nummerschild und verstaute dann seine Sachen im Kofferraum.
Semir gab im Navi die Adresse ein, die Susanne für ihn rausgefunden hatte und fuhr dann los.
Er fuhr fast eine halbe Stunde, als er die Strasse erreichte. Er parkte in der Seitenstrasse und ging dann zum Eingang . Vorsichtig lief er die Treppen hoch und blieb dann vor der Tür stehen. Er krammte seine Taschen durch und zog ein Mäppchen mit verschieden Dietrichgrößen raus. Er schaute sich kurz um, das ihn keiner Beobachtet und öffnete wenig später die Tür. Vorsichtig betrat er die Wohnung und sicherte jeden Raum ab. Dann steckte er seine Pistole wieder ins Holster und sah sich in der Wohnung um. Am Fenster stand immer noch das Objektiv . Semir schaute kurz durch und ging dann weiter in das Nebenzimmer.
Semir sah, das es das Schlafzimmer war. Das Bett war sehr zerfühlt und an der Kommode klebte getrocknetes Blut. Semir ging weiter in das Bad und sah auch da Blut im Waschbecken und in einem Handtuch. Zurück in der Küche sah er kurz in die Schränke und im unteren Schrank wo der Müll drin war, lag auch Bens Handy.
„ Verfluchter Mist“, dachte Semir und verlies wieder die Wohnung.
Semir hörte nochmal seine Mailbox ab und die Nachricht von Ben. Vielleicht konnte er irgendwelche Nebengeräusche hören. Wieder und Wieder hörte er die Nachricht ab, doch es war nichts außer gewöhnliches zu hören. Semir überlegte kurz. Wo konnte Ben nur sein.
Semir schaute sich vor der Disco um, konnte aber nichts auffälliges sehen. Langsam ging er Richtung Hintereingang . Er wollte gerade zur Hintertür gehen, als ein silberner Mercedes um die Ecke kam. Semir rannte schnell weg und versteckte sich hinter einem großen Müllcontainer. Semir konnte sehen, das zwei Personen aus dem Wagen ausstiegen.
„Oh, man, eigentlich Schade um den Bullen, seine Musik war echt gut und der Laden voll“, sagte Rico.
„ Da, haste recht, aber so gesehen, haben wir jetzt einen Schnüffler weniger, der unsere Geschäfte versaut und bis ihn im Wald jemand findet, ist das Geschäft schon längst über die Bühne gegangen und keiner bringt uns damit in Verbindung“, antwortete Robert und beide gingen in die Disco.
Semir schlich wieder zur Strasse und lief zu seinem Wagen. Er rief Susanne an und bat sie rauszufinden ob Strunz irgendwo im Wald ein Anwesen besaß. Es verging fast eine halbe Stunde bevor wieder Semirs Handy klingelte.
Augenzwinkern
20.02.2013 17:29 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
Manu
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„ Semir, ich bin es. Hör zu. Strunz besitzt eine kleine Jagdhütte in den Bergen. Vielleicht hast du da Glück“, sagte Susanne.
„ Danke Susanne“, antwortete Semir und machte sich auf dem Weg. Sein Navi führte ihn durch die Berge . Nach einiger Zeit bog Semir links in einen Waldweg ab. Dort fuhr er durch sehr unwegsames Gelände, bis er vor einen Schranke hielt. Semir schoss das Schloss auf mit der die Schranke befestigt war und fuhr dann noch ein Stück weiter. Im Schnee konnte man frische Reifenspuren erkennen. Nach einer kleinen Rechtkurve hielt Semir den Wagen und stellte den Motor ab. Vor ihm war eine kleine Jagdhütte , auch hier waren frische Fussspuren zu sehen. Semir zog seine Waffe aus dem Holster und ging vorsichtig zur Hütte. Der Schnee knirschte unter seinen Schuhen und bei jeden Atem kam eine Rauchschwade aus seinen Mund.
„ Man ist das kalt hier oben“, dachte Semir und ging langsam weiter.


Ben versuchte sich nicht zu bewegen, doch langsam rebellierte sein Körper. Es war bitter kalt und der Drogenentzug machte sich langsam wieder bemerkbar. Schweiß lief ihm von der Stirn und tropfte auf sein Hemd.
„ Konzentrier dich, ruhig Atmen“, versuchte Ben sich einzureden.
Draußen halte ein Schuß durch den Wald. Danach hörte Ben einen Wagen näher kommen.

Augenzwinkern
25.02.2013 20:37 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Semir war jetzt am Fenster angekommen und schaute durch. Was er sah, liess seinem Atem erfrieren. Ben war auf einem Stuhl gefesselt und unter ihm blinkte eine Bombe.
Vorsichtig ging er zur Vordertür, die zu seinem Erstaunen nicht verschlossen war. Langsam öffnete er die Tür und vergewisserte sich, das kein Zündmechanismus damit verbunden war.
„ Ben, kannst du mich hören, ich bin es Semir“, sagte Er.
„ Semir, hau ab, die Bombe geht bei der kleinsten Bewegung hoch“, sagte Ben leise.
Semir ging wieder vor die Tür und rief einen Bombenexperten an.
Er schilderte ihm die Situation.
„ Okay, Semir, geh ganz langsam zur Bombe hin und beschreib sie mir“, sagte Reimers der Bombenexperte.
Semir machte kleine vorsichtige schritte, bis er vor Ben stand.
„ Hau ab Semir“, hauchte Ben leise.
Semir schaute Ben an und sah, das ihm nicht mehr viel Zeit blieb. Ben ging es zu nehmend
schlechter.
„ Ich steh jetzt direkt vor der Bombe es sind drei Drähte zu sehen. Ein roter, ein grüner und ein weißer. An den Seiten sind jeweils zwei Gewichte dran, die bei der kleinsten Bewegung nach oben drücken und die Bombe auslösen.
„ Okay Semir, als erstes musst du die Gewichte von der Bombe trennen, aber vorsichtig , sie dürfen nicht ruckartig auf dem Boden knallen. Du musst die Verbindung zur Bombe trennen und dann die Gewichte vorsichtig wegnehmen“, sagte Reimers.
Semir stand der Schweiß auf der Stirn. Immer wieder schaute er zu Ben, der langsam anfing zu zittern. „ Ruhig Ben, bitte wir schaffen das, halt aus Kumpel“, versuchte Semir ihn zu beruhigen.
Semir nahm sein Taschenmesser und klappte die Zange auf. Dann führte er sie zum ersten Gewicht und hielt seine andere Hand unter das Gewicht. Langsam kniff er die Zange zusammen und das Gewicht löste sich von der Bombe. Ben kniff die Augen zu.
„ Puh, eine Seite haben wir geschafft“, kam es erleichtert von Semir. Ben versuchte zu lächeln, doch seine Kräfte schwanden immer mehr.
Semir löste auch das zweite Gewicht und nahm dann wieder sein Handy zur Hand.
„ Fertig Reimers, die Gewichte sind ab“, sagte Semir.
„ Sehr gut Semir, nun musst du noch die beiden Drähte, die zum Zündmechanismus führen kappen. Wahrscheinlich der rote und der grüne. Und Semir, mach Ben soweit von den Fesseln los, das ihr in 10 Sekunden nach den kappen aus der Hütte seit. Vieler solcher Bomben haben einen verzögerten Zündmechanismus. Meistens sind es 10 Sekunden. Viel Glück“, sagte Reimers.
Semir schluckte kurz.
„ Ben, hör zu, ich löse jetzt vorsichtig deine Fesseln, wenn ich die Drähte kappe, haben wir 10 Sekunden um hier rauszukommen. Versuch dich zusammen zu reisen .Okay“, sagte Semir und klopfte Ben auf die Schulter.
„ Ich gebe mir Mühe, kam es stöhnend von Ben, als Semir die Handfesseln gelöst hatte. Erst jetzt sah Semir, wie sehr sich Ben zusammen gerissen hatte. Seine Hände zitterten sehr stark. Semir löste auch noch die Fussfesseln .
„Okay , Kumpel, bist du bereit“, fragte Semir?
Ben nickte. Semir nahm seine Zange und schnitt beide Drähte gleichzeitig durch. Die Lampe leuchtete einen Moment nicht mehr, dann fing sie schnell an zu blinken.
„ Raus hierrrrrrrr“, schrie Semir und zog Ben vom Stuhl.
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27.02.2013 18:17 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Ben taumelte leicht und lief schwankend hinter Semir her. Sie waren gerade einige Schritte zur Tür raus, als die Hütte mit einen lauten Knall in die Luft flog. Semir und Ben wurden von der gewaltigen Druckwelle zu
Boden gerissen. Semir dreht sich stöhnend um und guckt wo Ben war. Der lag Regungslos einige Meter von ihm entfernt im Schnee. Semir stand vorsichtig auf und lief zu Ben.
„ Ben, Ben, bist du okay“, rief Semir und kniete sich neben ihm. Er drehte Ben auf den Rücken und sah wie sein ganzer Körper zu zittern anfing .
„ Semir, das Zeug, sie haben mir dieses Zeug gegeben“, kam es leise von Ben.
„ Es wird alles wieder gut Ben, wir schaffen das“ antwortete Semir.
Semir holte den Wagen und half Ben auf den Beifahrer sitzt. Langsam fuhr den Weg durch den Wald und die Berge zurück in die Stadt und zum Krankenhaus. Ben wurde sofort von zwei Pflegern auf eine Trage gelegt und dann gründlich untersucht.
Semir informierte in der zwischenzeit die Chefin und bat sie eine Fahndung nach Strunz und Natascha Bruhn raus zugeben und ihren Kollegen in München zu informieren.

Semir ging wieder in die Notaufnahme und setzte sich in den Wartebereich. Nach einiger Zeit kam der behandelnde Arzt aus dem Zimmer.
„ Wie geht’s ihm“, fragte Semir besorgt.
„ Soweit ist sein Zustand stabil, ein paar geprellte Rippen und Schürfwunden, aber er hat Drogen bekommen. Wir kennen noch nicht die Zusammensetzung, aber es muß eine neuartige Droge sein. Wir haben ihm erst mal etwas zur Beruhigung gegeben, aber der Entzug wird noch schwer werden.
„ Kann ich ihn mit nach Köln nehmen“, fragte Semir.
„ Ich denke schon, das sie ihn Morgen mitnehmen können, ich gebe ihnen ein paar Tabletten mit, falls die Entzugserscheinungen zu stark werden. In Köln muß er dann gleich weiter behandelt werden“, sagte der Arzt und verabschiedete sich von Semir.

Augenzwinkern
02.03.2013 19:47 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Semir ging noch kurz zu Ben in das Zimmer, doch Ben schlief von den Beruhigungstabletten tief. Erst jetzt konnte Semir sehen, wie schlecht Ben aussah. Das muß wirklich ein Teufelszeug gewesen sein. Semir verlies erst mal das Krankenhaus und fuhr zum Hotel. Dort telefonierte er gleich mit Andrea und erzählte ihr alles.
Nach dem Gespräch duschte Semir erst mal und legte sich auf das Bett. Erschöpft schlief er ein. Als Semir wach wurde, war es 5 .00 Uhr Morgens . Semir schaute erschrocken auf die Uhr. Er hatte doch tatsächlich den ganzen Abend und die Nacht geschlafen.
Semir ging sich anziehen und frühstückte im Hotel. Nach dem Frühstück fuhr er wieder zum Krankenhaus. Es hatte wieder angefangen zu schneien . Dicke Flocken fielen vom Himmel.
Semir parkte den Wagen vor der Klinik und ging den auf die Station wo Ben lag.
„ Hallo Herr Gerkhan, Herr Jäger wartet schon auf sie“, rief ihm eine Schwester zu die mit einem Frühstückstablett aus dem benachbarten Zimmer kam.
Semir klopfte kurz und ging dann zu Ben ins Zimmer. Ben lag auf seinem Bett und starrte zu den herabfallenden Schneeflocken aus dem Fenster.
„ Hallo Partner, nah wie geht’s dir heute“?, fragte Semir besorgt.
„ Hallo Semir, es geht, dieses Teufelzeug quält mich ganz schön“, kam es leise von Ben.
„ Das bekommen wir schon wieder hin“, versuchte Semir Ben aufzumuntern.
„ Sicher, sicher bekomme ich das hin. Erst mal in die Entzugsklinik zu den ganzen Junkies, dann Gespräche mit der Therapeutin und zu guter letzt steht in meiner Dienstakte der vermerk.( drogenabhängig gewesen , Rückfall nicht ausgeschlossen ). Super, aber wir schaffen das schon“, kam es traurig von Ben.
Semir merkte wie verbittert Ben war und wie sehr in alles mitgenommen hatte.
„ Wie fliegen heute erst mal zurück nach Köln und dann sehen wir weiter“, sagte Semir und klopfte Ben auf die Schulter.
Semir ging nochmal kurz raus um mit dem Arzt zu sprechen und lies sich die Tabletten für den Notfall mitgeben. Danach ging er wieder zu Ben ins Zimmer, der sich gerade sein T-shirt über den bandagierten Oberkörper zog .
„ Wollen wir“, fragte Semir?
Ben nickte nur und stand stöhnend vom Bett auf. Seine rippen taten ihn noch sehr weh und auch das Luftholen bereitete ihm starke Schmerzen.
Semir schaute kurz besorgt zu Ben und beide gingen dann zum Wagen.
Semir fuhr zum Flughafen und gab an der Information die Schlüssel für den Leihwagen zurück.
Teufel
03.03.2013 18:18 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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„ Komm, wir haben noch 2 Stunden Zeit bis der Flieger startet. Laß uns einen Kaffee trinken und was essen“, sagte Semir und ging zur Cafeteria. Ben folgte ihm und beide saßen schweigend am Tisch und nahmen ihr frühstück zu sich. Semir konnte sehen, das Bens Hände wieder leicht zitterten.
Ben nahm gerade eine Schluck aus seinem Kaffeebecher, als er eine Frau vorbeieilen sah.
Ben verschluckte sich fast am Kaffee und hustete kurz.
„ Was ist los Ben“, fragte Semir.
„ Das war Natascha. Ich muß hinterher, die falsche Schlange schnapp ich mir“, rief Ben und sprang vom Stuhl auf.
„ Ben , Beeeennnn, warte“, rief Semir noch , doch Ben war schon um die Ecke verschwunden.
Er schmiss ein 10 Euro schein auf den Tisch und rannte hinterher.
Natascha drehte sich um und sah, das Ben ihr nachlief . Sie rannte los und merkte, das ihr Verfolger langsamer wurde.
Ben brannten die Lungen und sein ganzer Brustkorb schien zu zerplatzen. Er merkte das er langsamer wurde, aber er kämpfte gegen die Schmerzen an und rannte weiter. In einem Blickwinkel konnte er erkennen, das Natascha durch eine Tür gelaufen war, die zur Gepäckausgabe führte. Ben folgte ihr und verringerte sein tempo. Er schaute sich um und überall liefen Bänder mit Koffern und Taschen, doch von Natascha war nichts zu sehen. Er wollte sich gerade nach links drehen, als er von einem riesigen Koffer getroffen wurde. Ben flog zu Boden und konnte noch leicht verschwommen sehen, das Natascha rausging. Dann wurde es um ihn schwarze Nacht.
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04.03.2013 19:56 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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„ Ben, Ben, he wach auf.“, hörte Ben wie durch Watte und merkte , das jemand an seine Wangen klopfte. Langsam öffnete er seine Augen und richtete sich mit schmerzverzehrtem Gesicht auf. Seine Kopf klopfte und Semir drückte ein Taschentuch auf eine kleine Wunde oberhalb der Schläfe. „ Hast du sie geschnappt“, fragte Ben.
„ Hier ist keiner rausgekommen, sag mal wem hast du den Verfolgt“, fragte Semir vorsichtig.
„ Natascha, sie war hier und sie ist auch wieder hier raus“, sagte Ben.
„ Tut mir leid mein Freund, aber ich habe keinen mehr gesehen“, antwortete Semir und half Ben vorsichtig auf die Beine.
Semir brachte Ben erst mal in den Wartebereich zurück und lies sich ein Pflaster geben um Ben Wunde mit dem Pflaster abzudecken. Die nächste halbe Stunde bis zum bording , sagten beide nicht viel. Semir schaute immer wieder besorgt zu Ben und der schaute sich unruhig im Flughafen um . Wenig später nach dem sie im Flugzeug platz genommen hatten, startete die Maschine in Richtung Köln. Ben schloss die Augen und versuchte sein aufkommendes zittern zu unterdrücken. Semir sah das und gab Ben eine von den Tabletten , die er vom Arzt mitbekommen hatte. Ben nahm sie mit einem großen Schluck Wasser.
Nachdem Bens zittern etwas nach gelassen hatte, ging er zum WC um sich etwas frisch zu
machen.

Er wollte gerade die Tür öffnen, als die Flugbegleiterin aus dem erste Klasse Abteil kam.
Ben konnte durch den geöffneten Vorhang sehen, das auf einen der sitze Natascha saß.
Ihre Blicke trafen sich und Ben sah, das Natascha was zu Ihrem Nachbarn flüsterte, den Ben leider nicht erkennen konnte.
„ Kann ich Ihnen helfen“, fragte eine Flugbegleiterin Ben.
„ Nein, ich find mich schon zu Recht“, antwortete Ben und ging wieder zu Semir zurück.
„ Alles klar Partner“, fragte Semir Ben, der sah, das Ben immer noch verschwitzt war.
„ Semir, ich habe Natascha gesehen, sie ist im erste Klasse Abteil. Lass sie uns festnageln“, erzählte Ben aufgeregt.
„ Ben beruhige dich, aus dem Flugzeug kann sie nicht fliehen und in 20 Minuten landen wir in Köln, dann greifen wir sie uns“, sagte Semir beruhigend.
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08.03.2013 20:43 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Ben versuchte sich zu beruhigen und wartete geduldig die Landung der Maschine ab. Nach dem die Maschine zum stehen gekommen war, wurden die hinteren Türen geöffnet und die ersten Leute verliessen das Flugzeug. Ben konnte durch das Fenster sehen, das es die Leute der ersten Klasse sein mussten, den Natascha war auch dabei. Ben sprang von seinem Sitz auf und drängelte sich durch die im Gang stehenden Menschenmassen. Jetzt wurde auch die vordere Tür geöffnet. Semir wollte Ben aufhalten doch durch die Unruhe im Gang konnte er Ben nicht mehr hinterher. Er nahm sein Handy und rief die Zentrale an. Sie sollten im Flughafen die Passeriere des fluges aufhalten. Ben wurde vorne von einem etwas stämmigeren Mann aufgehalten.
„ Immer langsam junger Mann, einer nach dem anderen“, sagte er und stellte sich in den Weg vor Ben.
Ben war wie im Wahn. „ Weg da, ich habe es eilig“, schrie Ben und schupste den Mann auf den Sitz neben dem Gang. Der Mann wollte noch was sagen, doch Ben rannte schon zur Tür raus. Semir verschaffte sich vorsichtig Platz und endschuldigte sich noch mal bei dem Mann
,den Ben geschubst hatte. Er erkannte Ben gar nicht wieder. Ben war so durcheinander und agressiv. Ben rannte den Leuten der ersten Klasse hinterher und wurde kurz vor dem Ausgang von zwei Sicherheitsleuten fest gehalten. „ Lassen sie mich los, ich muß diese Frau erwischen“, schrie Ben und versuchte sich los zureißen. Natascha drehte sich kurz um und grinste Ben an, eilig lief sie weiter zum Taxi. Ben konnte nur noch die rücklichter des Taxis sehen und brach dann erschöpft in den Armen der Männer zusammen. Semir kam dazu und erklärte den Sicherheitsleuten die Situation und half Ben auf die Beine. Schwitzend und völlig erschöpft liess Ben sich auf den Sitz eines Taxis nieder und Semir setze sich neben ihm. Die Fahrt über sagte keiner was, obwohl Semir wütend über Bens benehmen war. Vor dem Klinikgelände der Entzugsklinik half Semir Ben aus dem Wagen und bezahlte das Taxi. „ Ich geh hier nicht rein“, sagte Ben leise.
„ Ich weiß du hast Angst Partner, aber anders geht es nicht“, antwortete Semir und bückte sich nach der Tasche.
Ben nutzte den Moment. Er schlug Semir ins Genick und der ging benommen zu Boden .
„ Sorry Partner, aber anders geht es nicht“, kam es von Ben.
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09.03.2013 18:41 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Ben drehte sich noch mal kurz zu Semir um und lief dann in das nahegelegene Waldstück. Er lief eine Weile weiter und holte dann an einem Supermarkt einige Lebensmittel. Mit den Taschen ging er zur nächsten U-Bahnstation und fuhr mit der Linie zum Hafen. Dort lag die Yacht von seinem Kumpel, der den Winter über im Ausland war. Ben wusste wo der Schlüssel lag und quartierte sich erst mal dort ein. Er schloss von innen die Tür wieder zu , verdunkelte die Fensterluken und ging erst mal Duschen. Nachdem er sich frisch gemacht hatte, machte er sich eine Dose Raviolli auf und machte sie auf den Gasherd warm. Er aß gierig den Topf leer und trank fast eine ganze Flasche Selter leer. Danach legte er sich auf das Bett und deckte sich mit der warmen Decke zu. Wenig später schlief er ein.


Semir wachte auf und hielt sich benommen den Kopf. > Das darf doch alles nicht wahr sein>, fluchte er und nahm sich das nächste Taxi. Er lies sich erst mal zur Dienststelle bringen. Es waren nur einige Kollegen da, die über die Feiertage Dienst hatten. Semir ging in sein Büro und rief erst mal die Chefin an.
„ Ich komme sofort und informieren sie Susanne sie soll auch kommen“, sagte sie und beendetet das Gespräch“.
Semir informierte noch Susanne und holte sich erst mal ein Kühlpad für seinen Nacken.
Während er wartete , rief er Andrea an und schilderte ihr, was alles vorgefallen war.
Er hatte gerade das Gespräch beendet , als Susanne fast gleichzeitig mit der Chefin das Büro betrat. „ Warum ist er den nur weggelaufen“, fragte Frau Krüger verständnislos.
„ Er hatte Angst vor der Therapie“ ,kam es von Semir.
„ Und jetzt will er das alleine durchziehen, das ist Wahnsinn“, sagte Susanne.
„ Ich weiß, wir müssen ihn finden. Gibt es irgendwelche Privatanwesen , Boote oder irgendwas, was den Jägers noch gehört und wo er sich versteckt haben könnte“, fragte Semir in die Runde.
„ Ich mach mich gleich auf die suche am PC“, sagte Susanne und fuhr ihren PC hoch.
„ Ich rufe Bens Vater an, vielleicht weiß der was“, sagte Kim.
Semir saß erschöpft am Schreibtisch. Er vergrub seinen Kopf in die Hände und schloss für einen Moment die Augen.
„ Papa, Papa“, kam es von einem kleinen Mädchen, was in sein Büro stürmte.
Semir drehte sich um und sah seine kleine Tochter auf sich zukommen. Mit Schwung hob er sie hoch und drückte sie fest an sich. Andrea redete noch kurz mit Susanne und sah durch die Glasscheibe ihre Familie.
„ Papa komm, der Weihnachtsmann hat auch was für dich gebracht“, rief Aida und zog Semir raus zu Andrea und Susanne. Andrea sah, das es Semir nicht gut ging.
„ Ich habe etwas Stollen und Lebkuchen mitgebracht und das Bild von Aida für dich“, sagte Andrea und gab Semir einen Kuss.
„ Danke mein Schatz, wenn ich euch nicht hätte“, erwiderte Semir und biss ein großes Stück vom Stollen ab.
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Ben wachte mehrmals in der Nacht auf. Schweißgebadet trank er fast die ganze Flasche Wasser leer. Wieder durchfuhr ihn ein heftiger Krampfanfall und er schaffte es gerade noch ins Bad , wo er sich übergeben musste. Erschöpft legte er sich wieder ins Bett. Unruhig wälzte er sich im Bett von einer Seite auf die andere. Als er am nächsten Morgen aufwachte, fühlte er sich völlig gerädert. Er duschte erst mal und ging dann an Deck um etwas frische Luft zu schnappen. Zum Glück war um diese Jahreszeit nichts los am Hafen und das Risiko gesehen zu werden dadurch sehr gering. Ben überlegte kurz ob er nicht doch Semir von seinem Versteck erzählen sollte, doch er wollte den schlimmsten Entzug alleine durchziehen. Leicht fröstelnd ging er wieder ins Boot und verriegelte die Tür. Er wusste das die nächsten Tage noch schlimmer werden würden, doch er musste es schaffen.

Auch Semir wachte früh am Morgen auf. Nachdem sie am Abend noch einige Nachforschungen angestellt hatten, waren alle erst mal nach Hause gefahren. Er hatte mit Aida und Andrea noch einen gemütlichen Abend vor dem Weihnachtsbaum verbracht .
Er schrieb Andrea einen Zettel und ging dann leise aus dem Haus. Andrea schlief noch und er wollte sie nicht wecken. Auf dem Weg zum Büro dachte er immer wieder an Ben.
Wie ging es ihm wohl und warum hatte er so wenig vertrauen zu ihm.
Als Semir im Büro angekommen war, ging er zu seinem Schreibtisch und sah sich die Unterlagen durch, die Susanne ihm hingelegt hatte. Die Jägers hatten einige Anwesen, doch Semir schien es unwahrscheinlich , das Ben ins Ausland geflogen war. Eine Jagdhütte in Bayern, doch die war im Winter kaum erreichbar. Eine Yacht, doch die stand zum Überwintern in einer Lagerhalle. Semir dachte nach, Frau Krüger hatte von Bens Vater nichts neues Erfahren , aber vielleicht wusste seine Schwester was. Semir schaute in seinen Handy und fand die Nummer von Bens Schwester. Sie meldete sich nach wenigen klingeln und Semir schilderte ihr , um was es ging.
„ Tut mir leid Semir , da kann ich dir auch nicht weiter helfen, aber wenn er sich hier meldet, ruf ich dich sofort an“, sagte sie und beendete das Gespräch.
Semir verließ wieder das Büro und fuhr durch die Stadt, vielleicht hatte er Glück und konnte Ben irgendwo finden. Er fuhr fast den ganzen Vormittag durch die Gegend, schaute sich am Bahnhof und Flugplatz um, doch von Ben fehlte jede Spur.

Ben wachte auf und schaute auf seine Uhr. Es war kurz nach 13.00 Uhr . Die Übelkeit ließ nach und auch die ständigen Schüttelfrost Attacken schienen nachzulassen. Ben ging in die Küche und aß eine Banane. Er hoffte, das sein Magen nicht gleich wieder rebellierte.
Nachdem er sich geduscht hatte fühlte er sich schon etwas besser. Langsam schien sein Körper wieder normal zu reagieren. Er ging nochmal aufs Deck um etwas frische Luft zu schnappen. Am Ende des Piers sah Ben eine Telefonzelle stehen, sollte er nicht doch Semir bescheid sagen, wo er war, aber was würde er dann machen und wie würde er reagieren. Ben überlegte kurz und entschloss sich dann doch sich wenigstens bei Andrea kurz zu melden. Er wählte die Nummer und nach kurzem klingeln ging Andrea ran.
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„ Gerhan“, meldete sie sich.
„ Hallo Andrea , ich bin es, ich wollte nur sagen, das es mir soweit gut geht und das ihr Euch keine Sorgen machen müsst“, kam es leise von Ben.
„ Ben, wo steckst du? Wir wollen dir doch nur helfen“, sagte Andrea, doch Ben hatte schon wieder aufgelegt.
Ben ging zurück zum Boot, trank noch etwas Selter und legte sich wieder auf das Bett. Er merkte doch, das er noch sehr schwach war und ihm wieder leicht Übel wurde.
Er hatte sich kaum hingelegt, als ihm auch schon die Augen zu fielen und er einschlief.


Semir war gerade im Büro angekommen, als sein Handy klingelte.
„ Andrea mein Schatz, was gibt’s“, fragte Semir als er ihre Stimme hörte.
„ Semir, Ben hat gerade angerufen, er sagte ihm ginge es gut und wir sollten uns keine Sorgen machen“, erzählte sie aufgeregt.
„ Was!!, hat er gesagte wo er ist“?, fragte Semir erstaunt und gleichzeitig besorgt.
„ Nein, aber ich habe im Hintergrund Möwengeschrei gehört, vielleicht ist er irgendwo am Hafen“, antwortete Andrea .
„ Okay, danke mein Schatz“, sagte Semir und beendete das Gespräch.
Semir ging nochmal die Unterlagen durch, doch außer der Yacht der Jägers , die jetzt aber eingelagert war stand nichts von einem Boot. Semir rief nochmal Bens Schwester an.
Nach dem Semir ihr erzählt hatte , das Ben sich gemeldet hat und das er wahrscheinlich am Hafen war, überlegte sie kurz.
„ Ich glaub ich weiß wo er ist. Er fährt öfters im Sommer mit seinem Kumpel und dessen boot raus. Ich glaub das Boot heißt Kolibri“, erzählte sie.
Semir bedankte sich und machte sich auf den Weg zum Hafen..

Ben wurde wieder schweißgebadet wach. Er nahm ein Handtuch und wischte sich erst mal den Schweiß aus dem Gesicht. Danach griff er wieder zur Selter und leerte fast die ganze Flasche mit einem Zug. Er wollte gerade die Flasche wieder zur Seite stellen, als er auf dem Boot Geräusche hörte. Augenzwinkern
23.04.2013 20:05 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
Manu
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Ben merkte, das er leicht zu Zittern anfing. > Reiß dich zusammen>, dachte er und schlich sich zu einem Fenster. Draußen war es schon schummrig geworden. Ben zog die Gardine etwas zur Seite und guckte aus dem Fenster, doch er konnte nichts erkennen. > Wahrscheinlich höre ich schon Gespenster>, dachte er und ging wieder zum Bett zurück.
„ So sieht man sich wieder Bulle“, hörte er plötzlich eine Stimme hinter sich. Ben drehte sich erschrocken um und sah Natascha mit Rico in der Kabine stehen.
Rico kam auf Ben zu und wollte ihn greifen, doch Ben war schneller. Er griff nach der fast leeren Selterflasche und wollte zuschlagen, doch dann ertönte eine Schuß und Ben sackte stöhnend zusammen. Natascha hatte gesehen was Ben vorhatte und Ben in den Oberschenkel geschossen.
„ So mein hübscher Bulle, jetzt setzt ich dir den letzten Schuss und dann können wir in Ruhe unseren Geschäften nachgehen“, sagte Natascha und gab Rico ein Zeichen.
Rico packte Ben und fesselte ihn. Ben wollte sich wehren, doch die Schusswunde nahm ihn die letzte Kraft. Mit einem kräftigen Schlag an die Schläfe wurde es dunkel um Ben.
Semir hielt oberhalb des Piers und parkte neben einen schwarzen Jeep. Er ging gerade die Stufen zum Steg runter, als er einen Schuss hörte. Semir zog seine Waffe und lief den Steg bis zum Boot Kolibri . Er hörte Stimmen von drin. Semir schlich sich ins Boot und sah das eine Frau mit einer Spritze in der Hand auf das Bett zu ging und ein anderer muskulöser Typ der Ben festhielt, der sich nicht wehrte. Semir ging bis zur Tür.
„ Keine Bewegung“, schrie Semir und Richtete seine Waffe abwechselnd auf Natascha und Rico.
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29.04.2013 19:59 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Es dauerte keine Sekunde dann drehte sich Rico um und wollte schießen. Semir reagierte schneller und schoss. Rico viel neben das Bett und blieb regungslos liegen. Natascha nutze die Sekunde und stach die Spritze in Bens Arm, sie wollte gerade den Inhalt der Spritze in Bens Arm drücken, als auch sie durch einen Schuss aus Semirs Waffe zu Boden ging.
Natascha lebte noch und hielt sich ihren Arm. Semir holte seine Handschellen raus und legte sie Natascha an. Dann zog er vorsichtig die Spritze aus Bens Arm und schmiss sie zu Boden.
Er sah das Ben stark blutete. Die Kugel in seinem Bein musste die Hauptschlagader verletzt haben. Er rief sofort den Notarzt und befreite Ben von seinem Fesseln. Aus dem Bad holte er ein Handtuch und drückte es auf die Wunde am Bein. Ben kam langsam wieder zu bewußtsein.
„ Ben, hey Ben, bleib ruhig liegen der Arzt ist ....“, hörte er eine Stimme und setzte sich erschrocken auf. Schweiß lief ihm von der Stirn.
„ Semir, es tut mir leid“, sagte er leise und schaute zu Semir.
Semir wollte gerade antworten, als er den Rettungswagen hörte.
„ Drück das fest rauf, ich zeig dem Notarzt wo er hin muß“, sagte Semir und lief aus dem Boot. Ben drückte das Handtuch weiter auf seine Wunde, doch einige Sekunden später wurde ihm wieder schlecht und er viel wieder in Ohnmacht. Das Handtuch rutschte vom Bein und es sickerte weiter Blut aus der Wunde. Semir winkte dem Notarzt zu , der gefolgt von zwei Sanitätern zum Boot gelaufen kamen. Semir fing den Arzt kurz ab und erzählte von den Drogen und dem selbständigen Entzug. Der Arzt nickte Semir erst mal zu und ging dann zu Ben. Als er sah, das Ben nicht bei bewußtsein war, ergriff er sofort erste Maßnahmen um den Kreislauf wieder in Gange zu bekommen. Semir sah besorgt zu.
„ Wie lange ist er schon ohne Bewusstsein“, fragte der Arzt.
„Er war eben kurz wach“, sagte Semir.
Der Arzt legte Ben einen Druckverband an und half den Sanitätern Ben auf die Trage zu legen. Eilig brachten sie Ben zum RTW .
Semir sah nur noch den RTW wegfahren und blieb dann noch solange bis die Ablösung kam, um Natascha zu verhaften.
Als Semir eine halbe Stunde später beim Krankenhaus ankam lief er eilig in die Notaufnahmen und erkundigte sich nach Ben.
„ Herr Jäger ist noch im OP“, sagte sie und war auch schon wieder verschwunden.
Semir nahm ungeduldig auf einen der Stühle Platz .
Semir wusste nicht wie lange er gewartet hatte, aber endlich wurde die Tür vom OP Bereich geöffnet und Dr. Schneider kam auf Semir zu.
„ Gehören sie zu Herrn Jäger?“, fragte er.
„ Ja, was ist mit ihm“, fragte Semir besorgt.
„ Wir mussten die verletze Arterie durch ein künstliches Stück ersetzen. Herr Jäger hat viel Blut verloren und braucht jetzt erst mal absolute Ruhe. Der Körper war so geschwächt durch den Drogenentzug, das wir erst mal abwarten müssen. Wir haben ihn jetzt erst mal die nächsten 2 Tage in ein künstliches Koma versetzt. Dann sehen wir weiter“, sagte Dr. Schneider und verabschiedete sich .
Auch Semir fuhr erschöpft nach Hause.


Die nächsten 2 Tage fuhr Semir immer wieder zu Ben ins Krankenhaus. Heute wollten die Ärzte ihn aus dem Koma zurück holen. Semir wartete ungeduldig vor dem Zimmer.
Ben wurde langsam wieder wach. Er hatte durst und die Schwester gab ihm etwas Wasser.
Er fühlte sich noch schwach, aber irgendwie auch besser. Der Arzt kam zu Ben an das Bett und kontrollierte noch mal den Blutdruck.
„ Ihre Blutwerte sind fast wieder ganz normal, es sind kaum noch Drogenrückstände fest zustellen. Das Röntgenbild von Ihrem Bein sieht auch gut aus. Die OP ist gut verlaufen. Sie müssen den Gips noch etwas tragen, aber dann denke ich geht es wieder Aufwärts. Aber sie wissen, das sie die nächste Zeit regelmäßig zum Drogentest kommen müssen, wegen eines evt. Rückfalls“, erzählte Dr. Schneider und nahm das Blutdruckmessgerät wieder von Bens Arm. Ben nickte nur und trank noch etwas Wasser .
Nachdem Dr. Schneider das Krankenzimmer verlassen hatte, ging Semir zu Ben .
„ Hallo Partner, ich bin bald wieder fit, aber die regelmäßigen Drogentests lassen sich leider nicht vermeiden“, kam es leise von Ben.
„ Das schaffst du auch und ich bin froh, das wir bald wieder zusammen die Autos schrotten können“, kam es grinsend von Semir und beide mussten lachen.


Ende


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11.05.2013 18:58 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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