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Zum Ende der Seite springen Produktionsnotizen aus 23 Staffeln "Alarm für Cobra 11"
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Sigi Sigi ist weiblich
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Produktionsnotizen aus 23 Staffeln "Alarm für Cobra 11" Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das erfolgreichste Action-Format Deutschlands ist seit mehr als anderthalb Jahrzehnten eine feste Größe im RTL-Programm: "Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei" begeistert die Fans in jeder Staffel aufs Neue. Innovative Ideen, packende Geschichten sowie jede Menge waghalsige Auto-, Body- und Feuerstunts sorgen auch in der nunmehr 23. Staffel der Erfolgsserie für rundum gelungene Unterhaltung. "Alarm für Cobra 11" ist ein Format, das sich über die Jahre hinweg stetig weiterentwickelt hat und deshalb zum absoluten Dauerbrenner geworden ist.

Seit dem Start im März 1996 wurden in über 260 Folgen weit mehr als 4.500 Fahrzeuge zu Schrott gefahren und fast 1000 Gangster verhaftet. Der wertvollste "Gaststar auf vier Rädern" war ein Fulda Exelero. Die Sportvariante auf der Basis des Maybach 57 kostet neun Millionen Euro. Weitere Luxuskarossen wie Lamborghini Gallardo, Maserati GT, Porsche Panamera oder Audi R8 und Raritäten wie ein Porsche 917 oder ein Ford GT40 kommen bei "Cobra 11" mittlerweile regelmäßig zum Einsatz. Für den Pilot zur 19. Staffel durften sich die Cobra-Helden sogar bei einem Hollywood-Klassiker auf vier Reifen bedienen: In der Folge "72 Stunden Angst" bretterten Ben und Semir mit K.I.T.T., weltweit bekannt aus der Kultserie "Knight Rider", über die Bahn.

Bei den Stunts bleibt es aber nicht bei reiner "Car-Action": Ob Quads, Motorräder, Jet-Ski, Boot oder Helikopter - zu Wasser, an Land oder in der Luft - es gibt keinen Ort, an dem die "Cobra 11"-Helden nicht Autoschieber, Mörder oder Erpresser verfolgen. Und das äußerst erfolgreich: Ein Stunt, bei dem Chris Ritter kopfüber am Heli hängt, um Semir aus einem Boot zu retten (beide Darsteller haben sich dabei übrigens nicht doubeln lassen!), wurde 2007 in Hollywood mit dem "Taurus World Stunt Award" ausgezeichnet.

Nach den Jahren 2007, 2009, 2011 und 2012 durfte sich das Team von "Alarm für Cobra 11" zuletzt in diesem Jahr zum insgesamt fünften Mal über die 80 cm hohe und zwölf Kilo schwere Bronzestatue freuen: Diesmal wurde Stunt-Koordinator Christoph Domanski für die aufwendigen Szenen in „Engel des Todes“, dem Pilotfilm zur 21. Staffel ausgezeichnet.

Die Explosion der Gaspipeline unter der Autobahn zum Pilotfilm der zwölften Staffel ("Stadt in Angst") war einer der größten und kompliziertesten Stunts bei "Cobra 11". 14 Autos mit rund 250 Liter Benzin wurden hintereinander mit Stickstoffstempeln (Kanonen, die mit Pressluft nach unten schießen) abgeschossen, dabei gab es sieben Explosionen. Die Pyrotechniker verteilten insgesamt 25 Kilogramm Sprengstoff auf der gesamten Autobahnstrecke. Damit bei der Szene eine riesige, originalgetreue Staubwolke entsteht, haben die Experten zudem über 400 Kilogramm Sportplatzkreide und Torf gesprengt.

In der 20. Staffel, die im Frühjahr 2012 ausgestrahlt wurde, hat sich das Team von "Cobra 11" sogar noch einmal selbst übertroffen: Die Folge "Überschall" ist die aufwendigste Cobra-Folge aller Zeiten geworden. Die Folge spielt im Milieu der Luftwaffe. Dafür drehte das Team mit der Unterstützung der Bundeswehr im Flugbetrieb der Eurofighter in Rostock-Laage. Ein originalgetreuer Nachbau des Eurofighter "landete" für die Dreharbeiten auf der Filmautobahn im Kreis Düren. Um den Koloss auf die Autobahn zu bekommen, war ein Spezialtransport nötig, der aus bis zu vier Lkw bestand.

Auch sonst zieht das Stunt-Team von "Alarm für Cobra 11" stets sämtliche Register: Allein für die Pilotfolge der 21. Staffel vom Herbst 2012 inszenierte es spektakuläre Helikopter-Tiefflüge über der Kölner Christophstraße und dem Düsseldorfer Hafen, zündete in der Innenstadt von Köln (Schildergasse) eine große Staubexplosion und drehte aufwendige Sequenzen am Deutschen Eck in Koblenz an der Mündung der Mosel in den Rhein. Der amerikanische Verhältnisse gewöhnte Action-Star Ralf Möller ("Gladiator"), der als serbischer Schurke mit von der Partie war, zeigte sich begeistert: Die hier gebotene Action könne auf jeden Fall mit Amerika mithalten, gab er am Rande der Dreharbeiten beeindruckt zu Protokoll.

Auch in dieser Staffel gibt es wieder gewagte Stuntszenen zu bestaunen. Allein für Staffel 23 wurden mehr als 20.000 Liter Benzin für Explosionen verbraucht, 150 Stuntfahrzeuge wurden gechrasht und mehr als 1.000 Meter Stahlrohr wurden für den Überrollkäfig benötigt. Etwas Besonderes waren auch die Dreharbeiten zu Folge 262 „Die kleine Prinzessin“. Hierfür ging es für die Helden auf eine der größten Baustellen Kölns, das Gerling Quartier. Zudem gab es in dieser Staffel die aufwändigsten Action-Dreharbeiten aller Zeiten. Für die Ermittlungen ging es in die Kölner Altstadt, zur Hohenzollernbrücke und auf die Rheinuferpromenade – und das alles an einem Tag. In dem Umfang sind Dreharbeiten bisher nie genehmigt worden, so auch die aufwändigen Innenstadtdrehs z.B. in der Kölner Roonstraße. Ein großer Aufwand wurde auch für den Piloten zur 23. Staffel betrieben. In einem teilweise noch bewohnten Abriss-Hochhaus wurden extra Wände versetzt, Löcher in Boden und Wände gestemmt und für Folge 260/261 alles gesprengt. Eine weitere Anekdote: In Episode 263 hat tatsächlich ein Schwein eine Episodenhauptrolle ergattert. An einem Tag drehte es sogar gemeinsam mit Alpakas und Elefanten aus dem Kölner Zoo.

Damit die Stunts auch von Anfang bis Ende sicher geplant werden können, wird die Stuntmannschaft von einem Physiker, einem Mathematiker und zwei Ingenieuren unterstützt. Für jeden Stunt braucht das Team rund vier Tage Vorbereitung. An einem Drehtag arbeiten etwa 100 Leute zehn Stunden, um ca. eine Stunde Filmmaterial herzustellen. Daraus werden dann zwei bis drei Minuten Stunt geschnitten. Bei den Dreharbeiten zu einer Staffel "Alarm für Cobra 11" werden im Schnitt etwa 100.000 Platzpatronen verschossen und 400 Reifen für Tests und Drehs verschlissen. Außerdem verbraucht das Stuntteam durchschnittlich etwa 30 Tonnen Stahl für Spezialkonstruktionen.

Erdogan Atalay ist seit der zweiten Folge als Kriminalkommissar "Semir Gerkan" zu sehen. Neben ihm ermittelten schon Johannes Brandrup (als "Frank Stolte"), Mark Keller (als "André Fux"), René Steinke (als "Tom Kranich"), Christian Oliver (als "Jan Richter") und Gedeon Burkhard (als "Chris Ritter"). Seit 2008 bilden Erdogan Atalay und Tom Beck (als "Ben Jäger") das Top-Team von Cobra 11. Nach Tom Becks Ausstieg wird Vinzenz Kiefer ab kommendem Jahr an der Seite von Semir Gerkan ermitteln.

Produziert wird "Alarm für Cobra 11" von der Firma "action concept Film- und Stuntproduktion GmbH" in NRW. Gedreht wird mit der Digitalkamera "Alexa", die brillante Aufnahmen in HD-Qualität ermöglicht. Das Team von Produzent Hermann Joha, Stunt-Spezialist und übrigens auch Berufspilot für Helikopter, bereitet alle Actionszenen bis ins letzte Detail vor. Die Bilder müssen beim ersten Mal im Kasten sein. Dabei sind 100 Mitarbeiter am Set beschäftigt. Bis zu 16 Kameras halten einen Stunt aus allen erdenklichen Perspektiven fest. Mit dem Einsatz von stoß- und feuerfesten Crashboxen, die die empfindlichen Kameras schützen, ist der Zuschauer ganz nah dran an der spektakulären Action.

Seit November 2005 werden die aufwendigen Fahrszenen und Crashs von "Cobra 11" auf einer speziellen Autobahn gedreht. Europas größte Filmkulisse, die Film- und Test-Location, liegt im Kreis Düren/NRW und ermöglicht außergewöhnliche Einstellungen und exzellente Stunts. Die Polizeiautobahnstation wiederum ist eigentlich der Firmensitz der Produktionsfirma. So kann es dann schon mal passieren, dass die Mitarbeiter von action concept für die Dreharbeiten kurzfristig ihre Büros räumen müssen.

Jede Folge von "Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei" garantiert packende Kriminalfälle und ausgezeichnete Stunts. Jedes Jahr werden durchschnittlich 15 neue Folgen der Serie gedreht - dafür werden mehr als 300 Vorschläge von Autoren geprüft. Und zu guter Letzt: In der Geschichte von "Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei" wurden rund 4.500 Kilometer Filmmaterial belichtet. Das reicht schon jetzt von Hürth bis zum Nordpol!

Erfolgreicher Exportschlager
Action made in Germany ist international ein echter Bestseller und macht "Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei" zur meistverkauften Serie von RTL. Die Serie läuft mit großem Erfolg in rund 120 Ländern, darunter u. a. die Niederlande, Frankreich, Italien, Schweiz, Österreich, Belgien, Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Lettland, Estland, Litauen, Türkei und sogar in Mexiko und China.

action concept
Die Produktionsfirma "action concept" zählt zu den weltweit größten Full-Service-Produktionsunternehmen für Actionformate. Sie erhielt bereits acht Mal den begehrten "Taurus World Stunt Award", die höchste Auszeichnung im internationalen Actiongenre. Sogar Mitbewerber Jackie Chan musste sich 2005 der Konkurrenz vom Rhein mit "Police Story 2" in der Kategorie "Beste Action in einem ausländischen Film" geschlagen geben.
Die Filme und Serien von action concept werden weltweit verkauft, sehr große Nachfrage herrscht dabei aus China. Nur wenige westliche Produzenten schaffen es ins dortige Kino oder Fernsehen.

Quelle: RTL Pressezentrum

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22.09.2013 13:10 Sigi ist offline E-Mail an Sigi senden Homepage von Sigi Beiträge von Sigi suchen Nehmen Sie Sigi in Ihre Freundesliste auf
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