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Zum Ende der Seite springen Auf der Suche nach der Wahrheit
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Manu
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Er hatte sich kaum auf das Bett gelegt, da fielen ihm schon die Augen zu.
Es war schon dunkel geworden, als er plötzlich kerzengerade in seinem Bett saß. Sein Hemd war nassgeschwitzt und von einer nassen Haarsträhne lief ein Schweißtropfen über seine Wange. Er wischte sich den Tropfen mit dem Ärmel ab und ging zum Fenster, um etwas frische Luft zu schnappen. Nach dem es ihm etwas besser ging, öffnete er leise die Tür und ging die Treppe runter. Als er das Licht in der Küche anknipste, saß Semir am Küchentisch und trank ein Glas Wasser. „ Hast du wieder geträumt“, fragte Semir und schaute zu Tom. „Ja, und Du? Kannst du nicht schlafen“? , fragte Tom ihn, füllte sich ein Glas mit Leitungswasser und setzte sich zu Semir an den Tisch. „ Nein, ich überlege die ganze Zeit, wer so einen Hass auf dich haben kann, dass er dir das antut“. „ Das wüsste ich auch gerne“, sagte Tom. Sie redeten fast die ganze Nacht und als Andrea morgens in die Küche kam, musste sie grinsen. Semir lag mit seinen Kopf auf den Küchentisch und schnarchte leise. Gegenüber stand ein leeres Glas. Also musste Tom auch dagesessen haben. Sie machte leise die Kaffeemaschine an und bereitete das Frühstück vor. „ Guten Morgen mein Schatz“, sagte Semir und nahm sie von hinten in die Arme. „ Habe ich dich geweckt“, fragte sie ihn und drehte sich zu ihm um. „ Wo ist Tom“? , fragte Semir sie erstaunt. „ Der wird wohl wieder hoch gegangen sein“, sagte sie. „ Ich sehe mal nach“. Semir lief die Treppen hoch und öffnete leise die Tür vom Gästezimmer. Das Bett war leicht zerwühlt, doch von Tom war keine Spur.
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18.08.2007 15:13
Manu
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Er ging bis zum Bettrand und sah, dass ein Zettel auf der Decke lag. Semir nahm in hoch und laß die Zeilen.

Hallo Semir.

Nach unserem Gespräch gestern Nacht, konnte ich nicht mehr schlafen.
Ich bin im Büro und gehe nochmal die alten Fälle durch. Bis später.

Tom


Semir lief die Treppen runter und zeigte Andrea den Zettel. „ Ich fahre gleich ins Büro“, sagte Semir, gab Andrea, während er seine Jacke anzog einen flüchtigen Kuss auf die Wange und rannte zum Wagen. „ Was ist denn mit dem Frühstück?“, fragte sie noch, doch Semir fuhr schon mit quietschenden Reifen vom Hof. „ Männer“, dachte Andrea nur, nahm sich ihren Kaffeebecher und setzte sich an den Tisch.
Wenig später fuhr Semir rasant auf den Parkplatz vor dem Revier. Mit eiligen Schritten und einem kurzen „Guten Morgen“ an die Kollegen, ging er in ihr Büro. Tom saß am PC und schlürfte Kaffee. „ Hast du mir heute Morgen einen Schrecken eingejagt. Warum hast du mich nicht geweckt? Du weißt, dass da draußen ein Irrer rumläuft um sich an dir zu Rächen und du rennst ohne Schutz draußen rum“, sagte Semir energisch und schaute Tom dabei besorgt an. „ Ist ja schon gut, Semir, reg dich ab. Ich leb ja noch. Ich hol mir noch einen Kaffee. Willst du auch einen?“, sagte Tom ruhig und ging mit seinem Kaffeebecher an Semir vorbei. „ Jetzt reicht es mir aber. Wie kann man nur so leichtsinnig mit seinem Leben umgehen. Ich werde dich ab jetzt keine Minute mehr aus den Augen lassen, ob es dir passt oder nicht“, erwiderte Semir mit funkelnden Augen. Tom ging ohne ein weiteres Wort zusagen an Semir vorbei und holte zwei Kaffee.
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19.08.2007 14:00
Manu
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Als er mit den dampfenden Kaffee wieder ins Büro kam, sah Semir ihn ernst an. Tom sah wirklich sehr blass aus und unter den Augen waren dunkle Ringe zu erkennen. Tom hatte sich gerade hingesetzt, als das Telefon klingelte.
„ Autobahnpolizei Kranich“, meldete Tom sich. „ Ich bin es, Hartmut. Ich habe das Profil von dem Mann auf dem Video sehr gut sichtbar gemacht. Ihr könnt kommen und es Euch anschauen“, sagte Hartmut und hörte schon das piepen im Hörer. Tom hatte schon aufgelegt.
Tom schnappte seine Jacke und rannte aus dem Büro. „ Wo willst du jetzt schon wieder hin?“, fragte Semir und hielt Tom am Arm fest. „ In die KTU, Hartmut hat das Video analysiert“. Tom stieg in seinen neuen Dienstwagen und Semir nahm neben ihm Platz. Tom startete den Wagen und fuhr los. Wenig später kamen sie bei der KTU an. Hartmut saß schon vor dem Bildschirm, hatte das Profil des Täters sehr nahe heran gezoomt und geschärft. Semir begrüßte Hartmut kurz. Tom ging ohne ein Wort zum Bildschirm und schaute auf den Monitor. „ Kannst du was erkennen Tom? , fragte Semir und schaute zu Tom . Tom schwieg eine Weile und sagte dann: „ Ich glaube ich kenne ihn. Es war vor 5 Jahren. Ich habe damals Rick Dornhof, trotz einiger Indizien gegen ihn nicht festnehmen können. Bis zu seiner endgültigen Festnahme hat er die kleine Nicole Reuter umgebracht. Reuters Frau ist damals in tiefe Depressionen gefallen und hat sich von der Autobahnbrücke gestürzt. Sie ist gestorben wie Nadja“, die letzten Worte kamen nur noch ganz leise über Toms Lippen. Tom drehte sich um und ging aus der KTU.“
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20.08.2007 19:18
Manu
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„ Tom sieht schlecht aus“, sagte Hartmut und schaute ihm nach. „ Ich kümmere mich um ihn. Danke, Hartmut“, sagte Semir und lief Tom hinter her.

Reuter saß inzwischen seelenruhig auf seiner Couch und trank ein Bier. Morgen wollte er Kranich das letztemal quälen, dann sollte seine Rache tödlich zu Ende gehen. Er trank den letzten Schluck aus der Dose und drückte sie mit einem knirschenden Geräusch zusammen. Danach schmiss er sie an das Bild von Kranich und fing an zu lachen.

Als Semir aus der KTU kam, sah er Tom mit gesenktem Kopf an seinem Wagen stehen. Er ging zu ihm und sah, dass seine Augen feucht waren. „ Lass uns das Schwein schnappen“, sagte Semir und klopfte Tom auf die Schulter. „ Du hast Recht Partner, schnappen wir ihn uns“, antwortete Tom. Sie fuhren zurück zum Revier und baten Andrea nach der Adresse von Reuter zu suchen. Es dauerte nicht lange und Andrea kam mit einem Zettel zu den beiden, die in der Revierküche vor ihren Kaffeebechern saßen. „ Hast du was“, fragte Semir und sah Andrea erwartungsvoll an. „ Ja, ich habe eine Adresse gefunden. Ringstraße 17, am alten Fabrikgelände. Ich hoffe ihr habt Glück und sie stimmt noch“. „ Danke mein Schatz“, sagte Semir und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „ Danke Andrea“, rief Tom und rannte schon aus der Küche zum Wagen. Semir lief ihm hinterher und konnte gerade noch die Tür schließen, als Tom schon mit quietschenden Reifen vom Parkplatz fuhr.
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21.08.2007 20:11
Manu
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Tom fuhr rasanter als sonst und Semir konnte den Hass in seinen Augen erkennen. „ Tom, wenn wir Reuter dort finden sollten, dann lässt du mich ihn festnehmen“. Tom schwieg und fuhr rasant die nächste Ausfahrt runter. „ Tom! , Tom hörst du mir überhaupt zu“, versuchte es Semir nochmal. Tom schaute kurz zu ihm. „ Wieso festnehmen Semir, ich werde mich um ihn kümmern und er wird dafür bezahlen, was er getan hat“. „ Tom, du kannst ihn nicht einfach abknallen“. „ Ich werde schon das Richtige tun“, sagte Tom und fuhr hart um die nächste Kurve. Eine Staubwolke stieg hinter dem Wagen hoch als Tom auf das Fabrikgelände fuhr.

Reuter hörte ein quietschen und stand von seiner Couch auf. Er ging zum Fenster und sah einen blauen Mercedes mit Blaulicht in der Frontscheibe auf das Gelände fahren. „ Scheiße, die Bullen“, fluchte er und lief in einen anderen Teil des Geländes. Dort hatte er schon alles für den Notfall vorbereitet. Er wollte Kranich zwar erst morgen töten, aber gut, wenn er jetzt schon freiwillig zu ihm kam, dann soll er jetzt sterben. Er nahm seine Waffe mit Zielrohr und positionierte sich hinter einer zertrümmerten Scheibe.

Tom hielt den Wagen vor dem größten Gebäude und machte den Motor aus. Er und Semir stiegen aus und zogen ihre Waffen. Tom ging zielstrebig zur Metalltür, die leicht geöffnet war. Semir folgte ihm. „ Tom, mach keinen Scheiß“, flüsterte Semir nochmal, doch Tom hörte ihm gar nicht mehr zu. Sie hatten gerade die Tür erreicht, als ein Schuss fiel.
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23.08.2007 21:35
Manu
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Mit einem leisen Stöhnen ging Semir zu Boden. Er hielt sich den rechten Oberschenkel und Blut sickerte durch seine Finger. Tom drehte sich um, ging ihn die Hocke und sah Semir am Boden liegen. „ Mein Gott Semir“, schrie er, zog Semir vorsichtig in die Halle und lehnte ihn an die Wand. „ Tom es geht schon. Es ist nur ein Streifschuss“, sagte Semir, der die Besorgnis in Toms Gesicht sah. Tom zog sein Sakko aus, schmiss es neben Semir und riss ein großes Stück von seinem T-Shirt ab. Er machte einen Streifen und band ihn stramm um Semirs Schenkel. „Aua, nicht so fest“, stöhnte Semir. „ Verständige du das SEK und die Rettung, ich sehe mich nach Reuter um“, sagte Tom und stand auf. „ Tom, du bleibst hier oder ich begleite dich“, schrie Semir ihn an und versuchte aufzustehen. Mit einem lauten „ Scheiße tut das weh“, sackte Semir wieder zusammen. „ Siehst du, bleib hier liegen und warte auf das SEK, ich sehe mich jetzt um“, sagte Tom nochmal und lief mit gezogener Waffe los. Semir wollte noch was erwidern, doch Tom war schon in die nächste Halle verschwunden. Semir nahm sein Handy und rief im Revier an. „ Autobahnpolizei Schäfer“, meldete sich Andrea. „ Andrea ich bin es, du musst sofort das SEK zur Fabrikhalle schicken und den RTW. Tom ist alleine los. Ich bin angeschossen und kann ihm nicht helfen. Beeil dich“, schrie er laut ins Handy. „ Bist du schwerverletzt“, fragte Andrea besorgt. „ Nein, nur ein Streifschuss, aber jetzt verständige schnell das SEK“, sagte Semir und legte auf. Andrea verständigte das SEK, die Rettung und die Chefin. Semir versuchte nochmal aufzustehen, doch dann wurde ihm schwarz vor den Augen und er sackte bewusstlos zusammen. cool
24.08.2007 18:45
Manu
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Tom hatte in der Zwischenzeit das zweite Gebäude erreicht und betrat einen Raum, der sehr bewohnt aussah. In der Mitte stand eine Couch und ein Tisch mit einem vollen Aschenbecher. Neben der Couch lag ein Haufen zerdrückte Bierdosen und ein Rest von einer Pizza. An der Wand stand ein Kühlschrank. Daneben war ein kleiner Tisch mit einem Bild und einer Kerze drauf. Tom nahm das Bild und sah ein kleines Mädchen, was zwischen ihren Eltern stand und vor Freunde strahlte. Er erkannte die kleine Nicol Reuter wieder. Über den Tisch sah er die ganzen Zeitungartikel von damals und ein Messer stecke in einem Bild von ihm. Er schluckte kurz und ging dann weiter durch den Raum. Von Reuter war keine Spur. Leise ging er weiter und hörte ein klappern aus dem Nebenraum. „ Reuter, es ist vorbei, komm raus“, schrie Tom. Doch Reuter rührte sich nicht. Tom schubste die Tür auf und hielt die Waffe schussbereit vor seiner Brust. „ Reuter, komm raus“, schrie er nochmal. Doch wieder geschah nichts. Tom ging ein paar Schritte weiter in die Halle, als plötzlich das Licht ausging. Tom ging in die Hocke und suchte hinter einer Holzkiste Schutz. Er merkte wie ihm der Schweiß über die Stirn lief und sein Puls in den Adern pochte. „ Reuter, was soll der Mist, Das SEK ist informiert und gleich hier“, schrie er in die Dunkelheit.
Reuter fing laut an zu lachen. Der Schall des Lachens hörte sich unheimlich in der Halle an. Tom lief eine Gänsehaut über den Rücken. „ Kranich, es ist vorbei, hörst du, es ist vorbei“, rief Reuter und lachte wieder. Er nahm seine Waffe, setzte seine Nachtsichtbrille auf und hatte Tom im Visir. „ Es ist vorbei“, rief er nochmal und drückte ab.
cool
26.08.2007 14:53
Manu
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Tom durchfuhr ein stechender Schmerz in seiner Magengegend. Die Kugel hatte ihn getroffen. „ Reuter sie sind verrückt“, schrie Tom und stöhnte vor Schmerzen. Er drückte seine rechte Hand auf die Wunde und merkte das Blut zwischen seinen Fingern. Ihm wurde schlecht, doch er musste aushalten. Reuter war inzwischen von seiner Position gegangen und war kurz hinter Tom.“Reuter“, rief Tom nochmal und merkte dann den kalten Lauf einer Waffe in seinem Nacken. „ Waffe weg und aufstehen Kranich“, sagte Reuter energisch. Tom stand langsam auf und schmiss seine Waffe weg. Reuter machte mit einer Fernbedienung das Licht in der Halle wieder an. „ Vorwärts, Kranich und keine Tricks“. Tom wollte was sagen, doch eine Welle von Schmerzen durchfuhr seinen Körper, als er sich in Bewegung setzte. Reuter hörte von weitem die Sirenen des SEK. „ Beeil dich Kranich“, schrie Reuter ihn an und schubst ihn vor sich her. Bei einer Öffnung die zu einem unterirdischen Gang führte befahl Reuter ihn stehen zu bleiben. „ Hier runter „, sagte er. „ Was soll das denn Reuter, es ist vorbei, hörst du nicht die Sirenen“, erwiderte Tom und wollte Zeit schinden. „ Halt die Klappe und beweg dich“, sagte Reuter energisch.

Semir öffnete langsam die Augen. Hatte er eben einen Schuss gehört. Er war sich nicht sicher. Er setzte sich aufrecht hin und lehnte sich wieder an die Wand. Draußen war das Brüllen der SEK Leute zu hören. Zwei SEK Männer stürmten in die Halle und sahen Semir an der Wand sitzen. „ Wir haben einen gefunden“, schrie der Mann in sein Mikro und lief zu Semir. Wenig später kamen auch der Sanitäter und die Chefin in die Halle. „ Semir, alles klar?“, fragte sie besorgt. „ Ja, Chefin, soweit geht’s, aber wir müssen Tom finden, er ist alleine los“, sagte Semir aufgeregt. „ Frau Engelhart! , wir haben was gefunden“, rief einer der Männer.
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27.08.2007 18:04
Manu
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Die Chefin sprang auf und ging in den anderen Raum. Als sie das Bild von Tom mit dem Messer sah, lief es ihr eiskalt den Rücken runter. „ Frau Engelhart wir haben hier Blut gefunden“, rief ein weiterer SEK Mann aus dem anderen Raum. Anna lief in den anderen Raum und sah die Blutflecken neben einer Holzkiste. Die SEK Männer folgten den Bluttropfen, die sich wie eine Spur durch die Halle zogen. Vor einer Öffnung endete die Spur.

Tom stand der kalte Schweiß auf der Stirn. Sein gesamter Bauchraum brannte wie Feuer. „Reuter, ich kann nicht mehr“, sagte Tom. „ Geh weiter“, schrie Reuter ihn an und schubste ihn. Tom kam in ins stolpern und merkte, das seine Beine ihn nicht mehr hielten. Er flog mit dem Gesicht gegen die Steinwand. Mit einem schmerzerfüllten Stöhnen blieb Tom auf dem Boden liegen. „ Du bist zu blöd zum Laufen. Aber wie sollte es auch anders sein, wenn du nicht mal fähig bist jemanden festzunehmen. Steh auf und beweg dich“, schrie Reuter Tom wieder laut an. Tom kniete sich hin und zog sich mit seinen Händen an der Wand hoch. Er versuchte den aufkommenden Schwindel zu unterdrücken. Er hustete kurz und ging dann langsam weiter. Als sie um die nächste Ecke gegangen waren, konnte Tom schon einen Lichtschein sehen. Hier schien der Gang zu Ende zu sein. „ Halt stehen bleiben“. Tom blieb stehen und lehnte sich an die Wand. Wieder überkam ihn ein Schwall von Übelkeit. Das Pockern und Brennen in seinem Bauch wurden langsam unerträglich. Reuter öffnete die Lucke und beide traten an das Tageslicht.
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28.08.2007 18:45
Manu
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Tom blinzelte, die Sonne blendete und brannte in seinen Augen. Sie gingen noch ein Stück weiter und Reuter enthüllte unter ein paar großen Tannenzweigen einen Jeep. „ Einsteigen“, befahl er Tom. Tom öffnete die Beifahrertür und setzte sich auf den Sitz. Er war froh, dass er endlich sitzen konnte. Reuter ging um den Wagen rum und startet den Motor. Mit einem Ruck fuhr der Wagen los. Danach wurde Tom schwarz vor den Augen und ohnmächtig.

„ Haben sie was gefunden Chefin?“, fragte Semir und humpelte auf die Chefin zu. „ Semir! , Sollten sie nicht lieber ins Krankenhaus“, sagte Anna erstaunt. „ Nein Chefin, solange wir Tom nicht gefunden haben, gehe ich nirgendwo hin“, erwiderte Semir. „ Okay, wir haben eine Blutspur gefunden und folgen ihr jetzt wieder“. Die Chefin, einige Männer vom SEK und Semir gingen den dunklen Gang entlang. Nur die Taschenlampen spendeten etwas Licht. In kurzen Abständen konnte man auf dem Boden einen Bluttropfen sehen. Semir versuchte so gut es ging mitzukommen. Ihm tat zwar jeder Schritt weh, aber es ging um seinen Freund. Sie mussten Tom finden. Zum Ende des Ganges wurde es heller. Die SEK Leute öffneten die Tür und traten nach draußen. Die Chefin und Semir folgten ihnen. „Hier sind Reifenspuren“, rief einer der SEK Leute. „ Verfluchter Mist, der ist abgehauen und hat Tom. Der Mann ist krank, der hat alles durchgeplant.“, fluchte Semir und setzte sich auf einen großen Findling der neben der Tür lag.
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29.08.2007 12:59
Manu
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„ Semir! Hat Tom nicht sein Handy bei sich? , Dann könnten wir doch eine Handyortung machen lassen“, sagte die Chefin. „ Klar, das ist es“, erwiderte Semir und verständigte sofort Andrea. Andrea machte sich sofort an die Arbeit. Sie gingen alle den Gang zurück und waren wenig später wieder in der Fabrikhalle. Semir setzte sich wieder und verschnaufte kurz, als sein Handy klingelte. „ Semir, ich hab das Handy geortet. Das Signal bewegt sich seit 5 Minuten nicht mehr und kommt von einem Parkplatz in der Nähe der Steilküste“, sagte Andrea. „ Danke Schatz“, antwortete Semir kurz und steckte sein Handy weg. Er informierte die Chefin. Beide gingen zum Wagen. Semir stieg auf der Beifahrerseite ein und ließ Anna fahren. Er musste trotz der ernsten Situation innerlich grinsen, als die Chefin mit einer riesigen Staubwolke vom Gelände in Richtung Steilküste fuhr. „ Sie haben aber auch, einen rasanten Fahrstil“, sagte Semir und hielt sich mit der rechten Hand an dem Haltgriff über dem Fenster fest. „ Ja, aber im Gegensatz zu ihnen habe ich nicht so einen großen Fahrzeugverschleiß“, antwortete Anna und beide mussten lachen.


Reuter hielt mit dem Wagen auf den Parkplatz. Zum Glück war kein anderer Mensch hier. Er ging um den Wagen rum und öffnete die Beifahrertür. Tom war immer noch bewusstlos. Sein Shirt war fast komplett mit Blut durchtränkt und an seinem Kopf hatte sich eine riesige Beule gebildet. Reuter klatschte Tom mehrmals auf die Wangen. „ Kranich wach endlich auf, es ist jetzt soweit“, sagte er. Tom blinzelte kurz und öffnete dann seine Augen.
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30.08.2007 19:10
Manu
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Ihm war immer noch speiübel und er hatte das Gefühl sein Gehirn würde platzen. In seinen Bauch wurde der Schmerz immer unerträglicher. Tom stieg aus dem Wagen aus und hielt sich kurz an der Motorhaube fest. „ Los Kranich, wir gehen oben auf die Aussichtsplattform der Steilküste“, sagte Reuter und stieß Tom an. Tom ging los. Der Anstieg zur Plattform wurde zum Ende hin immer erschwerlicher und als sie oben angekommen waren, brach Tom kraftlos zusammen. „ So Kranich, willst du noch was sagen, bevor du stirbst“, fragte Reuter ihn und lachte schadenfroh. Tom atmete ein paarmal schwer durch und antwortete dann: „ Du kannst mich mal“. „ Okay wie du willst“, sagte Reuter und befahl Tom über die Brüstung der Plattform zu kletter. Tom kletterte vorsichtig rüber und schaute in die Tiefe. Es ging hunderte Meter in die Tiefe und unten konnte man die Brandung der Wellen hören, die an die Steinwände prallten. Schöne Aussicht, aber nicht unter diesen Umständen, dachte Tom und schluckte den nächsten Wall der aufkommenden Übelkeit runter.

Die Chefin fuhr so rasant, das Semir Mühe hatte sich festzuhalten. Als sie auf dem Parkplatz der Steilküste ankamen, sahen sie einen Jeep mit offenen Türen stehen. Die Chefin trat in die Bremse und machte den Motor aus. „ Das müssen sie sein“, rief Semir und humpelte aus dem Wagen.
cool
31.08.2007 18:12
Manu
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Die Chefin folgte ihm. „ Ja , hier sind auch Blutspuren, aber wo könnten sie sein“.
„ Die Aussichtsplattform“, schrie Semir und humpelte so schnell er konnte in die Richtung. Als sie vor den Stufen zur Plattform angekommen waren, sahen sie Reuter mit einer Waffe auf Tom gerichtet vor der Brüstung stehen. Tom hing an der Brüstung. „ Reuter lassen sie die Waffe fallen“, schrie die Chefin. Reuter reagierte nicht. Sie liefen die Treppen hoch und standen jetzt genau hinter Reuter. „ Reuter ich sag es nicht nochmal, lassen sie die Waffe fallen“, versuchte es die Chefin nochmal. Semir sah, das Tom Mühe hatte sich zu halten. „ Schießen sie doch, aber das wird ihnen nichts nützen, denn ich schieße auch und dann ist Kranich endlich tot“, sagte Reuter und lachte. Anna sah zu Semir rüber. Reuter hatte den Finger am Abzug. „ Und, schüß “, sagte Reuter und drückte ab. Anna drückte im selben Moment ab und traf Reuter in den Rücken. „ Neinnnnnnnnnnnn“, schrie Semir als er sah, dass Tom getroffen wurde. Tom merkte wie die Kugel durch seine Schulter schlug und der rechte Arm die Brüstung los ließ. Nun hielt er sich nur noch mit der linken Hand an der Brüstung fest.
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01.09.2007 15:44
Manu
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Semir machte einen Hechtsprung zur Brüstung und griff nach Toms linken Arm. „ Ich hab dich Tom“, sagte Semir und versuchte Tom hochzuziehen. Doch Tom war bewusstlos geworden. Nur noch Semirs Griff hielt ihn vor dem Absturz. Die Chefin legte sich neben Semir und griff Toms Shirt. Beide zogen ihn soweit hoch, dass die Chefin Toms rechten Arm greifen konnte. Jetzt zogen sie mit vereinten Kräften Tom über die Brüstung. Mit einem letzten Schwung zogen sie Tom über die Brüstung, wo er regungslos liegen blieb. Semir stöhnte kurz auf, als er auf sein Bein flog. Anna nahm sofort ihr Handy und verständigte den RTW. „ Tom, Tom, halt durch“, sagte Semir leise und fühlte nach dem Puls. „ Das war knapp“, sagte Anna und schaute Semir an. Der nickte, als er noch einen schwachen Pulsschlag fühlte. Wenig später landete der Rettungsheli auf den Parkplatz. Der Notarzt und ein Sanitäter versorgten Tom erstmal soweit, dass er für den Flug stabil war. Nachdem er in den Heli transportiert worden war, startete er und flog zur Klinik. Semir und Anna schauten den Heli nach. „ Hoffentlich schafft er es“, sagte Semir mit bedrückter Stimme. „ Er wird es schaffen. Und nun lassen sie uns los, sie gehören auch ins Krankenhaus“, sagte Anna und beide machten sich auf den Weg zur Klinik.
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02.09.2007 17:39
Manu
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Nachdem Semir einen frischen Verband angelegt und ein Schmerzmittel gespritzt bekommen hatte, machte er sich mit zwei Krücken auf den Weg zum OP Bereich, wo Andrea und die Chefin schon saßen. Tom wurde immer noch operiert. Es dauerte fast 5 Stunden als endlich ein Arzt aus dem OP Saal kam. „ Gehören Sie zu Herrn Kranich?“, fragte der Arzt. „ Ja, wie geht es ihm“, antwortete Semir besorgt. „ Herr Kranich hat sehr viel Blut verloren, aber es wurden zum Glück keine inneren Organe verletzt. Wir haben ihn einige Blutkonserven gegeben und die Wunde genäht. Ich denke er wird es schaffen. Morgen können sie zu ihm“, sagte der Arzt und verabschiedete sich von allen. Semir setzte sich und atmete kurz tief aus. Mann merkte allen die Erleichterung an. Am nächsten Tag fuhren Semir und Andrea gleich zum Krankenhaus um Tom zu besuchen. Tom war noch sehr blass und an einige Geräte angeschlossen, aber soweit ging es ihm gut. Als sie die Tür öffneten wurden sie schon erwartet. „Hey, Semir, Andrea, schön das ihr da seid “, sagte Tom und grinste die beiden an.
„ Tom, bin ich froh, dass es dir besser geht, diesmal war es wirklich sehr knapp“, sagte Semir.
„ Ich weiß, danke Partner“, sagte Tom und grinste.
Einige Wochen später konnte Tom das Krankenhaus wieder verlassen. Körperlich war er wieder fast ganz auf den Beinen, nur das seelische bedrückte ihn noch öfters. Semir holte ihn ab und versuchte ihn in der schweren Situation so gut es ging bei zustehen. Tom war ihm dafür sehr dankbar.
Es dauerte nicht lange und der Alltag holte sie wieder ein.

Ende
cool
03.09.2007 19:11
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