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Zum Ende der Seite springen Liebe ohne Ausweg
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Manu
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Liebe ohne Ausweg Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo zusammen, bin jetzt fast fertig mit der Story und fang mal an sie reinzusetzten. Freue mich wie immer über feeds und werde dazu ein extra Thema öffnen.
Danke schonmal im vorraus. Viel Spaß beim lesen.



Liebe ohne Ausweg

Alfons Berger, einer der einflussreichsten Drogenmänner hier im Land, saß an dem langen Tisch in seinem Esszimmer und trank seinen Kaffee. Die Zeitung war vor ihm aufgeklappt und er las einen Artikel über den letzten gescheiterten Versuch seinen Drogenring zu zerschlagen. Er musste grinsen. „Ja, ihr Bullen, das war wohl mal wieder nix“, sagte er leise und nahm einen großen Schluck aus seiner Kaffeetasse. In diesem Moment öffnete sich die Tür und eine junge blonde Frau trat in den Raum. „Guten Morgen Vater“, sagte eine zarte Stimme, gab ihrem Vater einen Kuss auf die Wange und setzte sich an die andere Seite des Tisches. „ Guten Morgen mein Engel, hast du gut geschlafen“, sagte Alfons und blickte kurz über den Rand seiner Zeitung zu ihr rüber. „ Ja , Vater“, sagte Viola . „Du siehst aber noch sehr müde aus“. „ Ich war mit einer Freundin noch unterwegs, es wurde etwas später“, sagte sie. „ Viola, ich möchte nicht, dass du dich so spät noch draußen rumtreibst, haben wir uns verstanden“, sagte Alfons jetzt energisch. „ Vater, ich bin 25 Jahre alt und ich werde mich doch ab und zu mal mit einer Freundin treffen dürfen“. „ Viola, willst du dich etwa meiner Anordnung wiedersetzen“, kam es jetzt sehr laut von Alfons. „ Ja, ähm, nein Vater, ich tu was du sagst“, sagte sie traurig und verließ den Raum. Alfons nahm zufrieden einen Schluck von seinem Kaffee und widmete sich wieder seiner Zeitung. Viola lief traurig in ihr Zimmer, sie liebte zwar ihren Vater, aber für solche Sachen hasste sie ihn. Seit dem Tod ihrer Mutter behandelte er sie wie eine Gefangene. Viola legte sich auf ihr Bett und Tränen liefen über ihre Wangen.


großes Grinsen
03.06.2009 19:35 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
Manu
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Semir und Ben fuhren gerade ihre Runde auf der Autobahn. Im Radio lief gerade Queen und Semir pfiff fröhlich die Melodie mit. Ben grinste, weil Semir ständig die Töne versemmelte und dachte dabei an seine neue Freundin. „ Was grinst du so“? fragte Semir, der kurzzeitig sein pfeifen unterbrochen hatte. „ Ich habe nur gerade daran gedacht, was deine Tochter immer denken muss ,wenn du ihr was vorsingst. Wenn du da auch so viele Töne nicht triffst, ist es kein Wunder, wenn sie bei dir nie einschläft“ sagte Ben und musste lachen. „ Ha,ha, sehr witzig“, erwiderte Semir und konzentrierte sich leicht schmollend auf den Verkehr. Ohne weitere Zwischenfälle waren sie eine halbe Stunde später wieder in ihrem Büro und widmeten sich ein paar liegengebliebenen Berichten. „ Hey Ben, hast du heute Abend nicht Lust bei uns vorbei zukommen? Andrea hat ihren Frauenabend und ich kümmere mich um Aida. Wie wäre es, wir könnten einen Film gucken und ein Bierchen zusammen trinken“? , fragte Semir und schaute erwartungsvoll zu Ben. „ Tut mir leid Semir, aber ich habe schon was vor. Aber ein anderes Mal machen wir das auf jeden Fall“, sagte Ben und setzte seine Unterschrift auf einen fertig getippten Bericht. „ Was gibt es den wichtigeres als seinen Partner“, fragte Semir wieder grinsend. „ Sei nicht so neugierig “, sagte Ben und ging kopfschüttelnd aus dem Büro, um sich eine Kaffee zu holen. Der Tag verlief ruhig und beide Kommissare konnten pünktlich ihren Feierabend antreten. „ Dann treib es mal nicht zu toll“, sagte Semir und lies sich in seinen Sitz vom BMW fallen. „ Und du pass gut auf deine Tochter auf und schlaf nicht vor ihr ein“, erwiderte Ben, klopfte kurz auf das Autodach vom BMW und stieg dann auch in seinen Wagen. Beide machten sich auf den Weg zu ihren Wohnungen.

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04.06.2009 19:18 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Viola stand im Bad und machte sich für ihr nächstes Treffen fertig. Sie hatte fast den ganzen Tag in ihrem Zimmer verbracht und wollte ihren Vater heute nicht mehr sehen. Aber sie freute sich auf das Treffen mit ihrem Freund. Immer um Mitternacht trafen sie sich in der alten Scheune einige Kilometer vom Haus entfernt. Sie wusste, das sie noch bis nach 23.00 Uhr warten musste, aber dann kehrte hier im Haus Ruhe ein und sie konnte durch den alten Geheimgang wieder in die Freiheit. Es war kurz nach 22.00 Uhr als es an ihrer Tür klopfte. „ Vater, ich kann jetzt nicht öffnen, ich steh unter der Dusche“, sagte sie und drehte den Wasserhahn an. „ Okay mein Engel, ich wollte dir nur eine gute Nacht wünschen und freue mich, dass du so einsichtig bist und zu Hause bleibst“, sagte Alfons und ging dann zufrieden in sein Zimmer. „ Viola zog ihr dunkelrotes Kleid an und schlich sich leise durch den Geheimgang ins Freie. Sie stieg auf ihr Fahrrad, was sie in den Büschern versteckt hatte und fuhr zu der alten Scheune.

Wenig später kam Ben in seiner Wohnung an. Er parkte den Wagen, schloss die Haustür auf und schmiss seine Jacke über den Sessel. Die restlichen Sachen zog er im Bad aus und schmiss sie vor die Waschmaschine. Er ging unter die Dusche und genoss das warme Wasser auf seinem Körper. Nach dem Duschen zog er sich frische Sachen an und kämmte seine Haare. Er ging in die Küche, holte die Seltersflasche aus dem Kühlschrank und trank einige Schlucke aus der Flasche. Dann blickte er auf die Uhr. Es war kurz vor 23.30 Uhr und er musste sich auf dem Weg machen, um pünktlich zu sein. Er nahm seine Jack, zog die Tür ins Schloss und schwang sich auf sein Fahrrad.

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05.06.2009 20:43 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Fast zur selben Zeit trafen Viola und Ben an der alten Scheune ein. Beide ließen ihre Fahrräder fallen und liefen sich in die Arme. „ Oh, Ben, ich habe solche Sehnsucht nach dir gehabt“, sagte Viola und küsste Ben leidenschaftlich. „ Ich denke auch an nichts anderes mehr als an dich“, sagte Ben und erwiderte ihren Kuss. Viola nahm Bens Hand und zog ihn in die alte Scheune. Auf einen großen Haufen Stroh ließen sich beide fallen und Ben küsste Viola am ganzen Körper. Viola erwiderte die Küsse und wenig später begannen sie sich zu lieben. Nach dem Akt blieben sie Arm in Arm liegen. Viola kuschelte sich an Ben. „ Warum könne wir nicht zusammen sein wie alle anderen Paare“, sagte Viola jetzt traurig. Ben küsste sie auf die Stirn. „ Weil du die Tochter eines der einflussreichsten Drogendielern des Landes bist und ich ein Bulle“. „ Ich weis Ben, aber ich möchte so gerne immer mit dir zusammen sein und nicht nur heimlich“, sagte Viola und kuschelte sich dichter an Ben ran. „Das möchte ich auch von ganzem Herzen, aber es wird nicht gehen“, erwiderte Ben und küsste Viola wieder. So blieben sie noch einige Zeit liegen, bevor sich beide wieder auf den Weg zu Ihren Wohnungen machten.

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06.06.2009 17:02 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Ben stellte sein Fahrrad vor die Wohnungstür und ließ sich erschöpft auf sein Bett fallen. - So war es wirklich kein Zustand-, dachte er. Den ganzen Tag den Stress auf der Arbeit und abends die heimlichen Treffen. Irgendwas musste passieren, doch Ben wusste noch nicht genau was. Er dachte noch einen Moment nach und schlief dann darüber ein. Ein schrilles Klingel riss ihn aus dem Schlaf. Er brauchte einen Moment um sich zu orientieren und schreckte dann von seinem Bett hoch. Der Blick auf die Uhr verriet ihm, wer an seiner Haustür klingelte. Ben strich sich kurz die Haare aus dem Gesicht und ging dann um die Tür zu öffnen. „ Na, endlich, weißt du eigentlich wie spät es ist“, wurde er von Semir mit leicht gereiztem Ton empfangen. „ Ja, sorry, es war was später gestern Abend. Ich geh nur kurz duschen und dann bin ich gleich fertig. Vielleicht könntest du uns noch schnell einen Kaffee machen“, fragte Ben fast bettelnd und grinste Semir an. „ Naja, einen Kaffee könnte ich auch vertragen“, antwortet Semir , klopfte Ben auf die Schulter und ging in die Küche. Ben ging ins Bad und machte sich frisch. Nachdem er sich frische Sachen angezogen hatte ging er zur Küche wo ihn schon der Duft von frischen Kaffee entgegen kam. „ jetzt siehst du schon besser aus“, sagte Semir und gab Ben den Becher mit dem heissen Kaffee. „ Danke fürs Kompliment“, erwiderte Ben. Nachdem sie den Kaffee getrunken hatten machten sich beide auf den Weg zum Revier.


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07.06.2009 14:57 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Viola fiel es auch schwer, aus ihrem Bett zu kommen. Es war schon kurz nach 10.00 Uhr, als es an ihrer Tür klopfte. „ Viola , ist alles in Ordnung bei dir“?, hörte sie die Stimme ihres Vater. „ Ja, Vater, ich habe nur verschlafen, ich bin sofort bei dir“, sagte sie eilig. Sie zog sich schnell ein paar Sachen über und stürzte dann eilig in den großen Saal. Sie wusste, dass ihr Vater es hasste, wenn sie zu spät zum Frühstück kam. „ Guten Morgen Vater“, sagte sie und gab ihrem Vater wieder einen Kuss auf die Wange. Sie wollte sich eilig umdrehen und auf ihren Platz eilen, als ihr Vater sie grob am Handgelenk festhielt. Alfons stand auf und hielt dabei immer noch den Arm seiner Tochter fest. „ Viola, du weißt, das ich dich über alles liebe, aber ich dulde nicht, das du mich anlügst. Ich möchte jetzt von dir wissen, mit wem du dich jeden Abend triffst. Carlo hat dich gestern spät nach Hause kommen sehen und du warst sicherlich nicht solange bei einer Freundin“? Viola merkte, dass ihr Vater es ernst meinte. Doch was sollte sie sagen, sie konnte Ben nicht verraten. Eine Notlüge, das würde ihr Vater sicherlich verstehen, dachte sie. „ Vater, du musst mir wirklich glauben, das ich bei einer Freundin bin. Ich will einfach auch ein bisschen was vom Leben haben und nicht nur hier ein gesperrt sein. Bitte Vater, du musst das verstehen“, sagte Viola jetzt fast flehend und schaute ihren Vater an. „ Gut Viola, aber sollte ich rausfinden, das du mich belügst, dann weist du was passiert“, sagte er. Viola nickte nur und setzte sich schweigend an die andere Seite des Esstisches. Die restliche Zeit des Frühstückes wurde kein Wort mehr gesprochen.

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08.06.2009 19:32 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Semir blickte während der Fahrt immer wieder zu Ben rüber, der aus dem Seitenfenster starrte und sichtlich über etwas nachdachte. „ Ben, was ist los mit dir“? , fragte Semir besorgt. „ Ben drehte erschrocken den Kopf zu Semir rum, weil er gar nicht zugehört hatte. „ Was hast du gesagt“? . „ Ich mache mir Sorgen um dich, du bist in letzter Zeit oft müde und mit deinen Gedanken ganz woanders, also was ist los“? , harkte Semir nach. „ Semir ich, ich kann darüber nicht reden“, stotterte Ben. Semir fuhr den nächsten Rastplatz runter, parkte den Wagen und stellte den Motor ab. „ So, Ben und jetzt will ich wissen was los ist und ich fahre so lange nicht los, bist du mir alles erzählt hast“, sagte Semir jetzt energisch und blickt Ben erwartungsvoll an. „ Okay Semir, aber du musst mir Versprechen das du mit niemanden darüber redest“, sagte Ben. „ Versprochen“, kam es von Semir. „ Also ich hab seit ein paar Wochen eine neue Freundin und wir treffen uns abends immer“. – „ Und“? fragte Semir weiter. „ Semir sie, ihr Vater, sie heißt Viola Berger und wir können uns nur heimlich treffen“, - so, nun war es raus, dachte Ben. Semirs Augen wurden groß – „ Sagtest du gerade Viola Berger, die Viola Berger“, frage Semir entsetzt. „ Ja“, kam es leise von Ben. „ Ben, du musst diese Beziehung sofort beenden, wenn Berger rausbekommt, dass seine Tochter mit einem Bullen zusammen ist, dann ist das dein Todesurteil“. „ Semir, ich kann das nicht, ich liebe sie über alles und ich möchte ihr nur helfen aus den Fängen ihres Vaters zu kommen“. „ Ben, das ist verrückt, mach Schluss bevor es zu spät ist hörst du“. „ Ich kann nicht Semir“, sagte Ben. Semir versucht noch einige Zeit auf Ben ein zureden, doch es war zwecklos. Ben war so verliebt, das er nicht die wirkliche Gefahr kannte, die in dieser Liebe steckte. Semir startete den Motor und beide fuhren zum Revier. Weitere Versuche von Semir, Ben umzustimmen scheiterten kläglich und so verabschiedete sich Ben gegen 20.00 Uhr um sich wieder mit Viola zu treffen. Semir wollte erst hinterherfahren, doch er wusste, dass Ben sich dann noch mehr gegen ihn wenden würde und das wollte er auf keinen Fall. Er würde morgen nochmal versuchen mit Ben darüber zu reden.

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09.06.2009 20:46 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Alfons Berger saß in seinem Arbeitszimmer und bat Carlos herein. „ Carlos, ich möchte, das du heute Nacht meiner Tochter unauffällig folgst. Ich habe das Gefühl, das sie mich belügt. Wenn es ein Kerl ist, dann bring ihn hierher und er wird sich wünschen, sich nie mit meiner Tochter getroffen zu haben“. Carlos nickte und wartete bis Viola das Haus verlies. Er hatte inzwischen den Ausgang von dem Geheimgang gefunden und wartete mit einem Fahrrad hinter einem Busch. Viola nahm ihr Fahrrad und machte sich auf den Weg zur alten Scheune. Sie merkte nicht, dass jemand ihr folgte.

Ben war schon eher da. Er musste mit Viola reden. Im Dunkeln sah er einen Lichtschein in Richtung der Scheune kommen und wenig später die Umrisse von Viola. Viola fuhr das letzte Stück eilig und sah, dass Ben schon an der Scheune stand. Als sie an der Scheune angekommen war, schmiss sie ihr Fahrrad ins Gras und lief Ben in die Arme. „ Oh, Ben, ich habe dich so vermisst“, sagte Sie und drückte sich an seinen Körper. „ Viola, wir müssen red…., kam es nur noch aus Bens Mund, dann trafen sich schon ihre Lippen und sie küssten sich leidenschaftlich. – Ben konnte es ihr heute einfach nicht sagen, dafür war es viel zu schön mit ihr- Ben zog Viola ins Stroh. Auch in dieser Nacht, war es fast morgens bevor beide sich verabschiedeten. Beide machten sich auf den Heimweg. Carlos hatte die ganze Zeit das Geschehen beobachtet und fuhr nun Ben hinterher bis zu seiner Wohnung. Er beobachtete noch wie Ben in seine Wohnung ging und lief dann zum Eingang um auf das Klingelschild zu schauen - Ben Jäger - stand auf dem Schild.

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10.06.2009 19:45 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Carlos machte sich auf den Rückweg und schnappte sich seinen Kollegen Simon. Sie fuhren mit dem Jeep zu Bens Wohnung. Inzwischen war alles dunkel und Simon machte sehr schnell mit einem Dietrich das Schloss auf. Leise schlichen sie in die Wohnung und fanden sehr bald Ben, der mit seinen Klamotten auf dem Bett lag und fest schlief. Carlos holte ein Tuch aus der Tasche und goss etwas Chloroform in das Tuch. Dann drückte er das Tuch fest auf Bens Nase und Mund. Ben stöhnte auf und schlug um sich, doch das Chloroform zeigte schnell seine Wirkung und Ben blieb regungslos auf dem Bett liegen. Carlos und Simon nahmen Ben zwischen sich und schliffen ihn zum Jeep. Mit Schwung schubsten sie ihn auf die Rückbank und brachten ihn in den Keller des Hauses von Alfons Berger.

Semir fuhr zur Wohnung von Ben, um ihn zur Arbeit abzuholen. Er parkte den Wagen und ging die Stufen zur Wohnung hoch. Er wollte gerade die Klingel drücken, als er merkte, dass die Tür nur angelehnt war. Am Schloss konnte man erkennen, dass es mit einem Dietrich geöffnet wurde. Semir zog seine Waffe und drückte leise die Tür auf. Er betrat die Wohnung und sicherte jeden Raum ab. Der letzte Raum, war das Schlafzimmer. Nachdem er auch dort niemanden gesehen hatte, steckte er die Waffe wieder weg. Bens Bett war zerwühlt, aber ansonsten war nichts auffälliges zu entdecken.

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11.06.2009 19:25 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Semir nahm sein Handy und informierte die Chefin. Er wollte gerade erzählen, als er auf der Fensterbank ein kleines Fläschen sah. Er ging hin und lass die Aufschrift vom Edikett. Chloroform
„Chefin, hier steht ein Fläschen Chloroform, ich glaube die haben Ben entführt und ich weis auch schon wer das war“, sagte Semir und rannte dabei die Stufen runter zu seinem Wagen. Während der Fahrt zum Revier, erzählte er über Handy der Chefin seinen Verdacht. „ Semir, wenn das wirklich Alfons Berger ist, dann haben wir wohl kaum eine Chance an ihn, geschweige denn in sein Haus zu kommen. Der Mann ist so einflussreich, der hat sich bestimmt die halbe Staatsanwaltschaft gekauft“. „ Chefin es muss doch eine Möglichkeit geben Ben da raus zu holen“. „ Semir kommen sie erstmal ins Revier, da besprechen wir dann die Einzelheiten“. „Okay Chefin, bin gleich da“, beendete Semir das Gespräch und fuhr weiter auf der Autobahn zum Revier. – Ben, worauf hast du dich da bloß eingelassen, ich hatte dich doch gewarnt, dachte Semir und sein Gesichtsausdruck füllte sich mit Sorge um seinen Freund und Partner.
Ben wurde langsam wach. Ein leichter Schauer durchzog seinen Körper. Es war kalt, sehr kalt. Wo war er bloß. Er richtete sich auf und lehnte sich an die kalte Mauer. Sein Kopf hämmerte von dem Chloroform und er merkte, dass seine Hände und Beine gefesselt waren. Erst jetzt registrierte er langsam, was passiert war. Er lag in seinem Bett und hatte noch Geräusche gehört, aber er war einfach zu müde gewesen, um noch nachzuschauen wo die Geräusche herkamen. Wenig später hatte er dann schon das getränkte Tuch mit dem Chloroform im Gesicht und jetzt war er hier. Er versuchte die Fesseln zu lösen, doch es war zwecklos, umso mehr er zog, umso stärker schnitt das Seil in seine Handgelenke. Ben legte den Kopf an die Wand und schloss die Augen. In diesem Moment hörte er Stimmen und Schritte.

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12.06.2009 20:14 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Ein großer stämmiger Mann schloss Gitter auf und zog Ben vom Boden hoch. „ Komm hoch Bulle, du wirst schon erwartet“, schrie Carlos und riss Ben brutal hoch. „ Geht’s auch bisschen leiser, mein Kopf dröhnt noch von dem Chloroform“, sagte Ben und versuchte sich aus dem festen Griff von Carlos zu lösen. „ Schnauze Bulle“, schrie Carlos und schon hatte Ben die Faust von Carlos in seinem Gesicht. Ben stöhnte kurz auf und merkte, dass seine Lippe aufgeplatzt war. Schweigend folgte er Carlos zwei Räume weiter. Dort sah es aus wie in diesen alten Verhörräumen aus dem Weltkrieg. In der Mitte stand ein Tisch mit einer sehr grellen Lampe und zwei Stühle. Ben wurde auf einen der Stühle gesetzt und Carlos blieb hinter ihm stehen. Auf dem anderen Stuhl saß ein Mann älteren Jahrgangs. Das Haar an seinen Schläfen war leicht gräulich gezeichnet und ein kleiner Schnauzer auch mit einem Graustich zierte sein Gesicht. Der Mann richtet die Lampe auf Ben und der kniff gleich die Augen zu, weil er so geblendet wurde. „ So Herr Jäger, ich glaube wir müssen mal ein ernstes Wörtchen reden. Sie besitzen also die Frechheit sich an meiner Tochter zu vergreifen und schlimmer noch ist, das sie das heimlich machen und ein Bulle sind.“ „ Herr Berger, nehme ich an. Ich denke ihre Tochter war mit mir so glücklich, wie sie es bei Ihnen noch nie war. Sie sperren sie weg, wie eine Gefangene und wundern sich dann, dass sie sich heimlich trifft“, sagte Ben. Alfons gab Carlos ein Zeichen und schon hatte Ben wieder die Faust im Gesicht. Carlos schlug ihm noch zweimal in den Magen und zog ihn dann an den Haaren wieder hoch. „ Ich glaube Herr Jäger sie unterschätzen mich. So redet keiner mit mir und mein Mitarbeiter wird ihnen erstmal Manieren beibringen“, sagte Alfons stand auf und verlies den Raum. Er gab Carlos nochmal ein Zeichen und ging.

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13.06.2009 17:05 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Carlos zog Ben hoch und brachte ihn wieder in den Keller. Dort nahm er eine Eisenstange und schlug damit auf Ben ein. Ben schrie auf und nach einigen Schlägen wurde aus dem Schreien nur noch ein leises stöhnen. Carlos zog Ben hoch und brachte ihn in sein Gefängnis zurück. Carlos schubste Ben in den Raum, der mit einen Knall auf dem harten Boden aufschlug und verriegelte dann die Tür. Ben versucht sich an die Wand zu lehnen, doch er blieb erstmal liegen, er hatte das Gefühl, das sämtliche Knochen in seinem Körper gebrochen waren. Er schloss die Augen und merkte wie die Kälte in seine Glieder drang.
Viola bekam von dem Ganzen nichts mit. Sie stand ahnunglos auf und erschien fast pünklich zum Frühstück. „ Vater, ich war gestern die ganze Nacht zu Hause und wie du siehst bin ich fast pünklich beim Frühstück“, sagte sie und huschte an ihrem Vater vorbei. Alfons stand auf und ging zu seiner Tochter die sich gerade hingesetzt hatte. „ Ja, mein Kind, ich bin stolz auf dich“, sagte ihr Vater und strich ihr über die Haare. Freudig aß sie ihr Frühstück und ging dann in den Park um ein wenig Luft zu schnuppern. Ihre Gedanken drehten sich um Ben.
„ Herr Berger, warum haben sie ihrer Tochter nicht erzählt, dass wir Ihren Stecher haben“, fragte Carlos wenig später als er das Büro von Alfons betrat. „ Ich werde sie heute Abend noch einmal zur Scheune fahren lassen, doch leider wird sie von da nicht mehr zurück kommen. „ Chef, sehe ich das richtig, sie wollen ihre eigene Tochter um….“, fragte Carlos vorsichtig. „ Es geht nicht anders, sie hat mich zu sehr verletzt. Sie ist wie ihre Mutter und das kann ich nicht länger dulden. Sehen sie zu, das der Bulle zu sieht, wenn Viola stirbt“, sagte Alfons und ging voller Hass zur Bar um sich einen Drink einzugießen.

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Semir stürmte aufgeregt in das Büro der Chefin. „ Chefin, es muss doch eine Möglichkeit geben Ben daraus zu holen“, sagte er. „ Semir, woher wollen sie denn wissen, das Ben in dem Anwesen von Berger gefangen gehalten wird. Er kann ihn genauso gut woanders hingebracht haben und wir kommen ohne SEK und der Genehmigung von der Staatsanwaltschaft nicht einfach so auf das Anwesen. Das ist eine Festung. Alles wird mit Kameras überwacht. So leid es mir tut, aber das ist unmöglich“. „ Aber Chefin, wir können Ben doch nicht einfach seinen Schicksal überlassen, das werde ich nicht zulassen“. In diesem Moment kam Andrea aufgeregt in das Büro. „ Frau Engelhart, wir haben gerade eine Meldung rein bekommen, das ein Drogenkurier von Berger an der Grenze geschnappt wurde. Vielleicht bekommen wir da mehr über Berger raus“. „ Okay, Andrea. Der Zoll soll den Mann zu uns bringen“. „ Ich werde das gleich veranlassen“, sagte Andrea und stürzte wieder aus dem Büro. Nach ca. 2 Stunden brachte ein Beamter vom Zoll den gefassten Drogenkurier. Semir und die Chefin begleiteten ihn in den Verhörraum. „ Herr Mahler, sie arbeiten für Alfons Berger, ist das richtig?“. „ Ich sage nichts ohne meinen Anwalt und einen Anruf kann ich auch noch tätigen“, sagte Mahler. „Hören sie mal zu Mahler, mein Partner ist in der Gewalt von Berger und wenn ihm irgendwas zustößt und ich bekomme raus, das sie davon wussten, dann Gnade ihnen Gott“, sagte Semir wütend. „ Semir bitte, so kommen wir nicht weiter“, sagte Anna und versuchte Semir zu beruhigen. Semir verlies wütend den Verhörraum und ging erstmal einen Moment an die frische Luft. Anna Engelhardt vernahm weiter Mahler und nach 2 Stunden kam sie erschöpft aus dem Verhörraum. „Und? Hat er was gesagt“, fragte Semir. „ Leider nicht sehr viel was uns weiterhelfen könnte“, sagte Anna. „ Ich nehme ihn mir nochmal vor“, erwiderte Semir wütend. „ Bitte, Semir, sie sind emotional viel zu sehr aufgeregt. Ich werde später nochmal mit ihm reden, aber bis dahin müssen wir uns was anderes einfallen lassen.

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„ Chefin, Semir, ich habe gerade rausgefunden, das Berger einen neuen Gärtner sucht, wäre das nicht eine Möglichkeit um auf das Anwesen zu kommen“. „ Andrea, das ist keine schlechte Idee, ich werde mich als Gärtner vorstellen und kann so versuchen an Ben ran zukommen“, sagte Semir freudig. „ Auf keinen Fall Semir, das ist viel zu gefährlich“, protestierte Anna. „ Chefin, wir haben keine andere Wahl“, sagte Semir und schaute Anna erwartungsvoll an. „ Gut, aber wir bleiben außerhalb mit ihnen in Verbindung. Hartmut wird sich als Sicherheitsbeauftragter für Alarmanlagen ausgeben und im Haus Kameras und Wanzen installieren. Sie bleiben mit uns über Funk in Verbindung“, sagte Anna sichtlich nervös. „ Danke Chefin“, sagte Semir. „ Holen sie Ben daraus und passen sie auf sich auf. Hartmut wird noch bei denn Müllboxen eine Waffe für sie hinterlegen Viel Glück“, sagte Anna und klopfte Semir auf die Schulter. Semir lies sich von Andrea die Adresse geben und fuhr nach Hause um sich die geeigneten Sachen anzuziehen.

Ben wachte auf und zitterte am ganzen Körper. Es war eisig kalt in seinem Gefängnis. Er versuchte sich wieder aufzurichten. Seine Knochen schmerzten immer noch stark und er merkte, dass er schwer Luft bekam. Wahrscheinlich waren einige Rippen angeknackst. Er lehnte sich wieder an die Wand und versuchte ruhig zu atmen, als er jemanden kommen hörte. Der Schlüssel drehte sich im Schloss um und Carlos kam in den Raum. „ Aufstehen Bulle, wir machen einen Ausflug und keine Tricks, sonst setzt es was“, sagte Carlos und zog Ben brutal auf die Beine. Er löste seine Beinfesseln und griff Ben so stark am Oberarm, das er das Gefühl hatte kein Blut läuft mehr durch die Adern. „ Ah, ich komm auch mit wenn du nicht so zudrückst“, schrie Ben und verzog das Gesicht vor Schmerzen. „ Wenn du nicht still bist drück ich noch fester zu“, sagte Carlos und schlug Ben mit seinem Ellbogen in die Rippen.

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Ben stöhnte und schnappte nach Luft. Leicht gekrümmt und schweratmend ging er neben Carlos her, der wenigstens nicht mehr ganz so fest zudrückte. Carlos führte Ben nach draußen zum Jeep und schuppste ihn in den Kofferraum. Es war schon dunkel draußen. Mit einem Ruck setzte sich der Jeep in Bewegung. Es dauerte nicht lange, da hielt der Wagen wieder und Ben wurde aus dem Kofferraum gezehrt. Carlos führte ihn auf eine Lichtung und band ihn mit dicken Seilen an einer Eiche fest. Ben schaute sich um und erkannte sofort, wo er war. Ein Stück unterhalb der Lichtung lag die Scheune in der er sich immer mit Viola getroffen hatte. - Was hatte Berger nur vor - dachte Ben. „So, Jäger viel Spaß beim Zuschauen“, sagte Carlos, klebte Bens Mund mit Klebeband zu und ging zur Scheune runter. Es dauerte nicht lange, da kam Viola zur Scheune und lehnte ihr Fahrrad an die Scheunenwand. Sie schaute sich um und wartete auf Ben. Ben wollte rufen, doch das Klebeband verhinderte das. Viola ging in die Scheune. Doch da wartete Carlos schon auf sie. Er holte sein Chloroform getränktes Tuch raus und hielt es Viola über das Gesicht. Viola schrie einmal kurz auf und war dann sofort bewusstlos. Carlos nahm die Benzinkanister und tränkte das Stroh und die Scheunenwand mit Benzin. Danach ging er raus, holte sein Sturmfeuerzeug aus der Tasche und ließ es auf die Benzinspur fallen. Sofort entzündete sich das dürre Holz und das Stroh und die Scheune stand in kurzer Zeit lichterloh in Flammen. Ben starrte mit Entsetzen auf das Geschehen. Wut und Trauer stiegen in ihm auf. Er zehrte an seinen Fessel doch es war zwecklos. Er musste mit ansehen wie Viola in den Flammen verbrannte. Ben weinte bitterlich und drehte seinen Kopf zur Seite. Carlos ging langsam den Hügel zur Lichtung hoch und drehte sich immer wieder grinsend um. Wenig später war er bei Ben angekommen und löste das Seil und das Klebeband. Nur die Fesseln am den Handgelenken ließ Carlos dran. „ Ihr Schweine, wie könnt ihr nur. Sie war doch seine Tochter.“ schluchzte Ben und wollte zur Scheune rennen. Carlos zögerte nicht lange, zog seine Waffe und schoss.

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17.06.2009 19:31 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
Manu
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Semir war schon früh im Büro. Er hatte eine alte Jeans an, ein Holzfällerhemd und eine Basketballkappe auf. Sein direkter Weg führte ihn zur Chefin ins Büro, wo er schon erwartet wurde. Hartmut hatte einen seiner neuen Minisender da und legte ihn Semir an. „ Okay Semir, ich denke sie gehen parallel ins Haus. Hartmut fährt vor und wird sich nach seinem Rundgang mit mir in einem Bulli vor dem Haus positionieren. Sie kommen ca. eine halbe Stunde später. Viel Glück“, sagte sie und alle machten sich auf den Weg. Hartmut machte sich als Erstes an die Arbeit und kam, ohne Probleme in das Haus. Alfons Berger hatte schon länger vorgehabt die Alarmanlage zu prüfen und so passte ihm das ganz gut, das die Firma von selber den Service anbot. Hartmut arbeitet sich vorsichtig durch das Haus und die Gartenanlage, machte an fast jeder Kamera eine zusätzliche Minikamera fest und legte die Waffe in einer Tüte eingewickelt hinter die Mülltonne. Nachdem er noch einige Wanzen im Haus verteilt hatte, verabschiedete er sich von Berger und ging zur Chefin, die schon in dem parkenden Bulli wartete. Er überprüfte sofort die montierten Kameras und Wanzen und war mit seiner Arbeit sehr zufrieden. Inzwischen kam auch Semir zum Zug. Er klingelte am Haupttor und nachdem er sich über den Lautsprecher vorgestellt hatte, öffnete sich mit einem Summen das Tor und Semir betrat die Parkanlage. Vor ihm stand ein stämmiger Mann und führte ihn hinter das Haus auf die Terrasse, wo Berger schon wartete. Semir stellte sich freundlich unter seinem Decknamen „Rose“ vor und erzählte von seiner Liebe zu den Rosengärten und der Gartenarbeit überhaupt. Alfons begutachtet ihn genau und sagte dann: „ Gut, Herr Rose, ich denke ich werde es mal mit ihnen versuchen. Sie können gleich anfangen den Rasen zu mähen und die Hecke zu schneiden. Carlos wird ihnen zeigen, wo die Geräte stehen und wo sie nachts schlafen werden“. „ Ich freue mich“, sagte Semir und folgte Carlos zum Geräteschuppen. „Hier finden sie alles, was sie brauchen. Schlafen tun sie da vorne in den kleinen Häuschen. Ab 20.00 Uhr hat keiner mehr was in den Gartenanlagen und geschweige den in der Nähe des Hauses zu suchen, ich hoffe sie halten sich dran. Und nun an die Arbeit“, brummte Carlos und ging wieder zu Berger.

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18.06.2009 19:15 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Semir stieg auf den Rasenmähtrecker und fuhr aus den Schuppen. Er fuhr Bahn für Bahn über das großzügige Gelände und schaute sich immer wieder um, wo die Kameras angebracht waren. Nachdem er mit dem Mähen fertig war, schnitt er noch die Hecke und machte dann kurz nach 19.00 Uhr Feierabend. Er ging zu seinem kleinen Häuschen und durchsuchte erstmal alles nach Wanzen, doch er konnte keine finden. Er ging ins Bad und nahm Kontakt mit Hartmut und der Chefin auf.

Ben öffnete die Augen. Sein Kopf hämmerte wieder, was auf Chloroform hindeutete. Er richtete sich auf, als ein stechender Schmerz sein linkes Bein durchzog. Oberhalb seines Knies war die Hose blutgetränkt und auch wo er gelegen hatte, war Blut auf dem Boden. Jetzt kam die Erinnerung langsam zurück. Die Scheune, das Feuer, Viola , sein Fluchtversuch und dann der Schuss. Trauer stieg in ihm hoch und er merkte wie seine Augen sich mit Tränen füllten. Ben stöhnte, als er sich aufrichtete und vorsichtig an die Wand robbte, um sich dort anzulehnen. Sein Bein schmerzte stark und auch das Luftholen fiel ihm immer noch schwer. Er robbte noch ein kleine Stück weiter und hatte dann endlich die Wand erreicht. Draußen hörte er den Rasenmäher laufen und später das Geräusch einer elektrischen Heckenschere. Er hatte Hunger und Durst. Wie lange wollte Berger ihn noch quälen. Er hatte Viola verloren. Eine Träne lief über seine Wange. Wie sehr hatte er diese Frau geliebt. Sie hatten noch soviel vor. Wie kann ein Vater nur seine eigene Tochter umbringen lassen. Wut stieg in ihm hoch. – Berger, falls ich hier lebend rauskommen sollte, dann mach ich dich fertig -, dachte Ben und schloss die Augen. Übelkeit stieg in ihm hoch und langsam dämmerte er wieder in die Ohnmacht.

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19.06.2009 20:48 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Alfons Berger wurde von Carlos zu seinem Ferienhaus 50 km entfernt gefahren. Er stieg aus und ging zu einer jungen Frau, die auf dem Steg saß und ihre Beine ins Wasser hielt. Als sie den Mann kommen sah, stand sie auf und ging ihm entgegen. „ Vater, was soll ich hier und was hatte Carlos an der Scheune zu suchen“? fragte sie. „ Viola, du hast mich belogen und das hat Konsequenzen für dich und deinen Freund Ben Jäger. Der übrigens bei mir im Kellerverlies eingesperrt ist und dem seine letzte Stunde bald schlägt“, sagte Alfons „ Vater, nein bitte tu das nicht. Ich liebe Ben und wir wollen unser Zukunft miteinander verbringen. Ich will nicht so werden wie du und immer mit dir in Verbindunggebracht werden. Du behandelst mich wie eine Gefangene . Mutter war damals auch so einsam und du hast sie ständig mit irgendwelchen Huren betrogen. Du widerst mich an Vater“, sagte Viola jetzt wütend mit funkelnden Augen. Alfons Berger schaute seine Tochter an und holte mit seiner flachen Hand aus. Er schlug Viola so stark ins Gesicht, das sie zur Seite fiel. „ Schlag mich ruhig tot, was anderes als schlagen kannst du ja nicht“, sagte Viola und hielt sich ihre Wange die schon eine rötliche Verfärbung angenommen hatte. „ Viola es reicht jetzt. Dein Freund glaubt eh, das du in der Scheune verbrannt bist und Simon wird dich jetzt ins Ausland bringen und dort wirst du so untergebracht, das du nicht mehr an die Öffentlichkeit kommst“, sagte Alfons und zog seine Tochter brutal hoch. Simon nahm Viola und ging mit ihr ins Haus. „ Gib ihr erst Beruhigungsmittel, damit sie auf dem Flug keine Dummheiten macht“, rief Alfons Simon noch hinter her. – Schade, das du so geworden bist wie deine Mutter- dachte Alfons und lies sich von Carlos zum Haus zurück fahren.
„ Carlos, sobald die Sonne aufgeht, wirst du dir diesen Jäger schnappen und sein Leben endgültig beenden“, sagte Berger während der Fahrt. „ Wird erledigt, Chef. Haben sie irgendwelche Wünsche, wir er sterben soll“? fragte Carlos grinsend. „ Nein, den Spaß überlass ich dir, mach deinen Job nur ordentlich“, erwiderte Alfons . Schweigend fuhren sie weiter.

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20.06.2009 16:03 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Semir öffnete vorsichtig die Tür von seiner Unterkunft und nahm wieder mit Hartmut Kontakt auf. „Hartmut, ich glaube Berger ist gerade weggefahren und es sieht ruhig aus hier im Gelände, überprüfe das doch mal mit den Kameras.“, sagte Semir leise. Nach kurzer Zeit meldete sich Harmut wieder: „ Alles klar Semir, zwei Bewacher sind gerade in ihre Unterkünfte gegangen, der Weg ist erstmal frei. Ich sage dir sofort Bescheid, wenn ich was sehe“, sagte Hartmut. Semir ging vorsichtig dicht an den Büschen vorbei zu den Müllboxen, um sich die hinterlegte Waffe zu holen. Ohne Probleme kam er nach ein paar Minuten dort an und fand die Waffe auch gleich. Er rollte sie aus der Tüte, entsicherte sie und ging mit der Waffe in der Hand weiter in Richtung des Hintereingangs. Semir war erstaunt, das die hintere Eingangstür zum Keller nicht verschlossen war. Er öffnete sie vorsichtig und ging den schummrigen Gang weiter. Es war kalt und roch moderig. Er blieb kurz stehen. War da nicht ein Geräusch. Semir wartete kurz und dann hörte er wieder dieses Geräusch. Es war eine Mischung aus Stöhnen und Wimmern. Semir ging langsam weiter und am Ende des Ganges war ein Raum mit einer schweren Gittertür aus Eisen. Die Tür war verschlossen und in der hintersten Ecke des Raumes konnte er eine Person hocken sehen. „Ben? Ben bist du das“, flüsterte Semir. „ Semir“? kam es leise aus der Ecke. „ Mensch Ben, bin ich froh, dass ich dich Gefunden habe. Bist du in Ordnung“? fragte Semir besorgt. Doch von Ben kam keine Antwort mehr. Semir sah, das er ohne Hilfe die schwere Eisentür nicht aufbekommen konnte. „ Ben halt aus, ich werde Hilfe holen“, sagte Semir und rannte aus dem Keller zurück zu seiner Unterkunft.

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21.06.2009 17:11 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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„ Hartmut, ich habe Ben gefunden, ich denke er ist verletzt. Gebe bitte der Chefin Bescheid, das sie alle Hebel in Bewegung setzt, das wir Ben hier rausholen können.“, sagte Semir aufgeregt. „ Mach ich Semir“, erwiderte Hartmut und informierte sofort die Chefin. Semir wollte nochmal zu Ben, doch in diesem Moment sah er einen Wagen auf das Gelände fahren und er wusste, das es jetzt viel zu gefährlich wäre. Semir schlief in dieser Nacht nicht sehr viel, er dachte die ganze Zeit an Ben und wie es ihm ging. „ Semir, hörst du mich“, sagte Hartmut. Semir schreckte von seinem Stuhl hoch: „ Ja, Hartmut, hat die Chefin was erreicht?“, fragte er. „ Sie hat die Staatsanwaltschaft informiert und ihnen geschildert was los ist. Die Schrankmann hat eingewilligt. Das SEK ist informiert. Sobald es da ist, gebe ich dir wieder Bescheid“, sagte Hartmut. Semir freute sich und ging raus, um sich am Eingangsbereich den Rosen zu widmen. So hatte er alles im Blickfeld.

Ben dämmerte vor sich hin. Er hatte Schüttelfrost und war so schwach, das er kaum noch sitzen konnte. – Hatte er geträumt, das Semir hier war? Wahrscheinlich, sonst hatte er ihn doch schon längst hier rausgeholt- dachte Ben, als die Tür geöffnet wurde. „ Aufstehen Bulle, dein letztes Stündchen hat geschlagen“, sagte Carlos und zog Ben auf die Beine. Ben schrie auf, als er mit seinem verletzten Bein auftrat. „ Stell dich nicht so an“, sagte Carlos und schlug Ben nochmal gegen das verletzte Bein. „ Aah“, stöhnte Ben und humpelte langsam neben Carlos nach draußen. Wieder stieg Übelkeit in ihm hoch und ein leichter Schleier nahm ihm die klare Sicht. „ Schneller Bulle, sonst trete ich dir nochmal gegen dein Bein“, rief Carlos. „ Du kannst mich mal“, fluchte Ben jetzt, der fast das Bewusstsein verlor. „ Du hast es nicht anders gewollt Bulle“, sagte Carlos und trat nochmal mit voller Wucht gegen Bens Bein. Ben ging stöhnend zu Boden und Tränen schossen ihm in die Augen vor Schmerz.

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22.06.2009 19:15 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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