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Zum Ende der Seite springen Liebe ohne Ausweg
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Manu
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Semir schnitt gerade die Rosenstämme, als er sah, dass Carlos mit Ben aus dem Keller kam. Semir sah wie Ben humpelte und leicht gekrümmt versuchte hinterher zu kommen. Dann sah er, dass Carlos Ben trat und Ben zu Boden ging. Er wollte Ben helfen, doch dann würde er ihn vielleicht noch mehr in Gefahr bringen. Er presste vor Wut die Fäuste zusammen und sah wie Ben brutal in den Jeep geschubst wurde.
„ Hartmut, wann kommt den endlich das SEK“, flüsterte Semir ins Mikro. „ Ist gleich Vorort“, antwortete Hartmut. „ Hartmut, gleich kommt ein dunkelblauer Jeep vom Gelände gefahren. Ben ist in den Wagen. Versuch an ihm dranzubleiben. Sobald das SEK da ist, werde ich mit einem anderen Wagen nachfahren. Ich habe ein ungutes Gefühl, dieser Carlos ist unberechenbar“, sagte Semir und schnitt weiter an einer Rose. Der blaue Jeep fuhr an ihm vorbei. „ Achtung Hartmut, der Jeep kommt jetzt raus“, sagte Semir. „ Okay, ich fahr hinterher“, erwiderte Hartmut und startete den Motor. Semir wartete noch ca. 10 Minuten, dann wurde das Gebäude gestürmt. Er nutzte die Gelegenheit, schnappte sich einen Wagen vom SEK und nahm mit Hartmut Kontakt auf. Hartmut schilderde kurz wo sie sich gerade befanden und Semir fuhr so schnell er konnte in die Richtung.

Viola saß inzwischen im Privatjet ihres Vaters und wurde von Simon an einen Ort gebracht, den sie nicht kannte. Simon hatte ihr Beruhigungstabletten eingeflößt. Viola starte aus dem Fenster und einige Tränen liefen über ihr Gesicht. Sie dachte an Ben und wusste, dass ihr Vater ihn nicht am Leben lassen würde. Tiefe Trauer stieg in ihr hoch und sie schwor sich, dass sie irgendwann vor ihrem Vater fliehen würde.


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23.06.2009 21:00 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
Manu
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Die Fahrt dauerte nicht lange. Ben wurde wieder aus den Wagen gezogen und unsanft auf den Boden geworfen. Ben stöhnte, als er mit seinen Rippen und dem verletzten Bein auf den Boden knallte. „Aufstehen Bulle!“, schrie Carlos ihn an und richtete die Waffe an Bens Schläfe. Ben stand langsam auf und hustete. Er spukte Blut und schnappte nach Luft. „ Warum knallen sie mich nicht einfach ab“, röchelte Ben. „ Weil das viel zu schnell gehen würde“, sagte Carlos und lachte. Er ging mit hochgehaltener Waffe hinter Ben her, der jeden Schritt langsamer und langsamer wurde. „ Du hast es gleich geschafft Jäger“, schrie Carlos und zeigte auf eine kleine Hütte. Ben öffnete die Tür und ließ sich zu Boden fallen. Er konnte nicht mehr und er wollte nicht mehr. „ Grüß Viola, wenn du sie da oben triffst“, sagte Carlos lachend und verschloss die Tür der Hütte. Wieder stiegen Tränen in Bens Augen. Carlos nahm wieder einen Benzinkanister und verteilte den gesamten Inhalt um die Hütte. Er ließ wieder ein Sturmfeuerzeug fallen und entzündete so die Benzinspur. Lachend lief er zu seinem Wagen zurück. Doch da stand Hartmut mit einer Eisenstange und schlug sie Carlos über den Schädel. Carlos sackte zusammen und blieb regunglos vor seinen Wagen liegen. Mit Schrecken sah Hartmut, das die Flammen schon die Hütte erreicht hatten. Er wollte gerade loslaufen, als er hinter sich einen Wagen sah, der mit einer Staubwolke zum stehen kam. „ Hartmut wo ist Ben“? fragte Semir und sprang aus dem Wagen. Hartmut zeigte nur zur Hütte.

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24.06.2009 19:57 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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„ Oh mein Gott“, rief Semir, zog seine Jacke aus, machte sie in einer wassergefüllten Wanne nass , stülpte sie über seinen Rücken und rannte zur Hütte. Mit einer Schaufel hebelte er die Tür ein und eine riesige dunkle Rauchwolke kam ihm entgegen. Semir hielt sich den nassen Ärmel seiner Jacke vor die Nase und den Mund und versuchte in dem Rauch Ben zu sehen. Er ging vorsichtig weiter und wäre fast über etwas gestolpert. Er beugte sich nach unten und sah in dem Rauch die Umrisse von Ben. Semir versuchte Ben aufzurichten, legte seine leblose Arme um seinen Hals und versuchte ihn auf den Rücken ziehend aus der Hütte zu bringen. Wenig später hatte er es geschafft. Erschöpft und hustend blieb er kurz neben Ben liegen und sah dann gleich zu seinem Partner, der leblos vor ihm lag. „ Harmut, ich fühle keinen Puls mehr, hast du den RTW benachrichtigt“, rief Semir Hartmut zu. „ Der RTW ist unterwegs“, sagte Hartmut und sah wie Semir verzweifelt versuchte Ben ins Leben zurück zu holen.
Nachdem die Villa von Alfons Berger gestürmt wurde, kam die Chefin mit gesenktem Kopf wieder raus. Ein paar Handlanger von Berger wurden gestellt, doch von Alfons Berger fehlte jede Spur. Das gesamte Gelände wurde abgesucht, doch Berger war unauffindbar. Berger verließ das Haus über den Geheimgang und fuhr mit einen für Notfälle bereitgestellten Wagen zu seinem Privatflugplatz, von dem er sich auf den Weg außer Landes machte.

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25.06.2009 19:14 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Semir wusste nicht wie lange er schon versuchte Ben wiederzubeleben, als er die Sirenen des RTWs hörte. „ Na, endlich“, sagte Hartmut. Der Notarzt und die Sanitäter machten sich sofort an ihre Arbeit. Sie schlossen Ben an das EKG an und gaben ihn einige Spritzen. Nichts, immer noch ertönte das gleichbleibende piepsen des Gerätes. „ Elektroschock, alles wegtreten, Stufe 2“, sagte der Arzt und setzte die beiden Geräte auf Bens Brustkorb. Bens Brustkorb hob und senkte sich wieder. Immer noch, waren keine Herztöne auf dem EKG zu sehen. „ Stufe 3, alles zurück“, rief der Arzt wieder und drückte die beiden Geräte wieder auf Bens Brustkorb. Wieder waren keine Herztöne zu sehen. Der Arzt schüttelte mit dem Kopf und wollte gerate die Geräte abschalten, als Semir hinter ihm schrie: „Bitte nicht aufhören, bitte versuchen sie es nochmal“. „ Es hat keinen Sinn mehr, selbst wenn er jetzt zurückkommen würde, ist sein Gehirn schon viel zu lange ohne Sauerstoff“, sagte der Arzt. „Bitte Dok, versuchen sie es noch einmal“. Flehte Semir und Tränen liefen über sein Gesicht.

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26.06.2009 20:31 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Der Arzt setzte nochmal die Geräte an und versetzte Ben nochmal auf Stufe 3 den Stromschlag und plötzlich konnte man die Herztöne hören. Piep, Piep, Piep ertönte es aus dem Gerät und Semir sackte völlig fertig auf die Knie. „ Wir müssen ihn sofort in die Klinik bringen“, rief der Arzt eilig und Ben wurde mit dem inzwischen gelandeten Rettungshubschrauber weggebracht. Hartmut legte die Hände auf Semirs Schultern und versuchte ihn etwas zu beruhigen. Es dauerte eine Weile bis Semir sich erhob und mit Hartmut zur Klinik fahren konnte.
Als Semir und Hartmut an der Klinik ankamen, lag Ben immer noch im OP. Hartmut nahm auf einem der Plastikstühle Platz und Semir lief aufgeregt den Gang hoch und runter. „ Ich hätte ihn da eher rausholen müssen“, sagte Semir leise und hatte gar nicht gemerkt, dass die Chefin und Andrea hinter ihm standen. „ Mach dir keine Vorwürfe, Semir“, sagte Andrea und nahm ihn in die Arme. Die Chefin ging zu Hartmut.“ Hartmut, gibt es schon was Neues über Bens Zustand“? Der schüttelte nur mit dem Kopf und schaute zu Semir rüber, der immer noch in Andreas Armen war. Es dauerte noch eine ganze Weile, als ein Arzt aus den OP Bereich kam. „ Sind sie Angehörige von Herrn Jäger“? fragte Dr. Stein. „ Nein, aber ich bin seine Dienstvorgesetzte und das sind Kollegen von ihm. Wir haben seinen Vater schon informiert, doch der ist noch nicht hier. Dr. Stein, sagen sie uns doch bitte wie es um Ben steht“, antwortete Anna. „ Gut, ich will ehrlich mit Ihnen sein.


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27.06.2009 20:07 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Der Gesundheitszustand von Herrn Jäger ist sehr kritisch. Er hat sehr viel Blut verloren und eine Blutvergiftung durch die nicht versorgte Wunde bekommen. Weiterhin haben sich zwei der gebrochenen Rippen in den rechten Lungenflügel gebohrt und da zu einer inneren Blutung geführt, die wir aber auch stoppen konnten. Ob Herr Jäger durch den langen Sauerstoffmangel bleibende Schäden zurückbehalten wird, kann ich ihnen zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Wir haben ihn erstmal in ein künstliches Koma gelegt, damit der Lungenflügel und die Rippen absolute Ruhe haben um zu verheilen. Und bevor sie mich fragen, ob sie zu ihm dürfen, das geht nicht. Vor morgen Abend auf keinen Fall und dann nur die engsten Angehörigen. Jetzt endschuldigen sie bitte, ich muss noch zu den anderen Patienten“, sagte Dr. Stein und ging zurück in die Intensivstation. Semir ging zwei Schritte nach hinten und setzte sich erstmal auf einen der Stühle. Bei allen vieren war sämtliche Farbe aus dem Gesicht gewichen. „Hoffentlich schafft Ben das“, sagte Semir und legte seinen Kopf in seine Hände. „ Fahren sie erstmal nach Hause und ruhen sich aus Semir. Hartmut und Andrea werden sie begleiten. Vor morgen früh erfahren wir eh nichts Neues“, sagte die Chefin und verabschiedete sich von den dreien. Semir nickte nur und folgte dann Hartmut und Andrea zum Wagen. Sie fuhren in Andreas Wohnung, wo Andrea ihnen erstmal einen Kaffee machte. Schweigend saßen sie im Wohnzimmer und tranken ihren Kaffee.
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28.06.2009 16:49 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Berger war in zwischen bei seiner Tochter angekommen, die traurig im Park saß. „ Viola, hattest du einen guten Flug“, fragte er und nahm die Hände seiner Tochter. Von Viola kam keine Antwort. Simon gab ihr Beruhigungstropfen und Viola nahm ihren Vater und die Umgebung gar nicht richtig war. „ Chef, hat mit dem Bullen alles geklappt“, fragte Simon jetzt neugierig. „ Ich hoffe ja, Carlos ist zwar in Haft, aber er hat vorher noch den Bullen in die kleine Hütte gebracht und die danach an- gezündet. Falls er das überlebt haben sollte, hat er Pech gehabt, denn ich gebe erst auf, wenn Jäger tot ist“, sagte Berger uns setzte sich neben seine Tochter.
Eine Woche war es jetzt her, dass Ben ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Das Antibiotika hatte die Blutvergiftung bekämpft und auch der rechte Lungenflügel arbeitete fast wieder ganz normal. Dr. Stein wollte Ben heute wieder aus dem künstlichen Koma zurückholen. Semir hatte die letzte Woche jeden Tag bei Ben am Bett gesessen und sich mit Bens Vater abgewechselt. Dr. Stein spritzte ihm ein Mittel und nun hieß es warten. Es dauerte einige Stunden. Stunden des Wartens und Bangens . „Da! das Auge hat sich bewegt“, rief Semir freudig. Er hatte recht, Ben öffnete langsam die Augen. Dr. Stein ging sofort zu ihm. „ Herr Jäger, können sie mich hören“? fragte er leise. Ben versuchte nur zu nicken und schloss dann schon wieder die Augen. „ Was ist mit ihm“? fragte Semir wieder besorgt. „ Lassen sie ihn erstmal richtig wach werden Herr Gerkhan , dann werden wir weiter sehen“, antwortete er und verließ erstmal Bens Zimmer.

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30.06.2009 21:02 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Semir ging mit Bens Vater in die Cafeteria. Sie holten sich einen Kaffee und setzten sich an einen Fensterplatz. „ Herr Gerkhan, ich wollte ihnen für die ganze Unterstützung in den letzten Tagen danken. Ich bin sehr froh, dass mein Sohn so einen guten Partner und Freund gefunden hat. Wissen, sie, als Ben mir damals sagte, dass er zur Polizei gehen wollte, da war ich so wütend auf ihn, weil ich ihn eigentlich als Nachfolger für meine Firma wollte. Aber Ben ist ein Sturkopf. Nachdem er damals nach unseren Streit gegangen war, habe ich ihn fast zwei Jahre nicht mehr gesehen. Eines Tages kam er zu mir und war völlig am Ende. Man hatte bei einem Einsatz seinen Partner erschossen und das hat ihm sehr zugesetzt. Ich bewundere ihn jetzt für das, was er tut“, sagte Conrad Jäger und trank einen Schluck Kaffee. „ Wissen sie Herr Jäger, ich habe auch Partner und gute Freunde bei Einsätzen verloren. Als Ben damals auf die Dienststelle kam, wollte ich keinen neuen Partner akzeptieren. Ich war so voller Wut und Hass, das ich ihn gar nicht an mich rankommen lies, aber Ben hat nicht nachgegeben. Er hat damals sehr viel Mut und Sturheit, mir gegenüber bewiesen, dass ich ihn doch als Partner akzeptiert habe. Inzwischen sind wir so gute Freunde geworden und ich habe Angst ihn auch noch zu verlieren“, antwortete Semir. Sie erzählten sich noch einiges und merkten gar nicht wie die Zeit vergangen war. Beide fuhren mit dem Fahrstuhl wieder zur Station von Ben hoch und gingen zu seinem Zimmer.

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03.07.2009 16:33 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Dr. Stein war bei Ben im Zimmer. „ Herr Jäger, können sie mich verstehen,
wissen sie noch was passiert ist“? fragte er Ben, der inzwischen wieder die
Augen geöffnet hatte. „ Ich, ich war im Feuer. Viola, sie, sie ist verbrannt. Ich konnte ihr nicht helfen. Ich…..“, weiter kam Ben nicht und Tränen liefen über sein Gesicht. „ Bleiben sie ruhig Liegen Herr Jäger, ich werde ihnen gleich etwas zur Beruhigung geben.
Haben sie noch Schmerzen.“? fragte Dr. Stein. „ Meine Lunge, sie tut weh beim Luft holen“, kam es leise von Ben. „ Das ist normal, sie müssen Geduld haben. Draußen ist Besuch für sie, soll ich die beiden mal rein schicken“?, fragte er. Ben schloss die Augen und schüttelte nur mit dem Kopf. Dr. Stein gab Ben etwas zur Beruhigung und ging dann zu Semir und Conrad in den Flur.
„ Kann er sich erinnern“? fragte Semir . „ Erinnern schon, aber er hat was von einer Viola gesagt und das sie verbrannt wäre. Er ist psychisch sehr labil und will keinen sehen“, sagte Stein. „ Ich werde zu ihm gehen“, sagte Conrad. „ Okay und ich versuche mal was über Viola raus zu bekommen“, antwortet Semir und machte sich auf den Weg zur Dienststelle.

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05.07.2009 18:26 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Als Semir in der Dienstelle ankam wurde er schon von allen erwartungsvoll angeguckt. „ Semir, gibt’s was neues von Ben“, fragte Andrea. „ Ja, er ist aus dem Koma geholt wurden, aber er will mit niemanden reden. Irgendwas muss mit Viola passiert sein, ich werde mir nochmal diesen Carlos vorknöpfen“, sagte er und ging in den Verhörraum um zu warten, das Bonrath ihm Carlos brachte. Semir dachte noch einige Zeit über das nach, was Conrad Jäger ihn erzählt hatte, als die Tür auf ging und Bonrath mit Carlos reinkam. Carlos setzte sich gegenüber von Semir an den Tisch. „ So Carlos, nun will ich alles wissen, was habt ihr mit Viola Berger gemacht“? „ Vergiss es Bulle, ich sage nichts“, erwiderte Carlos und grinste Semir an. Semir stand auf und ging zu Carlos. Er stellte sich vor ihm und drehte den Stuhl zu sich um. „ Ich an ihrer Stelle würde reden, denn ich gehe gleich raus und lasse sie mit meinen Kollegen alleine und sie wissen gar nicht wie brutal er sein kann, wenn er was wissen will. Ich habe von allen nichts mitbekommen, also wenn sie danach noch eine Aussage machen könnten, dann haben sie zwei Aussagen gegen ihre. Also überlegen sie es sich gut“, sagte Bonrath aus dem Hintergrund und ging zur Tür. Semirs Augen funkelten vor Wut. Carlos sah ängstlich zu Bonrath und dann in Semirs wütende Augen. Bonrath öffnete die Tür und verlies den Verhörraum. „ Gut, du hast es nicht anders gewollt“, sagte Semir und schob Carlos mit seinem Stuhl bis an die Wand. Dort drückte er ihn so fest ran, das Carlos fast keine Luft bekam. „ Okay, ich werde es ihnen sagen“, röchelte Carlos und Semir lies den Druck. „ Wir haben Viola zu einer Scheune gebracht, wo dieser Jäger und sie sich immer getroffen hatten. Dann haben wir die Scheune angezündet und Jäger musste zusehen wie Viola verbrannt ist“, sagte Carlos und dachte sich ( das Viola noch lebt, wirst du nie von mir erfahren). „ Ihr Schweine“, sagte Semir und ging aus dem Raum.

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07.07.2009 21:18 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Es war spät geworden und Viola saß immer noch auf ihrem Bett und schaute auf dem Mond der hell leuchtete. Sie hatte ein Gespräch zwischen ihrem Vater und Simon mitgehört und sie wusste, dass Ben noch lebt. Simon hatte inzwischen die Beruhigungstropfen gegen Tabletten getauscht und das war Violas Chance. Er dachte doch wirklich, dass sie die Tabletten schlucken würde, doch da hatte er sich getäuscht. Viola spielte ihr Spiel und es schien ihr auch zu gelingen. Jetzt wollte sie nur noch eines. Abhauen, weck von ihren Vater und nur noch zu Ben. Sie hatte schon einen Flug im Internet gebucht und Morgen um 4.oo Uhr würde ihr Flug nach Deutschland gehen. Eine Träne lief über ihre Wange, doch es war eine Träne der Erleichterung. Sie wartete bis nach Mitternacht, nahm ihre Handtasche und machte sich auf den Weg zum Flughafen. Sie hatte sich ein Taxi bestellt, aber das sollte ein paar Kilometer entfernt an einer Bushaltestelle auf sie warten, sie wollte kein Risiko eingehen. Nach einiger Zeit Fußmarsch hatte sie die Bushaltestelle erreicht und wenig später kam auch das bestellte Taxi, was sie zum Flughafen brachte. Sie checkte ihren Flug ein und wartete dann auf das Bording. Um kurz vor 4.oo Uhr saß sie dann im Flugzeug und erwartete sehnsüchtig den Start der Maschine. Immer wieder schaute sie auf die Uhr. Noch 10 Minuten, noch 5 Minuten. Endlich, mit einem Ruck setzte sich die Maschine in Bewegung, fuhr auf die Startbahn und hob ab. Erleichtert lehnte sich Viola in ihren Sitz zurück und genoss den Flug. Sie konnte jetzt nur hoffen, dass sie vorher bei Ben ankam, bevor ihr Vater seine Helfer verständigte um sie zu finden.

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09.07.2009 19:36 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Conrad saß immer noch am Bett von seinem Sohn. Ben öffnete wieder die Augen und war erstaunt seinen Vater zu sehen. „ Vater, du bist hier“, kam es leise von Ben. „ Ben, endlich, mein Junge ich dachte schon du wachst gar nicht mehr auf. Wie geht es dir“? fragte er besorgt. „ Es geht“, sagte Ben und verzog das Gesicht, als die Lungen beim Luftholen schmerzten. „ Willst du reden“, fragte Conrad und schaute seinen Sohn an. „ Nein, ich kann nicht, ich….“, Ben stockte und Conrad merkte wie er gegen die Tränen kämpfte. „ Ben, bitte ich war nicht immer gerecht zu dir und habe dich mit der Firma unter Druck gesetzt, aber ich bin dein Vater“. Conrad nahm Bens Hand und drückte sie fester. Ben schluckte kurz und begann dann, das erlebte zu erzählen. Während Ben erzählte, musste er immer wieder unterbrechen, weil es ihm nicht leicht viel, darüber zu sprechen.
Semir fuhr wütend zurück zur Klinik, um mit Ben zusprechen. Er bog gerade von der Autobahn ab, als sein Handy klingelte. „ Andrea, was gibt es denn“, fragte er und hielt an einer Ampel an. „ Semir, Carlos ist auf dem Weg in die Untersuchungshaft geflohen. Der Transporter wurde von mehreren Männern angehalten. Beide Fahrer sind tot“, sagte Andrea und konnte sich denken, was jetzt in Semir vorging. „ Das gibt es doch nicht, verdammter Mist. Andrea ich möchte das Ben Polizeischutz vor seinem Zimmer bekommt, ich befürchte, das Alfons Berger erfahren hat das Ben noch lebt und er wird nicht eher Ruhe geben bis er tot ist“, sagte Semir und verabschiedete sich von Andrea. Kurze Zeit später war er beim Krankenhaus angekommen und ging zu Bens Zimmer.
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12.07.2009 16:19 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Semir öffnete die Tür und betrat das Zimmer von Ben. Ben versuchte sich schnell mit einer Hand die Tränen von seinen Wangen zu wischen und schaute dann kurz zu seinen Vater, der sich erstmal von Ihm verabschiedete. „ Hallo zusammen, nah Partner wie geht es dir“, fragte Semir. „ Alles in Ordnung, ich denke ich werde bald hier rauskommen“, sagte Ben und verzog wieder kurz das Gesicht wegen der Schmerzen in seinen Lungenflügel. Conrad schmunzelte nur kurz über die beiden und ging dann erstmal raus um sich einen Kaffee zu holen. Semir setzte sich auf dem Stuhl neben Bens Bett und schaute ihn ernst an. „ Ben, ich weis was passiert ist, bis jetzt haben wir leider noch keine Spur von Alfons Berger, aber ich verspreche dir, ich werde ihn kriegen“, sagte Semir und schaute Ben an. „Semir, ich.., Danke“, kam es leise von Ben. „ Okay, Ben, Ruh dich aus und werde schnell wieder gesund, ich halte dich auf dem laufendem“, erwiderte Semir und verließ das Zimmer. Ben schloss die Augen und schlief kurze Zeit später ein. Conrad trank seinen Kaffee aus und ging dann wieder zu Bens Zimmer. Er öffnete die Tür und lächelte als er seinen Sohn schlafen sah. Er schloss wieder die Tür und fuhr auch erstmal zurück zur Firma.

Carlos und seine Befreier, kamen bei der alten Lagerhalle an. „ Das wurde ja auch Zeit, ihr glaub gar nicht wie mich die Bullen genervt haben“, sagte er und schmiss sich auf eines der abgenutzten Sessel in der Halle. „ Befehl vom Boss, der wird übrigens Morgen wieder mit seinem Privatjet nach Deutschland kommen. Seine Tochter ist abgehauen und sie wird bestimmt bei diesem Jäger sein. Der Boss will, dass du das diesmal richtig zu Ende bringst“, sagte Theo und zog mit seinen Zähnen den Bierdeckel von der Flasche. „ Ich konnte ja nicht ahnen, dass die Bullen so schnell vor Ort sind, sonst wäre dieser Jäger verbrannt“, kam es von Carlos der jetzt auch einen großen Schluck Bier nahm. An diesem Abend wurden noch einige Biere getrunken.
13.07.2009 21:52 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Viola wartet auf den Landeanflug und mit einem Ruck kam die Maschine auf dem Boden auf. Sie löste ihren Anschnallkurt und ging mit dem Strom der anderen Passagiere in den Flughafenbereich. Immer wieder schaute sie sich ängstlich um, denn sie wusste genau, das ihr Vater inzwischen mitbekommen hatte, das sie geflohen war und er konnte sich auch denken wohin. Eilig lief sie zum Ausgang und nahm ein Taxi, was sie zum Marienkrankenhaus bringen sollte. Sie schaute sich mehrmals um, doch es schien so, als ob sie keiner verfolgte. Nach kurzer Zeit kam sie am Krankenhaus an. Sie bezahlte den Taxifahrer und fragte in welchem Zimmer Ben Jäger liegt. Die Schwester war neu im Krankenhaus und wusste nicht, dass sie die Nummer nicht sagen durfte. „Zimmer 305, 3 Etage“, sagte sie freundlich und widmete sich wieder ihrer Arbeit. Viola lief die Treppen zur 3 Etage hoch und sah schon am Ende des Ganges, das ein Polizist auf einem Stuhl vor einem Zimmer saß. Das konnte nur das Zimmer von Ben sein, dachte sie, ging in den Wäscheraum, zog sich eines der Kittel über und lief dann zu Bens Zimmer. Der Polizist schaute sie kurz an und nickte ihr dann freundlich zu. Viola kam ohne Probleme in das Zimmer und da lag er. Wie hatte sie ihn nur vermisst. Leise ging sie zum Bett und nahm Bens Hand. Ben öffnete die Augen. „ Vater bist du das“, sagte Ben leise und erschrak, als er Viola am Bett stehen sah. „ Viola, du, du bist tot, du……“, Ben verzog das Gesicht , ein reißender Schmerz durchzog seinen Lungenflügel. Die Geräte fingen sofort an, Alarm zu schlagen und Viola versteckte sich erstmal in einen der Schränke. Sofort waren mehrere Schwestern und Dr. Stein bei Ben, der starke Schmerzen hatte und anscheinend in einen Schock Zustand war. Dr. Stein gab ihn erstmal was zur Beruhigung. „ Herr Jäger, was ist passiert“, fragte er und überprüfte weiter Bens Puls. „ Viola, Viola…. , sie war hier“, flüsterte Ben, der immer ruhiger wurde und kurze Zeit später in den Schlaf viel. „ Ich werde sofort seinen Vater verständigen“, sagte Dr. Stein und verlies mit den Schwestern das Zimmer. Viola nutze die Chance und ging kurz danach auch aus dem Zimmer. „ Wieder alles in Ordnung“, sagte sie zu den Polizisten der sie aufgeregt anschaute. Sie würde warten müssen bis es Ben besser geht, solange muss sie untertauchen und sie wusste auch schon wo.

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15.07.2009 20:23 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Semir war auf dem Weg zum Krankenhaus, nachdem er von Conrad einen Anruf bekommen hatte. Conrad klang sehr Aufgeregt am Telefon. Es dauerte nicht lange und Semir parkte den BMW vor dem Krankenhaus. Eilig lief er in das Gebäude, wo er schon vor Bens Zimmer erwartet wurde. „ Semir, da bist du ja“, sagte Conrad und gab Semir die Hand. „ Was ist den passiert, geht es Ben schlechter“, fragte Semir besorgt. „ Semir, der Arzt hat gesagt, das Ben auf einmal aufgeregt im Bett saß und immer den Namen von Viola gesagt hatte er war völlig durcheinander. Der Polizist, der vor Bens Tür sitzt, hat niemanden außer dass Personal in Bens Zimmer gelassen, ich verstehe das alles nicht“, sagte Conrad mit verzweifelter Stimme. „ Ich versuche mit ihm zu reden“, sagte Semir und betrat das Zimmer. Ben war in der Zwischenzeit wieder ruhiger geworden, doch man merkte ihm an, dass er irgendwas erlebt haben musste. Semir ging zum Bett und setzte sich auf dem Stuhl daneben. „ Ben, was ist passiert“, fragte Semir besorgt. „ Semir, Viola, sie war hier, sie stand vor meinem Bett, sie lebt“, kam es stockend von Ben. „ Ben, du hast viel durchgemacht, aber du musst akzeptieren, dass Viola tot ist“, sagte Semir und nahm Bens Hand. Er merkte, dass Ben sich wieder aufregte und schwer Luft bekam. „ Du bist ein toller Freund, ich habe gedacht du glaubst mir. Ich spinne nicht und ich werde beweisen, dass sie noch lebt“, kam es jetzt wütend von Ben. „ Ben, bitte, ich will dir ja glauben, aber…“, weiter kam Semir nicht. Ben zog seine Hand weg. „ Geh, Semir hau ab, ich will alleine sein“, erwiderte Ben, schloss seine Augen und versuchte wieder einigermaßen Luft zu bekommen. Semir wollte noch was sagen, doch er wusste, dass es jetzt eh keinen Sinn hatte. Er stand auf, und ging zurück in den Flur. „ Und, was hat er gesagt“, fragte Conrad. „ Er sagt, er hätte Viola am Bett stehen sehen und will jetzt seine Ruhe haben. Lassen wir ihn erstmal, ich versuche Morgen nochmal mit ihm zureden“, antwortet Semir und verabschiedete sich von Conrad. Auf dem Weg zum Büro dachte er immer wieder über die Worte von Ben nach.
17.07.2009 20:37 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Carlos machte sich mit seinen Komplizen auf dem Weg zum Krankenhaus. Es war inzwischen dunkel geworden. Er nahm seine Waffe mit Schalldämpfer und machte sich auf dem Weg. Alfons hatte ihm deutlich gemacht, was er wollte. Ben Jäger sollte sterben und seine Tochter zurück ins Ausland zu ihm. Er konnte sich denken, dass Jäger Polizeischutz vor der Tür hatte und so nahm er die Feuerleiter, um über den Balkon in das Zimmer zu kommen. Es dauerte eine Weile bis er den Balkon über die schmalen Stufen der Leiter erreicht hatte. Er wusste, dass Ben in der dritten Etage lag und dass er bis zum letzten Fenster auf diesen Balkon musste. Er kletterte über die Brüstung und schaute vorsichtig in das erste Zimmer. Hier lagen zwei älter Herren, die sich angeregt über das Essen im Krankenhaus unterhielten. Carlos duckte sich und huschte an dem ersten Fenster vorbei. Als er in das zweite Fenster schaute, sah er zwei Frauen, die angestrengt auf den Bildschirm des Fernsehers schauten und den Krimi verfolgten. Wieder huschte er vorbei und kam bei dem letzten Fenster des Balkons an. Er schaute wieder rein und grinste. Jäger, jetzt hat deine letzte Stunde geschlagen, dachte Carlos. Jäger schien zu schlafen, er konnte die Wölbung des Körpers unter der Decke erkennen. Er musste sich so gut zu gedeckt haben, dass Carlos nur ahnen konnte das es Ben war, aber laut seiner Berechnungen musste das Zimmer 305 sein. Das Fenster war nicht ganz geschlossen, sondern nur auf Kippe. Carlos holte seine Waffe raus, steckte sie durch den Spalt der Fenstertür und zielte. Er hatte Ben jetzt genau im Visier. Er drückte dreimal ab, Die Schüsse trafen die Bettdecke und einer das Kissen. Carlos wartete kurz und sah keine Regung. „ Na, also, geht doch“- dachte Er und machte sich schnell wieder auf den Weg zur Feuerleiter und zu seinen Komplizen der schon im Wagen auf ihn wartete.

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19.07.2009 13:35 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
Manu
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Kurz nach dem die Nachtschwester sein Zimmer verlassen hatte, hatte er ein paar Sachen übergezogen und war über die Feuerleiter nach unten geflohen. Jetzt lehnte Ben sich an die Hauswand des Krankenhauses. Seine Lungen und die Wunde am Bein schmerzten, aber er musste weiter, Viola suchen. Keiner glaubte ihm, dass Viola noch lebt, aber er hatte sie gesehen und er wusste, dass es kein Traum war. Er humpelte in Richtung Parkplatz zu einem Taxi. Er öffnete die Tür und lies sich auf die Rückbank des Taxis fallen. „ Fahren sie mich bitte in den Mühlenweg 15“, sagte Ben und versuchte nicht zu tief Luft zu holen. Nach ca. 15 Minuten war Ben bei seiner Wohnung im Mühlenweg 15 angekommen. Er gab dem Taxifahrer das Geld und stieg aus. Er wusste nicht, ob er Viola hier finden würde, aber vielleicht hatte sie sich hier versteckt. Sie wusste wo der Ersatzschlüssel der Wohnungstür lag und so konnte sie jederzeit in die Wohnung. Ben holte seinen Schlüssel aus der Tasche, schloss das Türschloss auf und humpelte in die Wohnung. Er machte Licht an und setzte sich erstmal auf die Couch. Er holte ein paarmal Luft und schloss kurz die Augen. ER riss die Augen auf, war da nicht ein Geräusch. Er hörte jetzt nur sein Herz in der Brust klopfen. „Nein, bitte, nein“, kam es aus der Richtung seines Schlafzimmers. Ben erhob sich von der Couch und ging zu seinem Schlafzimmer. Er öffnete die Tür und machte das Licht an. Ein Lächeln ging über sein Gesicht und sein Körper wurde von einer Welle der Erleichterung durchflutet. Da lag sie, Viola. Er ging zum Bett und setzte sich auf den Rand. Er sah einen Moment zu, wie Viola schlief und jetzt reif sie wieder im Schlaf.“ Nein, Nein………….“. Mir einem Ruck schoss Viola in die Senkrechte und atmete ein paarmal tief durch. „ Viola, hey, es ist alles Gut, er wird dir nie wieder wehtun“, kam es leise von Ben. Viola drehte den Kopf in Bens Richtung und fing an zu weinen. Ben nahm sie in den Arm und drückte sie fest an sich. „ Ben, endlich, ich habe gedacht ich sehe dich nie wieder“, schluchzte sie. Ben drückte sie wieder an sich und ließ sich mit ihr auf das Bett sinken. Beide schliefen erschöpft Arm in Arm ein.
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21.07.2009 21:38 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Semir fuhr nach der Arbeit nochmal zur Klinik um mit Ben zu reden. Es war schon kurz vor 22.00 Uhr aber Semir hoffte, das Ben noch wach sein würde. Er hatte den ganzen Tag an ihn denken müssen. War Viola wirklich bei ihm im Zimmer gewesen und wenn, dann bedeutete das, dass Alfons Berger sie suchen würde und dann auch seine Rache an Ben beenden würde. Semir schüttelte kurz mit dem Kopf und versuchte wieder einen klaren Gedanken zu fassen. Vielleicht hatte Ben wirklich nur einen Alptraum gehabt und Viola am Bett stehen sehen, nach dem was er durchgemacht hatte, wäre das wahrscheinlicher. Semir parkte den Wagen, ging in die Klinik und fuhr mit dem Fahrstuhl in den dritten Stock. Er lief zu Bens Zimmer. „ Hallo Holger, irgendwelche Vorkommnisse?“ , fragte Semir den Polizisten vor Bens Zimmer. „ Nein, außer den Schwestern und dem Arzt, war keiner da“, antwortete Holger und widmete sich wieder seiner Zeitung. Semir klopfte kurz und betrat dann das Zimmer. Er wollte gerade was sagen, als er sah, dass in Bens Bettdecke Einschusslöcher waren. „ Ben, Ben“, schrie er und riss die Bettdecke nach hinten, doch außer den Löchern, war nichts zu sehen, kein Blut und von Ben fehlte auch jede Spur. Semir rannte in die Toilette, doch auch da war Ben nicht. Holger war nach Semir`s Aufschrei sofort in Bens Zimmer gerannt. „ Holger, was ist hier passiert und wo steckt Ben, er muss doch durch die Tür gekommen sein“, schrie Semir Holger an. „ Semir, Ben ist hier nicht rausgekommen, das hätte ich doch gesehen“, sagte er und stand mit gesenktem Kopf im Zimmer. In der Zwischenzeit war auch Dr. Stein und die Nachtschwester dazu gekommen, die die Unruhe im Flur mitbekommen hatten. „ Was ist den das für ein Lärm hier……“, weiter kam Dr. Stein nicht und sah geschockt auf die Bettdecke von Ben. „ Schwester, wann haben sie Ben zum letzten mal gesehen“, fragte Semir. „ Ich bin kurz nach 20.00 Uhr nochmal hier gewesen und hatte mich nur gewundert, dass die Balkontür aufstand. Herr Jäger muss schon geschlafen haben, denn er war komplett unter der Decke eingerollt und….. Jetzt bin ich mir nicht sicher ob er im Bett gelegen hat, denn ich habe keinen Kopf gesehen. Ich habe nur die Balkontür auf Kipp gemacht und bin dann wieder an meine Arbeit gegangen“, sagte sie. „ Verdammter Mist, Ben muss über die Feuerleiter raus sein“, brummte Semir vor sich hin.“ Herr Gerkhan, sie müssen ihn schnell wieder finden, in seinem Zustand, darf er das Bett eigentlich noch nicht verlassen. Bei einer Überbelastung der Lungen, kann es zu einer Nachblutung im Lungenflügel kommen“, sagte Dr. Stein jetzt ernst. Semir nickte nur , informierte die Chefin und ging zu seinem Wagen.

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23.07.2009 15:32 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Viola wachte als erste auf. Sie schaute kurz auf die Uhr und lies sich dann wieder in Bens Arme nach hinten gleiten. Es war kurz vor 23.00 Uhr. Sie sah, dass Ben schlief und strich ihm zärtlich über die Haare. Auch Ben öffnete nach der Berührung von Viola die Augen. Viola schaute ihm tief in die Augen.“ Ben, ich will dich nie wieder verlieren, hörst du“, sagte sie und nahm seine Hand. „ Das wirst du auch nicht, ab jetzt lasse ich dich nicht mehr aus den Augen“, erwiderte Ben und sie küssten sich leidenschaftlich. Ben unterbrach kurz den Kuss, den er hatte Schwierigkeiten richtig Luft zubekommen. „ Ben, alles okay mit dir“, fragte Viola besorgt. „ Es geht schon, nur meine Lungen machen noch nicht richtig ihre Arbeit“, sagte er und versuchte seine Schmerzen durch ein Grinsen zu verbergen.
Zur selben Zeit, erhielt Carlos einen wütenden Anruf von Alfons Berger, der ihm Mitteilte, dass Jäger noch lebt. „ Aber Chef, ich habe doch dreimal abgedrückt“, stotterte Carlos in den Hörer. „ Du Idiot, der Mistkerl hat gar nicht im Bett gelegen. Er ist abgehauen um Viola zu suchen. Sie wird bestimmt in seine Wohnung gefahren sein. Du weist wo Jäger wohnt. Fahr hin und bring den Kerl endlich um. Und Carlos, das ist deine letzte Chance, ansonsten bist du ein toter Mann“, schrie Alfons wütend in das Telefon und legte auf. Carlos schluckte kurz und machte sich gleich auf den Weg zur Wohnung von Ben.
Semir setzte sich zeitgleich in seinen Wagen und überlegte kurz, wo Ben sein könnte. Er würde erstmal zu seiner Wohnung fahren und nachschauen ob er vielleicht da ist. Semir startete den Wagen und fuhr los.
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25.07.2009 15:28 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Ben nahm Viola in den Arm und drückte sie fest an sich. Beide schlossen einen Moment die Augen und genossen die Zweisamkeit. Plötzlich war ein Geräusch an der Eingangstür zu hören. Ben schreckte hoch, stöhnte kurz auf, denn die schnelle Bewegung nach oben versetzte ihm einen stechenden Schmerz in die Lunge. „ Ben, was war das“, fragte Viola ängstlich. „ Ich glaube, da ist jemand an der Tür“, flüsterte Ben leise und ging zu seinem Kleiderschrank um sich seine Waffe zu holen. Er hatte immer eine Ersatzwaffe, die sein Vater ihm mal gegeben hatte, zwischen den T-Shirts versteckt. „ Viola, bleib hier und verhalte dich Ruhig“, sagte er und humpelte leise in den Flur. Ben ging weiter und hatte kurz danach die Tür erreicht. Sie stand einen Spalt auf. Es war sehr dunkel im Flur und nur das Licht, was durch den Spalt der Eingangstür schien, gab ein wenig Licht. Ben humpelte weiter mit gezogener Waffe in Richtung der Küche.
„ Diese verdammte Dunkelheit“, fluchte Carlos, der inzwischen in Bens Küche war. Er war gerade gegen den Küchentisch gelaufen und hielt sich das Knie. Auch Ben hatte was gehört. Er griff um den Türrahmen herum und machte den Lichtschalter an. Er erschrak, als er am anderen Ende der Küche, in die Mündung einer Waffe schaute. Carlos begann sofort zu schießen. Ben duckte sich und fiel unsanft auf sein verletztes Bein. „ Ahh, verdammter Mist“, schrie er kurz auf und schoss in Richtung Küchentisch, wo Carlos sich Deckung gesucht hatte. „ Ben, Ben, was ist los“, rief Viola, die näherzukommen schien. „ Viola, bleib in Deckung, geh zurück“, schrie Ben ihr zu. Doch Viola war so ängstlich, das sie immer weiter Richtung Küche lief. Wieder vielen Schüsse und plötzlich schrie Viola auf. Getroffen sackte sie zusammen. Ben hörte den Schrei und sah, wie Viola zu Boden ging. Ohne auf seine Deckung zu achten lief er zu ihr hin und drehte sie auf den Rücken. „ Viola, bitte, du darfst nicht sterben. Bitte, wir wollen doch zusammen alt werden“, sagte Ben mit weinerlicher Stimme. Ben sah, dass Viola in der Brust getroffen war und stark blutete. „ Ben, ich, ich, …liebe dich“, waren die letzten Worte von Viola, bevor ihr Kopf zur Seite fiel. Ben legte seinen Kopf auf ihren und weinte. Die Mündung der Waffe die jetzt in seinem Nacken war, nahm er gar nicht mehr war, die Trauer um Viola zerriss ihm das Herz. Dann viel ein Schuss.
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27.07.2009 20:58 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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