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Zum Ende der Seite springen Alleingang mit Folgen
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Manu
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Alleingang mit Folgen


Es war dunkel im Zimmer, nur der Mond warf einen Schein Licht über das Bett.
Der Kühlschrank brummte leicht. Er wusste, dass er demnächst einen neuen brauchte, aber
bei seinen unregelmäßigen Arbeitszeiten blieb kaum Zeit für solche Dinge. Er schaffte es
manchmal kaum, überhaupt was eßbares in den Kühlschrank zu füllen.
Es war kurz nach Mitternacht, als ihn wieder dieser schreckliche Alptraum heimsuchte.
Luft, ich brauche Luft, schrie es förmlich in ihm und sein Atem wurde immer kürzer und schneller. Sein Körper war klitschnass geschwitzt und er wusste nicht, ob es der Regen war , der sein enges Gefängnis von oben füllte oder ob es der Schweiß war. Er atmete jetzt immer
schneller und flacher und mit einem lauten Schrei schoss er in die Senkrechte und versuchte sich zu orientieren. „ Verdammter Alptraum“, fluchte er und atmete ein paar mal tief ein.
Er machte die Lampe an und schaute auf die Uhr. Kurz nach Mitternacht und seine Nacht war
wieder zu Ende. Er stand auf, ging ins Bad und duschte sich erst mal. Er schmiss die nassen Sachen in die Waschmaschine, ging in die Küche und kochte sich einen starken Kaffee.
Er nahm die Tasse mit dem heißen Kaffee und ging zurück in sein Wohnzimmer. Inzwischen war es kurz nach eins. Bis 6.00 Uhr musste er noch durchhalten, dann würde sein Partner kommen und ihn zur nächsten Schicht abholen. Er schaltete den Fernseher an und lies, MTV laufen. Nach einigen Musikvideos lehnte er den Kopf nach hinten in den Sessel und schloss für eine Weile die Augen.


Augenzwinkern
29.08.2010 17:51 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Semir parkte den BMW vor Bens Wohnung und hupte zweimal. Er wartete kurz, von Ben war nichts zu sehen. „ Die Jugend von heute“, dachte Semir und grinste , als er sich auf den Weg zu Bens Wohnungstür machte. Er lief die beiden Treppen hoch und klingelte Sturm. „ Ben, Ben aufstehen“, rief er und klopfte noch mal laut an die Tür. Er wartete kurz und hörte dann Schritte. „ Na endlich“, dachte er und wartet bis Ben die Tür öffnete.

Ben hörte eine Stimme und dann lautes Klopfen an der Tür. Er schoss hoch und schlürfte müde zur Tür.
„ Na endlich, du Langschläfer“, begrüßte ihn Semir und grinste.
„ Komm rein Partner“, erwiderte Ben müde.
Ben ging ins Bad, machte sich kurz frisch und zog sich seine Jacke über.
Mit einem müden Blick ging er dann zu Semir, der im Wohnzimmer wartete.
„ Bin startklar“, sagte Ben.
„ Na dann lass uns mal in den Tag starten“, sagte Semir und zog hinter Ben die Tür ins Schloss.
Beide stiegen in den BMW und machten sich auf den Weg zum Revier.
Während der Fahrt wurde kaum ein Wort gesprochen. Ben schaute mit müdem Blick aus dem
Seitenfenster und Semir konzentrierte sich auf den Verkehr.
„ Hast du die Nacht zum Tag gemacht“, fragte Semir und schaute grinsend zu Ben rüber.
„ Nein, nur schlecht geschlafen“, antwortete Ben.
Als sie wenig später im Büro angekommen waren, ging Ben erst mal in die Küche um sich
einen starken Kaffee zu kochen. Nachdem der Kaffee durch gelaufen war, nahm Ben sich zwei Becher und füllte sie mit dem heißen Kaffee. Mit den vollen Bechern ging er dann zu Semir ins Büro. Er stellte die Becher auf den Tisch, hängte die Jacke über die Lehne und setzte sich. Semir trank einen Schluck und hustete fast den ganzen Kaffee wieder aus.
„ Sag mal, willst du das ich einen Herzkasper bekomme“, fragte er Ben.
„ Wieso, so stark ist der Kaffee doch gar nicht“, antwortete Ben.
„ Also für mich schon, aber du scheinst ihn ja zu brauchen“, erwiderte Semir und grinste.

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30.08.2010 20:58 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Beide arbeiteten einige Berichte ab, als Hotte ins Büro stürmte.
„ Semir,Ben, wir haben einen Überfall mit Schusswechsel auf den Rastplatz Holmmoor.
„ Okay Hotte, wir fahren hin“, rief Semir und beide schnappten sich ihre Jacken und liefen zum BMW. Ben machte das Blaulicht an und ca. 15 Minuten später erreichten sie den Rastplatz. Beide zogen ihre Waffen und schlichen zum Gebäude.
„ Die haben die Rollos runtergelassen. Ich ruf Verstärkung, du wartest hier“, rief Semir und lief zum BMW zurück.
Ben sah Semir weglaufen und schlich sich um das Gebäude rum zu den Herrentoiletten. Er ging vorsichtig in eine der Toiletten, stellte sich auf die Toilette und schraubte mit seinem Taschenmesser die Schrauben des Lüftungsschachtes ab. Nachdem er die letzte Schraube rausgedreht hatte, zog er das Gitter von der Decke, stieß sich vom Toilettendeckel ab und zog sich in den Schacht. Er war gerade oben reingerobbt, als sein Handy vibrierte. Er drehte sich so gut es geht um, nahm das Handy aus der Tasche und drücke auf den grünen Knopf.
„ Sag mal Ben wo steckst du? fragte Semir energisch.
„ Ich bin in den Toiletten und in einen Lüftungsschacht geklettert. Ich robbe mich jetzt bis zum Verkaufsraum durch.“, sagte Ben.
„ Wo bist du? Ich hatte doch gesagt, dass du warten sollst. Immer diese Alleingänge“, erwiderte Semir wütend.

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31.08.2010 20:37 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Ben grinste nur, steckte das Handy in die Tasche und robbte sich vorsichtig durch den Schacht. Es war sehr warm in den Schachtgängen. Ben fing an zu schwitzen. Er wischte sich kurz den Schweiß mit dem Arm von der Stirn und robbte weiter. Plötzlich hörte er Stimmen.
Er kroch noch ein kleines Stück weiter und war dann direkt über dem Gitter des Verkaufsraumes. So weit er sehen konnte waren es zwei maskierte Männer. Der eine stand direkt hinter den Fenstern und schob immer wieder das Rollo ein Stück zur Seite um zu sehen, was sich draußen tat. Der andere Mann stand im Verkaufsraum und bedrohte die Kassiererin mit der Waffe. Drei weitere Geiseln lagen in dem Verkaufsraum. Ben robbte den Schacht leise wieder ein Stück zurück und rief Semir über das Handy an.
„ Ja! Ben, hast du was gesehen?“, fragte Semir.
„ Semir, hier sind zwei maskierte Männer. Beide haben eine MP. Der eine steht hinter dem Fenster, der andere im Verkaufsraum. Weiter habe ich 4 Geißeln gesehen.“, sagte Ben und wischte sich wieder den Schweiß aus dem Gesicht.
„ Okay Ben , komm da jetzt raus, das SEK ist schon vor Ort und wird die Geisel befreien“, erwiderte Semir.
„ Ich versteh dich schlecht, ich glaube mein Akku ist gleich leer“, sagte Ben, grinste und steckte sein Handy wieder in die Tasche.
„ Ben, komm da jetzt raus! Ben!, verdammter Sturkopf“, fluchte Semir und steckte wütend sein Handy weg.
Ben robbte wieder zu den Verkaufsräumen vor und beobachtete das Geschehen. Immer wieder wischte er sich den Schweiß von der Stirn.


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01.09.2010 20:42 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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„ Walter, was ist los draußen, sind die Bullen da“? fragte Rainer.
„ Ja, die haben das Gebäude schon umstellt“, rief Walter und ging wieder ein Stück zurück.
In dem Moment klingelte das Telefon. Rainer hielt der Kassiererin die Waffe an die Schläfe und befahl ihr den Telefonhörer abzunehmen. Mit zitternden Händen griff sie nach dem Hörer und meldete sich mit ihrem Namen.
„ Neumann SEK hier, kann ich einen der Geißelnehmer sprechen“, sagte er.
Die Kassiererin hielt den Hörer zu Rainer und sagte, dass der Einsatzleiter vom SEK dran ist.
„ Hören sie zu, in einer halben Stunde will ich einen Fluchtwagen und 2 Millionen Euro in einer Sporttasche vor der Tür haben und keine faulen Tricks. Ist beides nicht in der Zeit vor der Tür, dann stirbt die erste Geißel. Die Uhr läuft ab jetzt.“ Sagte Rainer und legte den Hörer neben das Telefon.
„ Hören sie, das ist nicht zu schaffen, mit dem Geld. Hallo, hallo,...., verdammter Mist der hat aufgelegt und den Hörer daneben gelegt“, rief Neumann.
„ Und Herr Neumann, wie sieht ihr Plan aus?“, fragte Semir.
„ Wir werden nicht auf die Forderungen eingehen, wir stürmen. 2 Millionen in einer halben Stunde, das ist nicht machbar“, sagte Neumann und rief seine Männer zusammen.
„ Hören Sie, das können sie nicht machen. Sie haben doch gehört, dass er die Geißeln tötet, wenn sie nicht machen was er sagt“, erwiderte Semir energisch.
„ Ja, das kennen wir schon. Bis dahin, haben wir die beiden schon gestellt und jetzt lassen sie uns bitte unsere Arbeit machen“, rief Neumann und widmete sich seiner Truppe um den Einsatzplan zu besprechen. Semir drehte um und fluchte. Er beobachtete was sich beim SEK tat und musste tatenlos zusehen. Er versuchte Ben zu erreichen, doch der hatte sein Handy wohl ausgestellt, denn es war nur die Mailbox zu hören. Neumann besprach mit seinen Männern den Einsatz. Ben beobachtete weiter die Geißelnehmer und wischte sich immer den Schweiß von der Stirn. Er merkte, dass seine Hände zitterten. Seit dem Erlebnis, wo er im Sarg lebendig begraben wurde, vermied er eigentlich enge Räume, aber das war ein Notfall, er musste sich darauf konzentrieren ruhig zu bleiben. Und dann noch diese ständigen Alpträume, die ihm jede Nacht zusetzten. Ben versuchte so gut es ging, ruhig zu bleiben. Wieder bildete sich Schweiß auf seiner Stirn. Ben merkte, dass sein Zittern schlimmer wurde. Die Luft war verdammt stickig und er bekam wieder diesen Druck auf der Brust wie damals, wo er im Sarg lag. Panik stieg in ihm hoch. – Reiß dich zusammen Ben, konzentrier dich-, versuchte Ben sich einzureden. Ben wollte sich drehen, um durch die andere Lage in dem Lüftungsschacht die Panikattacke zu verhindern. Doch während er sich drehte, flog sein Handy mit einem lauten Knall auf das Blech des Lüftungsschachtes und rutschte bis an das Gitter, wo es mit einem Knall liegen blieb. Ben hielt die Luft an. – Verdammter Mist -, fluchte er.


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02.09.2010 19:37 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Auch Rainer und Walter hatten den Knall gehört. „ Da ist jemand im Lüftungsschacht“, rief Walter aufgeregt und richtete die Waffe auf die Geißeln. „ Bleib ruhig, Walter. Du bleibst hier bei den Geißeln und ich werde nachschauen was da los ist“, sagte Rainer und ging durch den Verkaufsraum zu den Toiletten. Ben konnte nicht genau verstehen was die beiden sagten und drehte sich wieder vorsichtig auf den Bauch. Er konnte jetzt nur einen Geißelnehmer sehen. Rainer kletterte auf den Klorand und sah, dass die Klappe vom Schacht geöffnet war. Er nahm seine MP und kroch vorsichtig in den Schacht. Ben hörte, dass jemand kam. Ben hatte keine andere Möglichkeit. Er drehte sich auf den Rücken zurück, holte seine Waffe raus und zielte so gut es ging zum Ende des Lüftungsschachtes. Ben versuchte ruhig zu atmen, doch die Luft wurde immer stickiger und die Ungewissheit, wann der Gegner am Ende des Schachtes auftaucht, trieb ihn noch mehr den Schweiß aus dem Körper. Ben hörte, dass die Geräusche im Schacht immer dichter kamen. Rainer hatte jetzt den letzten Gang des Schachtes erreicht, er robbte noch ein Stück vor und schaute kurz um die Ecke. Schon ging ein Schuss los. Rainer zuckte zurück, richtete den Lauf seiner MP in den Schacht und schoss. Ben wusste, dass er so keine Chance hatte. Er rutschte senkrecht in den Schacht und hielt sich mit einer Hand am Rand fest, um nicht ganz reinzurutschen. Mit der anderen Hand hielt er seine Waffe. Ein Kugelregen knallte gegen das Blech des Schachtes. Die Geräusche waren unheimlich. Ben zuckte zusammen. Er hörte wie die Kugeln am Blech abprallten. Wieder knallten Kugel an das Blech. Dann war es einen Moment ruhig. Ben hörte, wie der Mann am anderen Ende des Schachtes das Magazin wechselte. Das war seine Chance. Ben zog sich hoch und robbte so schnell es ging mit gezogener Waffe nach vorne zum Anfang des Schachtes. Sein Herz schlug heftig in seinen Brustkorb. Jeden Moment konnte sein Gegner wieder schießen. Ben hörte das Knacken und Einrasten des Magazins. Er wusste, dass gleich wieder das Feuer eröffnet wurde. Ben war jetzt kurz vor dem Ende angekommen. Er schoss und robbte abwechselnd bis er am Ende angekommen war. Rainer fluchte, er hörte, dass sein Gegner näher kam. – Alles oder nichts-, dachte Rainer, hielt seine MP um die Ecke und Schoss.

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03.09.2010 20:43 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Ben sah den Lauf der Waffe und griff danach. Mit Schwung riss er die Hand und den Lauf der Waffe nach oben. Schüsse lösten sich. Ben merkte wie ein stechender Schmerz durch seine rechte Seite zog.
Er schrie kurz auf. Mit schmerzverzehrtem Gesicht konnte er jetzt seinen Gegner sehen. Er versuchte mit aller Gewalt, die Waffe aus der Hand von Rainer zu bekommen. Wieder lösten sich Schüsse und plötzlich ließ der starke Druck von Rainer nach. Ben konnte ohne Probleme die Waffe an sich nehmen. Er sah, das Rainer von seinen eigenen Kugeln, die von der Blechwand des Schachtes abgeprallt waren, getroffen worden war. Regungslos lag er jetzt vor Ben in den Schacht. Ben versuchte seine Atmung wieder unter Kontrolle zubekommen. Die Schmerzen in der Schusswunde und der mangelnde Sauerstoff trieben ihn fast zur Ohnmacht. Ben kniff ein paar Mal die Augen zusammen und versuchte jetzt den leblosen Körper von Rainer vor sich durch den Schacht bis zu den Toiletten zu schieben. Ben hörte unten im Verkaufsraum Schüsse. Das SEK hatte also mit dem Stürmen begonnen. Ben musste immer wieder Pause machen. Langsam versagte sein Kreislauf.
Semir hatte Schüsse gehört. Aufgeregt lief er zum Einsatzleiter.“ Neumann, was haben sie jetzt vor“, fragte er. „ Herr Gerkhan wir stürmen jetzt, gehen sie bitte zur Seite und lassen sie uns unsere Arbeit machen“, sagte Neumann und schickte seine Männer los. Mit einem lauten Knall sprangen einige SEK Männer durch die Scheiben und warfen Rauchbomben in den Innenraum. Walter konnte gar nicht mehr schnell genug reagieren und wurde von dem Einsatz
völlig überrascht. Er konnte durch den starken Rauch kaum jemanden erkennen und wurde dann auch schon von den Einsatzkräften überwältigt. Semir wollte nicht tatenlos zusehen und rannte zu den Toilettenräumen um nach Ben zusehen.

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05.09.2010 20:46 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Ben hatte jetzt fast den Ausgang des Schachtes erreicht. Er schob Rainer wieder ein Stück nach vorne und lehnte sich kurz an die Wand. Er merkte, dass etwas Warmes seine rechte Seite runterlief und sein Shirt tränkte. Er schloss kurz die Augen, holte tief Luft und versuchte seine aufkommende Ohnmacht zu unterdrücken. Plötzlich griff eine starke Hand sein Handgelenk und eine andere traf hart in sein Gesicht. Ben konnte gar nicht so schnell reagieren und war wie erstarrt, als er merkte, das Rainer wach geworden war und ihn die MP an den Kopf hielt. „ So Bulle, da du mir schon alles versaut hast, wirst du mir wenigstens noch als Geißel nützlich sein, damit ich hier abhauen kann. Rainer robbte das letzte Stück bis zum Schachtausgang und hielt dabei die MP immer auf Ben gerichtet. Ben gehorchte erst mal und folgte Rainer bis zum Ausgang. Das Risiko, dass bei einem weiteren Kampf im Schacht, sich wieder Kugeln lösten und ihn trafen, war Ben zu groß. Rainer sprang aus dem Schacht und auch Ben rutschte raus. Rainer packte Bens Arm und wollte ihn nach hinten ziehen, doch Ben drehte sich blitzschnell um und trat mit dem Fuß Rainer die MP aus der Hand. Rainer schrie kurz auf und flog auf den Boden. Die MP landete einige Meter weiter. Ben wollte einen Hechtsprung zur MP machen, doch Rainer war schneller. Er sprang hoch und traf Ben mit voller Wucht mit seinem Stiefel an der Schläfe. Ben schlug unsanft auf den Boden auf und stöhnte, als er mit seiner rechten Seite zuerst aufschlug. Ein stechender Schmerz durchfuhr Bens Seite. Ben wollte sich gerade wieder aufrichten, da hatte er schon wieder die MP am Kopf. „ So Bulle, noch so ein Ding und ich Knall dich gleich ab“, sagte Rainer und wartete bis Ben aufgestanden war. In dem Moment ging die Tür auf und Semir stand mit gezogener Waffe vor den beiden.“ Waffe weg“, schrie er und schaute besorgt in Bens Richtung.
„ Du schmeißt die Waffe weg, sonst ist dein Kollege ein toter Mann“, schrie Rainer und presste den Lauf der MP in Bens rechte Seite. Ben schrie auf, als der Lauf seine Schussverletzung berührte. Semir wusste nicht was er machen sollte, er war unsicher.


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06.09.2010 20:55 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Doch er sah, dass es Ben nicht gut ging. Er legte seine Waffe auf den Boden und schubste sie mit den Fuß in Rainers Richtung. „ Sehr gut Bulle und nun geh hier rein“, schrie Rainer und deutete auf einen der Toilettenräume. Semir ging mit gehobenen Händen in einen der Räume und Rainer verschloss die Tür von außen. Semir hörte wie Rainer und Ben die Toilettenräume verließen. Als die Tür ins Schloss fiel, nahm Semir sein Handy und informierte Neumann vom SEK. Semir versuchte die Tür aufzutreten. Nach einigen Tritten gelang ihm das. Das Holz im Schloss splitterte und mit einem Knall flog sie auf den Boden. Semir rannte in Richtung Tür und hob seine Waffe auf, die Rainer glücklicherweise liegengelassen hatte. Er sah wie Rainer, Ben, vor sich als Schutzschild hielt und zum Mercedes vom SEK führte. Neumann hatte keine Freigabe zum Schiessen gegeben und so konnten sie, ohne aufgehalten zu werden in den Wagen steigen. Rainer stieß Ben auf den Beifahrersitz und setzte sich selber an das Lenkrad. Mit heulendem Motor fuhr er los. Semir steckte fluchend seine Waffe weg und informierte die Chefin.

Ben merkte, dass ihm schlecht wurde. Seine Schussverletzung blutete immer noch. Ben wollte noch was sagen, doch dazu kam er nicht mehr. Ohnmächtig knickte sein Kopf zur Seite. Rainer schaute auf den Beifahrersitz und grinste nur. Rainer fuhr ca. eine halbe Stunde und bog dann in ein Waldstück ab. Er fuhr tief in den Wald und parkte den Wagen vor einer Waldhütte. Ben war immer noch Ohnmächtig. Rainer öffnete die Fahrertür und zog Ben über den Boden. An einem Holzstumpf machte er halt und lies Bens Kopf auf den Boden knallen. Er öffnete eine Klappe, die zu einem in der Erde liegenden Loch führte. Das Loch war gerade so groß, das ein Mensch darin sitzen konnte. Er zog Ben in das Loch und schloss die Klappe mit einem Schloss zu. „ So Bulle, dann schlaf mal gut in deinem neuen zu Hause. Jetzt werde ich mir eben das Geld anders besorgen. Wärst du mir nicht dazwischen gekommen, dann wäre das hier nicht nötig“, sagte Rainer und ging zurück in die Waldhütte.


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08.09.2010 20:59 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Semir fuhr zurück zum Revier, wo er schon von der Chefin erwartet wurde. Semir ging in ihr Büro und setzte sich erst mal auf einen der Stühle. „ Was für ein Mist. Ben ist verletzt und braucht dringend ärztliche Hilfe“, sagte Semir. „ Semir, wir haben den Komplizen bei uns im Verhörraum, vielleicht kann der uns sagen wo Ben hingebracht wurde.“, sagte die Chefin.
„ Ich werde ihn mir mal vornehmen und wenn ich Gewalt anwenden muss, er wird reden“, sagte Semir wütend und ging zum Verhörraum. Semir riss die Tür auf und schickte seinen Kollegen nach draußen. „ So, Herr Kolitzki, dann erzählen sie mir doch mal wo ihr Komplize meinen Partner hingebracht hat und ich sage ihnen gleich, ich will nur die Wahrheit hören, sonst kann ich sehr ungemütlich werden“, sagte Semir energisch. Walter schaute auf die Handschellen die um seine Hände gelegt waren und schwieg. Er wollte seinen Bruder nicht verraten. Zumal er gar nicht wusste, wo Rainer diesen Bullen hingebracht hatte, aber er konnte sich denken, dass er zu der Waldhütte gefahren ist. „ Ich höre nichts“, sagte Semir jetzt laut und knallte mit der Faust auf den Tisch. Walter zuckte zusammen. In dem Moment kam die Chefin in den Verhörraum. „ Semir kommen sie bitte mal mit raus“, sagte sie. Semir fluchte kurz und folgte dann der Chefin vor die Tür. „ Semir, wir haben soeben einen Anruf von dem Komplizen bekommen. Er will in 2 Stunden am alten Kieswerk, 5 Millionen Euro und seinen Bruder. Im Gegenzug bekommen wir dann Ben. „ 5 Millionen, wo sollen wir denn soviel Geld herbekommen?“, fragte Semir. „ Semir, er wird das Geld nicht bekommen. Wir müssen das SEK zum Übergabeort mitnehmen und ihn dann Überwältigen“. „ Aber Chefin, wenn er mitbekommt, dass der Koffer leer ist, dann ist Ben in großer Gefahr“. „ Ich weiß Semir, aber wir können nur hoffen, dass das SEK vorher zuschlägt und ihn überwältigt, das Risiko müssen wir eingehen“. Die zwei Stunden waren für Semir unerträglich. Er wusste, dass Ben verletzt war und die Zeit gegen ihn lief. 1 ½ Stunden später machte sich Semir mit Kolitzki und dem SEK auf dem Weg zum Kieswerk. Semirs Gedanken gingen immer wieder zu Ben. Hoffentlich lebt er noch, dachte Semir und merkte, dass seine Augen sich mit Tränen füllten.


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11.09.2010 20:53 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Rainer sah auf die Uhr. So, dann werde ich mich mal auf den Weg machen, aber den Bullen lass ich hier. Falls was schief geht, muss wenigstens einer dran Glauben. Ein Grinsen durchzog sein Gesicht. Er schnappte sich die MP und zwei volle Magazine Munition und ging zum Wagen. Nachdem er den Motor gestartet hatte, fuhr er los. Wenig später kam er beim alten Kieswerk an. Er parkte den Wagen etwas abseits und ging mit seiner Waffe zur alten Aufenthaltshütte der Bauarbeiter. Er wusste, dass von dort aus ein Schachtsystem zum anderen Ende des Waldes führte. Er öffnete die Tür mit einer Brechstange und Zog sie hinter sich ran. Nun musste er nur noch warten, bis die Bullen mit dem Geld kamen.

Ben öffnete vorsichtig die Augen und bemerkte, dass es um ihn herum dunkel war. Er nahm seine Hand und fühlte über sich. Holz, nein, dass durfte nicht sein, nicht schon wieder, dachte Ben und merkte wie Panik in ihm Aufstieg. Er tastete so gut es ging seitlich und merkte die kalte, harte Erde um sich herum. Gänsehaut lief über seinen Rücken. Die feuchte Kälte drang langsam in seine Knochen. Nur das warme Blut, was immer noch leicht aus seiner Wunde drang, wärmte seinen Körper. Ben schloss die Augen und versuchte die aufkommende Angst zu unterdrücken. Warum musste er immer in so blöde Situationen kommen. Diesmal ist es mein Ende, dachte Ben. Er drückte mit der flachen Hand auf seine Schusswunde und versuchte so die Blutung einigermaßen zu unterdrücken. Wie lange hatte er noch zu leben. 1,2 oder vielleicht drei Stunden, aber dann wäre sein Körper zu geschwächt und er würde an Unterkühlung und Verblutung sterben. Er öffnete wieder die Augen und merkte, dass ihm Tränen über die Wangen liefen. Er hätte gerne noch seinem Vater gesagt, dass er ihn liebt, aber jedesmal wenn sie sich trafen, endete das Gespräch in sinnlosen Diskussionen und meistens lief Ben dann wütend aus dem Haus und es herrschte die nächsten Monate wieder Funkstille. Verdammter Dickschädel, dachte Ben und merkte, dass ihm schlecht wurde. Wenige Sekunden später fiel er wieder in Ohnmacht.


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15.09.2010 20:42 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Als Semir mit dem SEK und Kotlizki bei dem alten Kieswerk ankamen, war von Rainer noch nichts zu sehen. Semir stieg aus und das SEK verteilte sich unauffällig um die Kiesgrube herum. Wo bleibt der Idiot denn, dachte Semir und wurde langsam nervös. Plötzlich ertönte eine Stimme über ein Megafon. „ Schicken sie meinen Bruder mit dem Geldkoffer zu der Hütte und keine Tricks, sonst ist ihr Kollege tot“, rief Rainer.
„ Ich will erst meinen Partner sehen, sonst gibt es gar nichts“, rief Semir, der wusste, dass er mit der Antwort hoch pokerte.
Rainer lachte laut und gab einen Schuss in die Luft ab. Semir zuckte zusammen. „ Der nächste ist für deinen Freund und jetzt schick meinen Bruder los“, schrie Rainer in das Megafon.
Semir blieb nichts anderes übrig. Er machte Kotlizki die Handschellen ab und gab ihm den Koffer. Walter ging mit dem Koffer los. Er freute sich, das er frei war und dann noch das ganze Geld, das war super, dachte er und ging Schritt für Schritt in Richtung Hütte. Semir nahm über Funk Verbindung zum SEK auf. „ Und was jetzt Neumann“, sprach er in das Mikro. „ Ganz ruhig Gerkhan, sobald Kotlizki an der Tür ist, werden wir stürmen“, sagte er.
„ Na, hoffentlich machen sie diesmal ihre Arbeit richtig“, kam es von Semir, der innerlich vor Wut kochte.
„ Bleiben sie da, wo sie sind und lassen sie meine Männer ihre Arbeit machen“, war die Antwort von Neumann.
„ Ja, Ja…“ , kam es nur kurz von Semir und dann flog das Mikro schon auf den Fahrersitz.
Walter war jetzt kurz vor der Hütte angekommen. „ Hallo Walter, stell den Koffer in die Hütte und gehe dann außen rum. Hinter der Hütte warte ich auf dich“, log Rainer seinen Bruder an. „ Aber warum lässt du mich nicht rein kommen“, fragte er.
„ Du Idiot, tue endlich mal das, was man dir sagt“, schrie Rainer jetzt.
Er hasste seinen Bruder, er wurde durch seine leichte geistige Behinderung immer von seinen Eltern bevorzugt. Er musste immer arbeiten und Walter durfte faulenzen. Ihm war es egal, ob das SEK ihn gleich abknallen würde oder ob er durch seine kleine Überraschung stirbt.

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19.09.2010 20:03 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Walter öffnete die Tür und stellte den Koffer rein. Nachdem er die Tür geschlossen hatte, ging er um die Hütte herum. In diesem Moment stürmten die ersten Sek Männer zur Hütte.
Rainer wollte losrennen, doch in diesem Moment gab es eine riesige Detonation. Walter flog zu Boden und auch die heranstürmenden SEK Leute flogen zu Boden.
Semir zuckte zusammen. „ Ben, Neiiin“, schrie er und rannte zu Hütte.
Rainer hatte sich den Koffer geschnappt und war in der Zwischenzeit durch den Schacht zum anderen Ende des Waldes gelaufen. Er stieg in seinen Wagen und fuhr zurück zur Waldhütte.
Keiner würde nach der Explosion jetzt noch nach ihm und dem Bullen suchen und er konnte sich getrost ins Ausland absetzen. In ein paar Jahren würden sie dann die Leiche von dem Bullen im Wald finden. Er freute sich, sein Plan war einfach genial.

Semir hatte sich auf einen Sandhügel gesetzt und sein Gesicht in seine Hände gestützt. Er bekam von dem ganzen Rummel um sich herum nichts mit. Die Feuerwehr, sowie RTW und Rettungskräfte waren inzwischen angekommen und kümmerten sich um die verletzen SEK Leute, sowie um die Löschung des Feuers. Plötzlich legte sich eine Hand auf Semirs Schulter und er schaute hoch. Seine Augen waren vom Weinen rot gefärbt.
„ Semir, solange wir keine Leiche gefunden haben, lebt Ben noch. Lassen sie jetzt bitte nicht den Kopf hängen. Wenn Ben noch lebt, dann braucht er unsere Hilfe“, sagte die Chefin.
Semir nickte kurz. „ Sie haben recht, Frau Krüger“.


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20.09.2010 20:51 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Neumann kam zu den beiden hin. „ Frau Krüger, Walter Kotlizki hat es nicht geschafft, meine Männer sind zum Teil schwerverletzt. Mehr kann ich ihnen jetzt noch nicht sagen“, sagte Neumann und verabschiedete sich. „ Na, super, wenn Kotlizki tot ist und Ben noch leben sollte, wer soll uns dann verraten, wo er steckt“, kam es traurig von Semir.
Die Chefin und Semir fuhren erst mal zum Revier zurück. Jetzt hieß es abwarten.

Ben wachte wieder auf. Er fror und gleichzeitig lief ihn der Schweiß von der Stirn.
Seine Wunde hatte erst mal aufgehört zu bluten, doch er fühlte sich hundeelend. Seine Glieder schmerzten. Er hatte das Gefühl, dass sich sein ganzer Körper versteifte. Ich darf nicht aufgeben, dachte Ben. Er versuchte mit den Händen gegen die Holzklappe über ihn zu drücken. Sie bewegt sich, dachte Ben und drückte kraftvoll weiter gegen die Klappe.
„ Geh auf, geh endlich auf“, schrie Ben und mit einem lautem Knall flog die Klappe nach oben. Ein frischer Luftzug wehte in Bens Gesicht. Erschöpft, aber glücklich holte er tief Luft. Seine Wunde hatte wieder angefangen zu bluten. Ich muss raus hier und weg, bevor dieser Irre wiederkommt. Ben zog sich mit den Armen hoch und rollte sich in die Freiheit. Er streckte sich kurz und stand dann auf. Sehr wackelig machte er vorsichtig die ersten Schritte. Seine Knochen füllten sich an wie Blei, aber er musste hier weg. Er ging langsam weiter in Richtung Wald. Ben war gerade hinter den Bäumen verschwunden, als er ein Auto hörte.
Er hörte die Autotür zuklappen und jemand ging pfeifend ins Haus. Ich muss schneller laufen, dachte Ben. Er zog sein Shirt aus und wickelte es fest um seinen Bauch. Als provisorischer Druckverband muss es erst mal reichen. Ben lief los.

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21.09.2010 20:18 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Seine Beine schmerzten und er hörte seinen Herzschlag in seinem Hals schlagen. Weiter, ich muss weiter, redete er sich immer wieder ein. Er wusste nicht wohin er lief und wie lange, aber er war eine ganze Weile gelaufen. Jetzt lehnte er sich erschöpft an einem Baum. Seine Lungen und die Beine brannten und er hatte das Gefühl sein Herz ist in seiner Schusswunde. Das Shirt war mittlerweile mit Blut getränkt. Er war am Ende. Ich muss mich irgendwo verstecken, dachte Ben und schaute sich um. Hinter einer kleinen Erhöhung lagen mehrere umgekippte Bäume. Ben lief dort hin und legte sich zwischen zwei ausgehöhlte Bäume. Er bedeckte seinen Körper etwas mit Laub und konnte nur hoffen, dass man ihn nicht entdeckt. Ben schloss die Augen und schlief erschöpft ein.

Rainer ging fröhlich pfeifend in seine Hütte und schmiss den Koffer auf den Tisch. Er öffnete die Schnappverschlüsse vom Koffer und hob den Deckel an. Wut stieg in ihm auf, als er das Zeitungspapier sah. Ihr Schweine habt mich verarscht, na gut, dann werde ich den Bullen jetzt solange Quälen bis ihr meinen Forderungen nachkommt. Er schnappte sich seine MP und ging zu dem Erdloch, wo er Ben versteckt hatte. Es wurde langsam dunkel. Als er sah, dass Ben geflohen war, war Rainer nicht mehr zu halten. Er knallte wütend die Luke zu, holte sich eine Taschenlampe und lief in den Wald, um Ben zu suchen.

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22.09.2010 20:10 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Semir sah aus dem Fenster. Es wurde dunkel draußen. Lebt Ben noch und wenn ja, wie lange würde er noch mit seiner Schussverletzung aushalten. Semir drehte sich erschrocken um, als Hartmut und die Chefin ins Büro kamen. Sie sahen in die fragenden Augen von Semir. „ Ben muss noch leben und Rainer Kotlitzki auch, wir haben keine Leichen gefunden und ein Schachtsystem führt an die andere Seite des Waldes. Kotlitzki muss sich den Koffer geschnappt haben und durch den Schacht auf die andere Seite des Waldes geflohen sein, von dort aus führen Reifenspuren aus dem Wald raus“, erzählte Hartmut.
„Wenn Kotlitzki die Zeitungen im Koffer findet, dann dreht er durch und Ben hat keine Chance mehr. Wir müssen rausfinden, wo Kotlitzki Ben festhalten könnte und zwar schnell“, sagte Semir energisch. In dem Moment kam Susanne in das Büro. „ Ich weiß nicht, ob es uns was hilft, aber ich habe mal nachgeschaut , mit wem die Kotlitzki Brüder die Zelle geteilt haben und der Gefängnisdirektor hat gesagt, dass ein gewisser Brauer die letzten Jahre viel Zeit mit den beiden verbracht hat. Vielleicht haben die ja mal Brauer gegenüber irgendwas erzählt. Ein Versuch ist es wert“, sagte Susanne.
„ Eine andere Chance haben wir nicht, Chefin“, sagte Semir und sein Blick ging zu Frau Krüger. „ Okay Semir, sie fahren mit Bonrath zum Gefängnis und versuchen was aus ihm raus zubekommen und ich informiere den Gefängnisdirektor, dass er Brauer schon mal in den Verhörraum bringen lässt. Wir dürfen jetzt keine Zeit verlieren“, sagte Frau Krüger. Semir schnappte sich seine Jacke, nickte der Chefin zu und bedankte sich kurz bei Susanne.

Rainer lief immer tiefer in den Wald.“ Bulle wo steckst du, ich finde dich sowieso“, schrie er in den Wald hinein. Ben schreckte hoch, hatte er Stimmen gehört? Stille, also hatte er wahrscheinlich nur geträumt.
„ Bulle ich find dich“, rief Rainer wieder. Ben zuckte zusammen. Verdammter Mist, der ist schon hier in der Nähe, dachte Ben. Doch laufen konnte er nicht mehr, er war einfach zu schwach. Ben kroch ganz eng in die Aushöhlung des Baumes und deckte sich komplett mit Laub zu. Jetzt konnte er nur hoffen, dass sein Entführer ihn nicht fand. Rainer lief weiter und leuchtete mit seiner Taschenlampe in den jetzt fast ganz dunklen Wald. Von weitem war ein Rummeln zu hören. Ein Gewitter zog auf und es fing an zu regnen.


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24.09.2010 18:58 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Rainer war jetzt an der Lichtung angekommen, wo Ben unter den Bäumen lag. Er leuchtete durch die Bäume. „ Bulle, nun zeig dich endlich, es wird gleich sehr ungemütlich hier draußen und ich kann dir das ganze mit einer Kugel ersparen“, rief Rainer. Ein Blitz und ein kräftiger Donnerschlag durchbrachen die Stille. Ben zuckte wieder zusammen. Er konnte förmlich den Atem von Rainer spüren und bewegte sich nicht. Hoffentlich geht er gleich weiter, dachte Ben und schloss die Augen. Rainer rief noch ein paar Mal, doch das Unwetter wurde immer schlimmer. Blitze und Donner wechselten sich jetzt kurz hintereinander ab und es goss in strömen. Rainer fluchte, weit würde der Bulle mit seiner Verletzung sowieso nicht kommen, dachte Rainer und trat erst mal den Rückweg zu seiner Hütte an. Ben lauschte, doch durch den Krach des Gewitters konnte er nicht viel hören. Er machte etwas Laub weg und hob den kopf hoch, doch er konnte nichts sehen. Er atmete tief aus und stand langsam auf. Er musste sich kurz am Baum abstützen, als ihn eine Welle von Schwindel und Übelkeit durchzog. Ben wusste, dass er hier keine Chance hatte. Er musste weiter, auch wenn es sehr gefährlich war bei dem Unwetter. Wieder blitzte es und Ben konnte ungefähr sehen, wo er hinlief. Ben lief los und drückte mit der rechten Hand auf seine Verletzung. Bei jedem Donnerschlag und Blitz zuckte er kurz zusammen. Immer wieder blieb er kurz an einem Baum stehen und ruhte sich aus. Er war total erschöpft, aber er musste das Unwetter ausnutzen und weiter.
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25.09.2010 20:49 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Semir war kurze Zeit später mit Bonrath beim Gefängnis angekommen. Draußen zog ein Gewitter auf. Semir und Bonrath parkten den Wagen vor dem Gefängnis und liefen durch den Regen zum Haupteingang. Einer der Wärter führte sie durch den Gefängnistrakt zum Verhörraum. Im Verhörraum saß ein Mann mittleren Alters, seine Haare waren grau meliert und sein schmales Gesicht war mit einem Vollbart fast verdeckt. Der Beamte der vor der Tür stand, ließ Semir und Bonrath rein. Semir setzte sich gegenüber von Brauer. „ Herr Brauer, mein Name ist Gerkhan von der Kripo Autobahn. Sie haben längere Zeit zusammen mit den Brüdern Kotlitzki die Zelle geteilt. Hat einer von den beiden mal irgendwas von einem Versteck erzählt, wo die beiden sich nach ihren Einbrüchen getroffen haben?“
„ Herr Kommissar, was springt für mich raus, wenn ich was wissen sollte“, fragte Brauer.
„ Ich könnte mit der Staatsanwaltschaft sprechen und fragen, was für sie drin ist“, sagte Semir.
„ Gut, dann tun sie das mal und dann sage ich ihnen was ich weiß“, sagte Brauer und grinste.
„ Herr Brauer, ich werde jetzt keinen mehr erreichen, aber wir brauchen ihre Information wirklich dringend“, erwiderte Semir genervt.
„ Ich sage erst was, wenn was für mich rausspringt“, erwiderte Brauer und lehnte sich gelangweilt zurück. Semir verließ kurz den Raum und setzte sich mit der Chefin in Verbindung. Nach einem kurzen Gespräch, kam Semir wieder in den Raum zurück.“ So Brauer, an der Haftstrafe kann ich leider nichts ändern. Die Staatsanwaltschaft ist nicht bereit diesbezüglich was zu ändern, aber mit einem Essen nach ihrer Wahl, einer Flasche schönen Wein und danach ein heißes Bad , kann ich dienen“, sagte Semir.
„ Okay, das ist zwar nicht viel, aber wenigstens etwas. Also Walter hat mal was von einer alten Jagdhütte erzählt. Da waren die beiden früher öfter mit ihren Eltern und haben die, nach dessen Tod behalten. Die muss hier in dem großen Waldstück Richtung Norden an der A7 liegen. Mehr weiß ich leider nicht“, erzählte Brauer.
„ Okay, Brauer, wenn uns der Hinweis was nützt, werde ich mein Versprechen einhalten“, sagte Semir und verließ mit Bonrath das Gefängnis. Auf dem Weg nach draußen rief Semir Susanne an, damit sie nähere Informationen über die Jagdhütte rausfinden sollte. Es goss weiterhin wie aus Kübeln und Semirs Gedanken gingen wieder zu Ben.

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27.09.2010 20:47 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Ben lief immer tiefer in den Wald rein. Der Regen hatte noch nicht nachgelassen. Ben war völlig erschöpft. Seine Wunde schmerzte immer mehr und es sickerte immer etwas Blut heraus. Ben schaute sich um, ein kleines Stück vor ihm sah er einen Hochsitz auf einer riesigen Eiche. Ben nahm seine letzten Kräfte zusammen und stieg die steile, rutschige Leiter hoch. Er hatte fast die Hälfte geschafft, als ein kräftiger Donnerschlag knallte. Ben erschrak sich und rutschte mit dem rechten Fuß von der Stufe ab. Er schaffte es gerade so sich festzuhalten. Ein stechender Schmerz durchfuhr wieder seine Wunde, die durch den Ruck wieder stärker anfing zu bluten.
„ Verdammter Mist“, fluchte Ben und hob seine Beine wieder hoch, bis er die Stufen wieder unter den Füßen spürte. Die letzten Stufen kam er ohne Problem hoch und öffnete den Riegel der Seitentür. Mit letzter Kraft und völlig durchnässt ließ er sich in das innere des Hochsitzes fallen und schloss die Tür. Er lehnte sich an die Wand und war froh endlich im Trockenen zu sein. Er schloss die Augen und schlief erschöpft ein.

Semir stand in seinem Büro und starrte durch das Fenster. So ein Unwetter war lange nicht mehr gewesen, dachte er und hoffte, das Susanne bald etwas Näheres über die Jagdhütte heraus findet. Er war kurz vor Mitternacht, als Susanne in das Büro stürmte. Semir, der die alten Akten der Kotlitzki Brüder durchging, fuhr erschrocken rum. „ Semir, ich glaube ich habe was gefunden. Der Vater von den beiden, war im Jagdverein und musste dort sein Revier angeben. Revier 53, liegt direkt an der A7 Richtung Norden. Dort gibt es zwei Jagdhütten. Ich habe die genaue Wegbeschreibung rausgesucht“, sagte Susanne.
„ Wir müssen sofort los, sonst ist es zu spät für Ben“, rief Semir und sprang schon vom Stuhl auf.
„ Nein Semir, wir müssen bis zum Sonnenaufgang warten, das Wetter und die Dunkelheit machen es unmöglich dort etwas zu finden“, sagte Frau Krüger, die jetzt dazugekommen war.
„Chefin, aber ….“, doch weiter kam Semir nicht.
„ Nein Semir, wir werden bis zum Sonnenaufgang warten, das ist ein Befehl“, erwiderte Frau Krüger energisch und verließ das Büro.
„ So ein Mist“, fluchte Semir und schmiss seine Jacke wütend auf den Stuhl.
„ Beruhig dich Semir vielleicht hat sie wirklich recht und es ist besser, wenn wir warten“, versuchte Susanne ihn zu beruhigen.
Semir nahm sich einige Berichte vor und hoffte, das die Sonne bald aufging.

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29.09.2010 20:03 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Ben wusste im ersten Moment gar nicht wo er war, als er seine Augen öffnete. Er blinzelte kurz, als ein paar Sonnenstrahlen durch die Holzschlitze schimmerten. Er versuchte sich aufzurichten und öffnete eines der kleinen Seitenluken . Ein frischer Wind wehte um seine Nase und er merkte wie ihm die frische Luft gut tat. Er schaute auf die Uhr. Kurz nach 8.00 Uhr. Ben war heiß und er hatte das Gefühl, dass er Fieber hatte. Er fühlte mit seiner Hand die Stirn und merkte, dass sie glühend heiß war. Er schaute auf seine Wunde, die sich an den Wundrändern entzündet hatte. „ Na super, dachte Ben, das war es dann endgültig. Ben lehnte sich wieder an die Seitenwand und genoss die frische klare Luft, die durch das Seitenfenster kam.
„Wo steckt der Bulle nur “, dachte Rainer und lief durch den Wald. Bei jedem Schritt, den er weiter in den Wald lief, wurde er immer wütender. „ Bulle, wenn du noch leben solltest, genieß die Zeit, die dir noch bleibt.“ Ich werde dich finden“, rief er und lief fröhlich pfeifend weiter.

Kurz nach Sonnenaufgang machten sich Semir mit einigen Leuten und dem SEK auf dem Weg zur ersten Hütte. Nach dem sie dort nichts gefunden hatten, machten sie sich auf dem Weg zur zweiten Hütte. Nachdem das Haus umstellt war, begannen die SEK Leute mit dem Stürmen. Nach wenigen Minuten gaben sie Entwarnung und Semir betrat mit Bonrath und Hotte die Hütte. Auf dem Tisch stand ein halb voller Kaffeebecher und die Spüle war mit einigen schmutzigen Töpfen übersät. An der Wand hingen einige Poster, die vom Rauchen schon gelblich verfärbt waren. In einer Ecke stand ein Feldbett auf dem ein schmutziger Schlafsack und ein Sofakissen lagen. „ Wie kann man hier nur wohnen“, dachte Semir und begann die Suche. Er durchsuchte jeden Winkel und entdeckte bald den Koffer mit dem Zeitungspapier. „ Er war hier. Wir müssen draußen weiter suchen“, rief Semir. Die Leute verteilten sich und begannen mit der Suche. Wenige Minuten später rief Hotte: „ Semir, kommst du mal“. Semir rannte zu Hotte und sah in das Erdloch und das verbogene Scharnier des Deckels. „ Oh, mein Gott, nicht schon wieder“, dachte Semir, denn er wusste, das Ben das Erlebnis mit dem Sarg noch nicht verarbeitet hatte. „ Da ist Blut an den Blätter, das muss von Ben sein“, sagte Semir.
„ Er hat sich wohl befreit, sonst wäre doch nicht das Scharnier kaputt“, sagte Dieter.

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01.10.2010 21:16 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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