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Manu
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„ Okay , Männer, wir müssen noch Spürhunde anfordern und die Suche auf das gesamte Waldgebiet erweitern. Ben ist verletzt und wird bei dem Unwetter nicht weit gekommen sein“, sagte Semir.
Die Männer verteilten sich und liefen durch den Wald. Jeder Winkel wurde Quadrat für Quadrat durchforstet. Inzwischen waren auch die Spürhunde da und begannen mit ihren Führern die Suche. Die Hunde nahmen durch das Blut von Ben sofort eine Fährte auf.
Ben war schlecht und er merkte, dass das Fieber immer weiter stieg. Seine Lippen waren trocken und er hatte Durst. Ben hörte eine Stimme. Er wusste nicht ob es eine Halluzination war, oder die Wirklichkeit. Ben lauschte wieder und da war sie wieder, die Stimme seines Entführers. Ben zog sich langsam zum geöffneten Seitenfenster und schloss es. Er hoffte, das Kotlizki ihn nicht finden würde.
„ Bulle, wo steckst du“, trillerte Rainer und schaute sich um. Als er in die Baumkronen schaute, sah er den Hochsitz. „ Da hast du dich also versteckt“, dachte er und grinste. Er lief zu der großen Eiche und stellte sich direkt vor die Leiter. „ So Bulle, jetzt bist du dran. Kommst du freiwillig runter oder muss ich dich holen“, rief Rainer. Ben stockte der Atem. Sein Herz pochte so stark, dass er seinen Herzschlag im Hals spürte.
„Bulle , ich zähle bis drei, entweder du kommst jetzt oder ich hole dich“, schrie Rainer wieder.
Ben schluckte, er wollte nicht wieder in dieses Loch. Aber hier oben hatte er auch keine Chance. Entweder er ging jetzt runter und probierte seinen Entführer unten außer Gefecht zusetzten ( sofern seine Kraft noch reichte), oder er wird gleich erschossen.
„ Ich komme runter“, rief Ben und öffnete vorsichtig die Lucke.
„ Sehr vernünftig Bulle“, sagte Rainer und sah wie Ben vorsichtig die Leiter runter kam. Als er die Hälfte der Leiter geschafft hatte, stieß Rainer mit dem fuß dagegen und die Leiter fiel zur Seite. Ben verlor den Halt und landete unsanft auf dem Boden. Er stöhnte auf, als er auf den rücken knallte. Er schnappte nach Luft.

Augenzwinkern
03.10.2010 19:52 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
Manu
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Er hatte das Gefühl sämtliche Rippen gebrochen zu haben.
„Oh, das tut mir aber leid“, lachte Rainer und ging zu Ben rüber.
„ Steh auf Bulle“, sagte er. Doch Ben bekam immer noch nicht richtig Luft.
„ Na los, Bulle, schrie er und trat Ben in die Seite. Ben stöhnte auf und begann zu Husten. Er versuchte sich langsam auf die Knie zu drehen und stand dann auf. In gekrümmter Haltung stand Ben jetzt vor seinem Entführer.
Von weitem war Hundegebell zu hören. Rainer lauschte. Waren das die Jäger oder hatten die Bullen ihn doch gefunden. Die Hunde kamen immer näher. Ben hustete und hielt seine Hand an die Rippen. Er konnte nicht mehr, aber auch er hörte die Hunde und hoffte nur, dass es die Spürhunde waren und Semir in gefunden hatte.
Die Hunde zogen wie verrückt, sie hatten jetzt genau die Fährte von Ben in der Nase. Semir rannte hinterher. Hotte und Bonrath folgten in weiten Abstand.
„ So Bulle, jetzt lauf zu, wir müssen abhauen, ich brauch dich noch, sonst kriegen uns deine Leute“, schrie Rainer jetzt nervös und stieß Ben nach vorne. Ben taumelte nach vorne und stolperte über eine Baumwurzel. Völlig erschöpft und kurz vor der Ohnmacht blieb er liegen.
„ Ich kann nicht mehr, dann knall mich doch gleich ab“, schrie Ben mit schmerzverzehrten Gesicht. Rainer war wütend. Sein ganzer Plan schien sich in Luft aufzulösen. Die Hunde waren jetzt ganz in der Nähe. Rainer zögerte kurz, nahm seine Waffe und zielte auf Ben. Ben schloss die Augen. „ Jetzt ist es soweit, aus und vorbei“, dachte Ben und merkte, dass sich seine Augen mit Tränen füllten. Rainer hatte den Finger am Abzug und durch die Stille des Waldes hallte ein Schuss.

Augenzwinkern
07.10.2010 20:37 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
Manu
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Ben wartete auf den Schmerz, doch außer den Schmerzen die er sowieso schon hatte, kam kein neuer dazu. Hatte Rainer daneben geschossen oder war Semir da. Und dann hörte er schon einen dumpfen Aufprall neben sich.
„ Ben, Ben !!!“, hörte er Semir rufen und viel dann endgültig in Ohnmacht.
Rainer viel getroffen neben Ben auf dem Boden und blieb regungslos liegen.
Einer der SEK Leute hatte ihn mit einem gezielten Schuss außer Gefecht gesetzt. Semir rannte zu Ben und hoffte nur, das er nicht zu spät kam. Er fühlte den Puls am Hals, der noch schwach spürbar war. „ Schnell den Rettungshubschrauber“, schrie er und kniete sich neben Ben. „ Ben, halt durch, Bitte“, sagte er leise. Wenig später war der Rettungshubschrauber auf einer Lichtung gelandet und Ben wurde soweit ärztlich versorgt, dass er transportfähig war. Nachdem Ben in die Klinik gebracht wurde, machte Semir sich mit Hotte und Bonrath zurück auf dem Weg zum Wagen und fuhren zur Klinik nach.
Semir wusste nicht wie lange er schon im Warteraum vor dem OP gesessen hatte. Frau Krüger, die mit Bens Vater nachgekommen war, saßen neben ihm.
„ Irgendwann musste so was mal passieren, ich habe Ben immer vor dem Beruf abgeraten“, sagte Conrad Jäger und schüttelte mit dem Kopf.
„Herr Jäger, Ben hat sich freiwillig für seinen Beruf entschieden und hat viel Spaß daran. Außerdem ist er ein sehr guter Polizist und ich möchte ihn als Partner und Freund nicht verlieren“, kam es etwas lauter von Semir. Frau Krüger schaute mit strenger Miene zu Semir. In diesem Moment kam der behandelte Arzt aus dem OP. Alle sprangen von ihren Stühlen.

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15.10.2010 20:13 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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„Herr Doktor, wie geht es“?, fragte Conrad aufgeregt.
„ Wir haben die Kugel entfernt und er bekommt starke Antibiotika und Fiebersenker gegen die Blutvergiftung und das hohe Fieber. Des weiteren hat er einige gebrochene Rippen und sehr viel Blut verloren. Sein Zustand ist noch sehr kritisch und wir müssen die nächsten 24 Stunden abwarten, dann kann ich ihnen erst mehr sagen“, sagte Dr. Reimer und verabschiedete sich.
„Kann ich zu ihm?“, rief Conrad dem Arzt hinter her.
„ Aber bitte nur kurz“, sagte Reimer.


Conrad lief mit einer der Schwestern zur Intensivstation und brachte ihn zu Ben. Ben war an einigen Schläuchen angeschlossen und lag mit fiebrigen Kopf in seine Bett. Auf seiner Stirn stand Schweiß. Eine Schwester überprüfte ständig die Werte und schrieb sie in eine Mappe. Conrad blieb nur kurz und ging dann wieder zu den anderen raus.
„Und“, fragte Semir.
„ Er sieht furchtbar aus“, sagte Conrad und ging mit gesenktem Kopf aus dem Krankenhaus. Semir und die Chefin fuhren auch erst mal wieder auf die Dienststelle.
19.10.2010 21:15 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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