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Zum Ende der Seite springen Stille Nacht,heilige Nacht
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Manu
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Stille Nacht, heilige Nacht


Ben kam gut gelaunt ins Büro . Es war kurz vor Weihnachten und die Stimmung war überall
sehr gut. Die Ferien hatten auch ohne größere Unfälle begonnen und das Wetter war zwar frostig, aber die Straßen waren frei. Ben schrieb an einem Bericht, als Semir mit zwei dampfenden Bechern Kaffee ins Büro kam. „ Morgen Ben, ich dachte mir du möchtest auch einen Kaffee“, sagte Semir und stellte den Becher vor Ben auf den Tisch.
„ Da hast du richtig gedacht“, sagte Ben und nahm einen großen Schluck.
„ Kommst du heute Abend mit auf den Weihnachtsmarkt? Andrea und ich wollen hin und ich dachte wir könnten einen Glühwein zusammen trinken“
„ Hört sich gut an“, antwortete Ben und tippte weiter an seinem Bericht.
Der Tag verlief ohne größere Zwischenfälle und beide konnten pünktlich Feierabend machen.
„ Wir holen dich nachher ab“, verabschiedete sich Semir und fuhr nach Hause.
Ben stieg auch in seinen Wagen und fuhr zu seiner Wohnung. Ben schloss die Tür auf , schmiss seine Jacke über den Sessel und machte sich einen Capuccino. Er trank den heißen Capuccino und ging dabei seine Post durch. „Reklame, nichts als Reklame“, dachte Ben und schmiss die Post in den Müll. Er leerte die Tasse, zog sich was anderes an und wartete auf Semir und Andrea. Er war fast auf dem Sessel eingenickt, als es an der Tür klingelte. Ben fuhr vom Sessel hoch und rieb sich kurz die Augen. „ Komme schon“, rief er, zog die Jacke über und öffnete die Tür. „ Na alles klar“, fragte Semir . „ Ja, dann lass uns mal zum Glühweinstand“, sagte Ben grinsend und zog die Tür hinter sich zu. Sie fuhren einige Zeit und parkten dann im Parkhaus. „ Darf ich bitten“, sagte Ben und hielt Andrea die Beifahrertür auf. „ Danke Ben, so einen Service bin ich gar nicht gewohnt“.
„ Ja, dein Mann weiß auch nicht was sich gehört“, sagte Ben und grinste zu Semir rüber.
„ Können wir dann los“, sagte Semir nur kurz und warf Ben einen vorwurfsvollen Blick rüber. Andrea und Ben fingen laut an zu lachen und auch Semir konnte sich das lachen jetzt nicht mehr verkneifen. Alle drei schlenderten über den Weihnachtsmarkt. Es roch nach gebrannten Mandeln und Glühwein. Aus einer Lautsprecherbox über dem Glühweinstand schallte „Last Christmas“, von Wham und alle waren gutgelaunt.

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18.12.2012 22:00 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
Manu
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Andrea kaufte Ben und Semir eine Weihnachtsmütze mit roten Blinksternen drauf, die sie die ganze Zeit tragen mussten. Semir und Ben tranken einige Becher Glühwein und waren nach kurzer Zeit sehr lustig. Als Andrea merkte , dass sie beide genug Glühwein getrunken hatten, machten sie sich auf dem Weg zum Auto. Ben und Semir sangen immer wieder laut „ Last Chrismas ,I gave you my heart ..........“. Andrea nahm die Autoschlüssel und fuhr los. Vor Bens Haustür machte sie kurz den Wagen aus und brachte den leicht schwankenden Ben in die Wohnung. „ Bis Morgen Ben“, verabschiedete sie sich und zog die Tür hinter sich zu. Sie stieg wieder zu Semir in den Wagen und fuhr zu ihrem Haus. Andrea hatte noch nicht mal ganz gehalten, da öffnete Semir schon die Tür, schwankte leicht um den Wagen rum und öffnete die Fahrertür für Andrea. Grinsend schaute er sie mit strahlenden Augen an. Andrea zog die Zündschlüssel ab und stieg aus. Semir griff Andrea um die Hüften und zog sie an sich ran. Er küsste sie und schlug die Fahrertür neben sich zu. „ Ich liebe dich mein Schatz“, sagte er und schaute tief in Ihre Augen. „ Ich dich auch“, antwortete Andrea und beide gingen Hand in Hand in das Haus.

Ben schmiss seine Jacke auf die Couch und ging ins Schlafzimmer. Er zog die Schuhe aus und lies sich auf das Bett fallen. Er hatte noch nicht mal die Augen ganz geschlossen, da war er schon eingeschlafen.

Am nächsten Morgen weckte Andrea Semir mit einem zärtlich Kuss auf die Wange.
„ Guten Morgen mein Schatz, Frühstück ist fertig“.
Semir öffnete die Augen und kniff sie gleich wieder zu. Das grelle Licht löste in seinem Kopf ein heftiges Pokern aus. „ Oh, man , dieser verfluchte Glühwein“, stöhnte Semir und öffnete wieder die Augen. Andrea grinste und hielt ihm ein Glas mit sprudelten Wasser hin.
„ Asperin?“, grinste sie.
„ Du bist ein Engel“, sagte Semir und trank das Glas mit großen Schlucken leer.
Semir ging duschen und kam dann zu Andrea an den Frühstückstisch, die schon auf ihn wartete.
Ben schreckte im Bett hoch und schaute auf die Uhr. „ Mist, verschlafen“, fluchte er. Er sprang kurz unter die Dusche und fuhr dann auf dem schnellsten Weg zum Revier.
Semir wartete schon im Büro auf ihn.

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19.12.2012 20:12 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
Manu
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„ Na, hast du es nicht eher aus dem Bett geschafft“, fragte Semir ihn und grinste .
„ Oh, Mann, ich habe einfach nicht den Wecker gehört“, sagte Ben und schaute zu Semir , der immer noch grinste. Ben wollte gerade noch was sagen, als die Chefin in das Büro kam.
„ Ben, Semir, kommen sie bitte beide in mein Büro, ich muss was mit ihnen besprechen“.
Semir und Ben standen auf und folgten ihr in ihr Büro.
„ Setzten sie sich bitte“, sagte sie und wartete bis beide vor ihrem Schreibtisch platzgenommen hatten.
„ Gut, dann fange ich mal an. Ich habe vorhin mit einem alten Schulfreund in Bayern telefoniert. Er ist beim Drogendezernat und hat gerade einen schwierigen Fall. Er hat mich um Hilfe gebeten . Ich sage gleich dazu, das der Einsatz nicht ungefährlich ist. Er will zwei unbekannte Leute im Untergrund einschleusen . Einer aus seinem Team war bereit sich freiwillig zu melden. Überlegen sie sich wer es freiwillig machen würde und geben sie mir später bescheid. Ich gebe ihnen noch mal die Akte der bisherigen Ermittlungsergebnisse mit“.
Ben und Semir sahen sich an, nahmen die Akte und gingen in ihr Büro.
Nachdem sie etwas in der Akte gestöbert hatten sagte Ben.
„ Ich werde den Einsatz machen“.
Semir sah Ben erstaunt an. „ Wieso du, ich kann es doch auch machen“.
„ Sicher kannst du das, aber du hast eine Frau zu Hause, die sicher nicht zu Weihnachten alleine bleiben möchte. Meine Familie wartet nicht auf mich, mein Vater hat sowieso nur seine Firma im Kopf und meine Schwester ist mit Ihrem Mann verreist, also werde ich es machen“.
Ben stand auf und wollte der Chefin bescheid geben . Semir hielt ihn kurz am Arm fest und schaute ihn . „ Ben , ich dachte ihr feiert zusammen“, sagte Semir traurig.
„ Nein, schon Jahrelang nicht mehr, nach dem tot meiner Mutter hat sich alles geändert und nun lass mich der Chefin Bescheid geben“, antwortete Ben und verlies mit der Akte das Büro.
Semir schaute ihm traurig nach. Hätte er das gewusst, dann hätten Andrea und er Ben zu sich eingeladen, damit er Weihnachten nicht alleine ist. Wenig später kam Ben zurück.
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20.12.2012 20:39 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Er sah Semirs fragenden Blick. „ Morgen früh geht mein Flieger. Werde jetzt schon nach Hause fahren um noch ein paar Sachen zusammen zu packen. Holst du mich Morgen gegen 8.00 Uhr ab und bringst mich zum Flughafen“?.
„ Ja, das mach ich“, sagte Semir und schaute Ben nach. Den Tag verbrachte Semir meistens am Schreibtisch und arbeitete seine Berichte ab. Seine Gedanken kreisten um Ben. Er merkte, das er nervös war , weil er nicht wusste , was ihn erwartete, aber er zeigte es nicht nach außen.
Gegen 18.00 Uhr machte Semir auch Feierabend und fuhr nach Hause, wo Andrea ihn schon mit einem warmen Essen empfing.


Ben fuhr nach Hause und packte ein paar Sachen in seine Tasche. Als er fertig war piepte schon seine Mikrowelle, die ein Fertiggericht gewärmt hatte. Er nahm den heissen Teller raus und holte sich ein Bier aus dem Kühlschrank. Mit beiden Sachen ging er zum Wohnzimmer und setzte sich auf die Couch. Das Essen schmeckte mäßig , aber es reichte um seinen Hunger zu stillen. Er lehrte sein Bier und schlief dann vor dem Fernseher ein. Spät Nachts wurde er wach. Im Fernsehen lief Winnetou Teil 1-3 und Ben schaute alle drei Teile bis in die frühen Morgen Stunden. Er konnte sowieso nicht mehr schlafen. Langsam wuchs die Anspannung in ihm. Er duschte , zog sich frische Sachen an und verstaute die restlichen Sachen aus dem Bad in seiner Tasche. Um kurz vor 8.00 Uhr hupte Semir vor seiner Tür.
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21.12.2012 19:31 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Ben zog die Tür hinter sich zu und lief zu Semir. „ Hallo Partner, na, hast du gut geschlafen“, fragte Semir und schaute zu Ben rüber. „ Ja, wie ein Murmeltier“, log Ben . Semir startet den Motor und beide fuhren zum Flughafen. Der Weg zum Flughafen redeten beide nicht viel. Ben checkte ein und ging mit Semir zum Terminal 5. „ Okay, Semir, dann wünsche ich dir schöne Weihnachtstage und wir telefonieren“, sagte Ben.
„ Ben, bitte pass auf dich auf und wenn du Probleme hast melde dich bitte“, sagte Semir und schaute ernst zu Ben.
„ Wird schon schief gehen“, sagte Ben , klopfte Semir auf die Schulter und ging durch die Kontrollschleuse.
Semir schaute ihm noch einen Moment nach und fuhr dann zur Dienststelle.
Eine Stunde später landete die Maschine in München. Gruber, der Dienstellenleiter vom Drogendezernat und der Freund von Frau Krüger , holte Ben ab. „ Gruber und sie sind Ben Jäger“, stellte er sich vor und fragte gleichzeitig. „ Hallo, ja, ich bin Ben Jäger“, antwortete Ben und gab Gruber die Hand. „ Okay, dann lassen sie uns mal zu meinem Fahrer, der wartet schon vor dem Flughafen“, sagte Gruber und Ben folgte ihm zum Ausgang. Beide stiegen in dem Mercedes, der vor dem Flughafen wartete. „ Gut, Herr Jäger, sie haben die Akte Strunz gelesen?“ fragte Gruber. Ben nickte ihm zu. „ Okay, ich bringe sie jetzt zu einer Wohnung, die gegenüber von Strunzs Disco Blue liegt. Dort wartet schon eine Kollegin aus der Schweiz, die ich auch um Mithilfe gebeten habe. Sie werden sich abwechseln und täglich die Disco besuchen. Einer von Ihnen wird sich ins Milieu einschleusen und so an die Informationen kommen, die wir brauchen. Wenn ein treffen mit den Japanern angesagt wird, dann schlagen wir zu und werden Strunz endlich das Handwerk legen.“
Augenzwinkern
22.12.2012 17:44 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Ben hörte zu und schaute aus dem Fenster . Die Straßen waren weihnachtlich geschmückt und der Schnee der überall lag verlieh der Stadt eine feierliche Atmosphäre . „ Herr Jäger, haben sie noch fragen“ , fragte Gruber , der sah, das Ben aus dem Fenster schaute.
Ben fuhr herum und sah, dass Gruber ihn anschaute.“ Nein, ich habe alles verstanden“, antwortete Ben. Gruber nickte zufrieden. Eine viertel Stunde später, kamen sie in einer nicht so gepflegten Gegend in München an. Der Mercedes parkte auf einen der Hinterhöfe und hielt dann vor einem großen Plattenbau. „ Wir sind da“ sagte Gruber und stieg aus. Ben folgte ihm und sie betraten den Flur des Plattenbaus. Es gab keinen Fahrstuhl und sie mussten in den dritten Stock. Ben hörte wie Gruber leicht schnaufte, als sie die ersten beiden Stockwerke hinter sich gebracht hatte. Ben hatte mit dem Treppensteigen keine Probleme, nur der Gestank, der im Treppenhaus herrschte war unerträglich. Es roch nach Schweiß und Urin und die Wände waren überall mit undefinierbaren Zeug beschmiert. Ben würgte kurz und stieg dann die letzten Stufen hoch. Vor der Tür 35 blieben sie stehen. Gruber gab Klopfzeichen und kurze Zeit später wurde die Tür geöffnet. Eine junge, hübsche Frau mit mittellangen dunklen Haar und schlanker Statur stand mit gezogener Waffe vor Ihnen. „ Mann kann nie vorsichtig genug sein“, sagte sie entschuldigend. Gruber betrat die Wohnung und Ben folgte ihm. „Okay, Herr Jäger, Frau Bruhn wird ihn alles weitere zeigen und sie informieren mich, sobald einer von ihnen sich eingeschleust hat“, sagte Gruber und verabschiedete sich schon wieder. Natascha Bruhn brachte ihn noch zur Wohnungstür und verriegelte sie gleich wieder.
„ Hallo, ich bin Natascha Bruhn , am besten wir bleiben beim du“, stellte sich die junge Frau vor und gab Ben die Hand.
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23.12.2012 18:42 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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„ Okay, ich bin Ben Jäger und das Du ist völlig okay“, sagte Ben , der Natascha fasziniert anschaute. Die Frau sah einfach toll aus und bei Ben hatte es gleich gefunkt.
„ Gut, Ben, dann komm mal mit ich zeig dir die Wohnung.“
Natascha zeigte Ben , wo er schlafen konnte und wo die Disco Blue war. Ben schaute kurz durch das Fernrohr und sah die große Leuchtreklame der Disco.
Der Tag verlief sehr ruhig. Ben und Natascha verstanden sich sehr gut und lachten fiel. Abwechselnd beobachteten Sie die Disco, doch außer einen Getränkelieferant und der Post, war keiner gekommen. Kurz nach 21.00 Uhr bekann der Discobetrieb. Viele junge Leute betraten die Disco und wurden von den Türstehern kontrolliert. Natascha beobachtete das Geschehen und Ben duschte kurz und machte sich für den Discobesuch fertig. Als fertig aus dem Bad kam, huschte ein Lächeln über Nataschas Gesicht. – Der Typ sieht verdammt gut aus - , dachte sie und der Geruch von seinem Rasierwasser zog sie wie in einen Bann.
Ben schaute sich noch mal die Bilder von Strunz an und zog seine Jacke über.
„ Pass auf dich auf“, sagte Natascha und lächelte Ben an.
„ Du hast ja alles im Blick und hören tust du auch alles“, sagte er.
Ben sprach noch mal zum Test und Natascha nickte zufrieden. „ Technik die Begeistert“, sagte Ben, lachte und klopfte an seinen oberen Knopf von Shirt, wo Hartmut das Mikro versteckt hatte. Ben lief durch das dreckige Treppenhaus und dann zum Eingang der Disco.
Natascha sah durch das Fernrohr und seufzte – Eigentlich Schade um ihn, warum müssen auch so gut aussehende Typen immer bei der Polizei arbeiten-, dachte sie , nahm ihr Handy und wählte die ihr so bekannte Nummer.
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25.12.2012 21:35 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Ben wurde von den Türstehern durchgelassen und betrat die Disco. Überall war reges treiben. Die Musik war laut, aber gut, die Tanzfläche war voll und auch der Tresen war bis auf einen Barhocker voll besetzt. Ben ging zu dem freien Barhocker und bestellte sich eine Cola. Er schaute sich um, doch von Strunz war nichts zu entdecken.“ Ist der Boss gar nicht da“?, fragte Ben den Barkieper.
„ Wer will das wissen“, fragte Robert und schaute Ben ernst an.
„ Ben Burnett“, anwortete Ben. „ Sind sie ein Bulle“, kam es wieder von Robert.
Ben lachte. „ Nein, um Himmels willen, bloß das nicht. Ich bin Musiker und wollte ihren Boss mal fragen ob ich hier mal auftreten darf“, erwiderte Ben.
Robert musterte Ben von oben bis unten und ging dann hinter dem Tresen in einen anderen Raum. Ben schaute ihm hinterher und trank seine Cola leer. Wenig später kam Robert wieder zum Tresen..
„ Ich bring dich zum Boss“, sagte Robert und Ben folgte ihm.
Als sie den hinteren Teil der Disco betreten hatten wurde Ben von Ulf einem anderen Bodycard von Strunz auf Waffen abgesucht.
„ Muss das sein“, fragte Ben genervt.
„ Ja, das muss sein“, antwortete Robert gereizt .
Nachdem Ulf nichts gefunden hatte, wurde er von Robert in ein verrauchtes Zimmer gebracht. Ulf lieb vor der Tür stehen. Mitten im Zimmer stand ein Tisch und es lagen noch Spielkarten drauf. Die Aschenbecher waren voll Asche und es roch nach kaltem Rauch und Whiskey. In der rechten Ecke des Zimmers stand ein Klavier.
„ Hinsetzten Burnett, der Boss kommt gleich“, befahl Robert Ben und verlies dann erst mal das Zimmer. Ben schaute sich um, konnte aber unmittelbar keine Kameras entdecken, aber er wusste , das er beobachtet wurde. Er stand auf und ging zum Klavier. Er setzte sich auf den Hocker, hob den Deckel nach oben und spielte eine Melodie.
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26.12.2012 21:55 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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„ Boss, ich habe Burnett in das Spielzimmer gebracht“, sagte Robert, der zu Strunz ins Nebenzimmer gegangen war.
„ Ich kann ihn sehen“, sagte Strunz, der Ben über eine der Überwachungskameras beobachtete.
„Okay, dann wollen wir doch mal sehen, was Burnett so drauf hat“, kam es weiter von Strunz und er und seine Bodycards gingen zum Spielzimmer.

Nach kurzer Zeit, öffnete sich die Tür vom Spielzimmer und Strunz betrat den Raum.
Ben hörte auf zu spielen und schaute in Strunz Richtung.
„ So, sie sind also Burnett und wollen Musik in meiner Disco machen“.
„ Ja, ich denke ein bischen Live Musik kann ihrem Laden nicht Schaden“, erwiderte Ben.
„ So, ist das ihre Meinung“, antwortete Strunz , setzte sich an den Spieltisch und zündete sich eine Zigarre an. Er nahm einen tiefen Zug und schaute zu Ben.
„ Dann spielen sie doch mal was vor, sie Schlaumeier“, sagte er .
Ben fing wieder an am Klavier zu spielen und sang dazu. Als er fertig war drehte er sich zu Strunz.
„ Nicht schlecht, Burnett. Okay, ich gebe ihnen eine Chance. Kommen sie Morgen Abend wieder und spielen sie was . Wenn die Leute bleiben, dann bekommen sie einen Vertrag“, sagte Strunz und zog wieder an seiner Zigarre.
„ Die Leute werden begeistert sein“, sagte Ben grinsend und verabschiedete sich von Strunz.
„ Ganz schön frech unser Bulle, aber lassen wir ihm erst mal den Spaß. Dem Laden kann es nicht Schaden, aber behaltet ihn im Auge“, sagte Strunz, nachdem Ben aus dem Zimmer gegangen war.
Ben blieb noch eine Weile an der Bar sitzen, trank ein großes Glas Cola und schaute sich die Leute an. Es war kurz nach Mitternacht, als er die Disco verlies und wieder zu Natascha in die Wohnung ging.
Natascha hatte ihn schon gesehen und machte die Tür auf.
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27.12.2012 14:11 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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„ Das hat ja gut geklappt und Kompliment, du singst wirklich schön“.
„ Danke Natascha, ich singe gerne auch nur für dich was“, kam es von Ben, der Natascha mit seinen verliebten Blick anschaute.
Natascha seufzte. „ Da wir jetzt an Strunz dran sind, kann ich mir auch was anderes für die kommende Nacht vorstellen“.
Ben lächelte , schaute Natascha tief in die Augen und zog sie an sich. Beide küssten sich stürmisch. Gegenseitig rissen sie sich die Kleider vom Körper und verbrachten eine wilde Nacht miteinander. Erschöpft schlief Ben ein . Natascha sah ihn lächelnd an und schlich sich dann aus dem Zimmer.
’Wow, der Mann ist echt super, aber leider auf der falschen Seite. Naja, ein bischen Spaß darf ich mir auch mal können’ , dachte sie und wählte wieder die gespeicherte Nummer im Handy.

Ben wurde von dem Klingel seines Handys geweckt. Er suchte es kurz und fand es in seiner Hosentasche in der Hose die vor dem Bett lag.
„ Ja Jäger hier“, meldete er sich.
„ Hallo Ben, ich bin es, ich wollte nur mal fragen ob alles okay ist und ob ihr schon weiter gekommen seit“, fragte Semir am anderen Ende der Leitung.
„ Hi, Partner, ja, alles bestens hier. Ich soll heute Abend in Strunzs Disco Musik machen und bin schon an ihm dran und Natascha ist auch sehr nett“, kam es freudig von Ben.
„ Also ihr versteht Euch gut oder läuft da mehr“, fragte Semir wieder neugierig.
„ Es läuft super, Semir und ich muß jetzt auch wieder an die Arbeit “, kam es nur kurz von Ben, der lächeln musste über Semirs Neugier.
„ Okay, Ben , dann viel Spaß noch und übertreib es nicht“, sagte Semir und beide beendeten das Gespräch.
Ben zog sich seine Hose über und ging in die Küche, wo Natascha schon mit duftenden Kaffee wartete.
„ Na, gut geschlafen“, fragte sie Ben und gab ihm einen Kuss, den Ben erwiderte.
„ Ja wie ein Murmeltier und du“, fragte er und nahm einen Schluck Kaffee.
„ Auch sehr gut. Ich werde gleich noch in die Stadt gehen und uns was zu essen mitbringen, du kannst ja in der Zwischenzeit weiter die Disco beobachten“, sagte sie nahm noch einen Schluck Kaffee und schaute zu Ben.
„ Okay, wird gemacht“, antwortet Ben zog Natascha an sich ran und küsste sie wieder leidenschaftlich auf den Mund.
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28.12.2012 18:19 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Natascha konnte nicht anders und erwiderte den Kuss. Ben fing an ihre die Sachen vom Körper zu ziehen hob sie auf den Küchentresen und beide liebten sich wieder leidenschaftlich.
Als sie fertig waren konnte Ben sich gar nicht von Natascha trennen. Immer wieder Küsste er sie.
„ Ben, ich muss jetzt los, sonst bekommen wir heute gar nichts zu Essen“, sagte sie und löste sich von Ben und zog ihr Kleid wieder an.
„ Ich kann auch nur an dir Naschen“, erwiderte Ben und strich ihr über die Haare.
„ Ben du bist süß, aber jetzt muß ich wirklich los“, sagte sie , gab Ben noch schnell einen Kuss und verlies die Wohnung.
Ben seufzte und ging dann unter die Dusche. Nachdem er sich frische Sachen angezogen hatte , holte er sich noch einen Becher Kaffee und setzte sich an das Fenster um die Disco weiter zu beobachten. Doch bei Strunz war alles ruhig.

Als Semir das Gespräch mit Ben beendet hatte, huschte ein lächeln über sein Gesicht, was auch Andrea nicht entging.
„ Na, Schatz, ist bei Ben alles okay“, fragte sie.
„ Ja, ich glaube er hat sich in seine Partnerin verliebt, ich hoffe nur, das es gut geht“, antwortete Semir.
„ Sei nicht immer so pessimistisch . Ben weiß was schon was er tut“, sagte Andrea und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
„ Du hast Recht, ich sollte mir nicht so viel Gedanken machen, aber..“, kam es von Semir.
„ Kein Aber mein Schatz, denk positiv und nun helfe mir bitte den Weihnachtsbaum zu schmücken“, kam es von Andrea.
Semir folgte Andrea in das Wohnzimmer, wo schon der Weihnachtsbaum in der Zimmerecke stand. Semir nahm die Lichterkette und klemmte jede Kerze an einen Zweig. Andrea bekann schon mal die Kugel in den Baum zu hängen. Eine halbe Stunde später war der Baum fertig geschmückt und für Semir war es Zeit seine Spätschicht anzutreten. Er gab Andrea noch einen Kuss auf die Wange und fuhr dann zum Revier.


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30.12.2012 18:32 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Auch bei Ben war es später Nachmittag geworden, als Natascha die Tür öffnete. Ben ging gleich zu ihr und nahm ihr die Taschen ab.
„ Du bist ja ein richtiger Kavalier“, sagte Natascha und gab Ben einen Kuss.
„ Bei so einer hübschen Frau , mach ich das gerne“, sagte Ben und stellte die Tüten auf den Küchentisch. Natascha und Ben packten die Taschen aus und aßen das mitgebrachte Essen vom Chinesen.
„ Und bist du schon nervös, wegen heute Abend“, fragte Natascha und schaute zu Ben.
„ Es geht, wird schon klappen“, kam es von Ben , der sich nicht anmerken lies, das er nervös war.
Nach dem sie mit dem Essen fertig waren, zog Ben sich andere Sachen an und bereitete sich auf den Abend vor. Natascha beobachtete ihn und merkte, das er nervös war.
Als Ben fertig war, war es kurz vor 20.00 Uhr und er schaute noch mal durch das Fernrohr zur Disco.
„ Okay, dann stürz ich mich mal in die Höhle des Löwen“, sagte Ben und zog sich seine Jacke über.
„ Ich hör dich gut und wenn was ist komm ich zur Hilfe“, sagte Natascha und beide küssten sich noch mal leidenschaftlich .
Ben machte sich auf den Weg. Der Türsteher durchsuchte Ben kurz und ließ ihn dann in die Disco, die schon gut gefüllt war. Ben ging zum Tresen und meldete sich bei Robert.
„ Machst du mir eine Cola“, sagte Ben und setzte sich auf den Barhocker.
„ Ach, Burnett, da bist du ja, der Boss will dich gleich vorstellen und dann kannst du loslegen.
„ Okay, dann mach schnell mit der Coke“, sagte Ben und drehte sich zur Bühne um.
Roberte nutze die Chance und lies etwas von dem weißen Pulver in die Cola rieseln. Sofort löste sich das Pulver mit einen kurzen Schäumen auf.
„ Hier, die Cola“, sagte Robert und stellte das Glas vor Ben auf den Tresen.
In dem Moment kam Strunz um die Ecke und ging zu Ben.
„ Na , bist du Bereit, Burnett“, fragte er.
„ Ja, kann losgehen“, sagte Ben und leerte das Glas mit einem Zug.
Strunz ging auf die Bühne und stellte Ben kurz vor. Ben setzte sich auf einen Hocker , nahm seine Gitarre und wartete das Strunz mit seiner Ansage fertig war. Nach einem kurzen Applaus, verlies er die Bühne und Ben fing an zu spielen. Sofort zog er die Leute in seinen Bann. Und nach jedem Lied erntete er großen Applaus. Ben spielte ca. eine halbe Stunde, als er erst mal eine Pause machte . Ihm war irgendwie komisch. Er hatte Schweißausbrüche und leichte Übelkeit stieg ihm auf. > Vielleicht war das essen nicht gut>, dachte Ben und bestellte sich noch eine Cola an der Bar. Roberte mischte wieder etwas unter die Cola.
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04.01.2013 19:13 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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„ Die Musik war gut“, sagte er zu Ben. Ben trank wieder die Cola mit einem Zug leer und ging dann noch einmal auf die Bühne. Er spielte noch einige Lieder und überlies dann das weitere Musikprogramm dem DJ. Erschöpft ging Ben an die Bar und bestellte sich eine Feierabendbier. Ben füllte sich nicht wohl, seine Magen rebellierte und immer noch war ihm leicht schwindlig, aber das kühle Bier wollte er sich noch können. Robert zapfte ein Bier und gab es Ben jetzt ohne was unter zu mischen. Ben hatte gerade das halbe Glas leergetrunken, als Strunz um die Ecke kam. „ Burnett, sie waren gut und die Leute sind geblieben. Du hast den Job. Morgen Abend gleiche Zeit“, sagte er und legte Ben den Vertrag zum Unterschreiben hin. Ben wollte sich den Vertrag durchlesen , doch vor seinen Augen verschwamm alles. „ Kann ich den Vertrag auch Morgen vorbeibringen“, fragte Ben und legte zitternd den Kugelschreiber auf den Tresen. „ Okay, machen sie das“, sagte Strunz und war schon wieder verschwunden. Ben ließ den Rest vom Bier stehen und ging leicht schwankend aus der Disco. Robert beobachtete ihn und grinste. < Super Zeug, was uns die Japaner gebracht haben>, dachte er und widmete sich wieder den Tresenbetrieb.
Ben steckte den Vertrag in die Jackentasche und ging raus. Er stellte sich kurz an die Hauswand und holte ein paar Mal tief Luft. Er lief langsam los und war kurze Zeit später am Eingang zum Treppenhaus angekommen. Nachdem er die Treppen zur Wohnung hinter sich gelassen hatte, blieb Ben schweißgebadet und völlig außer Atem vor der Tür stehen. Er wollte gerade Klopfen, da machte Natascha ihm schon die Tür auf.
„ Ben, was ist den mit dir los“, fragte sie und half Ben in die Wohnung, der jetzt kaum noch stehen konnte.
„ Ich weiss auch nicht, vielleicht eine Grippe oder das Essen“, lallte Ben und sie schafften es gerade noch ins Schlafzimmer. Ben viel wie ein Stein auf das Bett und schloss die Augen. Es drehte sich alles und er viel langsam in ein tiefes schwarzes Loch.
Natascha nickte zufrieden und schloss die Tür.
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06.01.2013 22:08 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Natascha verließ die Wohnung und ging zu Strunz rüber.
„ Na, süße , alles klar mit unserem super Bullen“, fragte Strunz und zog Natascha an sich ran.
„Ja, der ist fertig mit der Welt und schläft“, sagte sie und küsste ihn leidenschaftlich.
„ Okay, du gibst ihm Morgen früh noch was von dem Zeug und dann kommst du in die Lagerhalle. Die Japaner werden gegen Mittag eintreffen und wir wollen sie noch nicht warten lassen“, sagte Strunz und streichelte Natasche über ihre Brüste.
„ Okay Schatz und nun möchte ich den restlichen Abend nicht mit quatschen verbringen“, erwiderte sie und beide zogen sich die Kleider vom den Körpern .


Natascha kam am frühen Morgen zurück in Wohnung. Sie ging zum Schlafzimmer und schaute auf das Bett. Ben lag auf den Bett und wälzte sich unruhig hin und her. Sie ging zu ihm und sah, das er schweißgebadet war. Sein Kopf glühte und er murmelte wirres Zeug.
Natascha holte aus der Küche ein Glas Selter und mischte etwas von den Drogen unter. Dann ging sie damit zurück ins Schlafzimmer und weckte Ben vorsichtig auf. Ben schreckte hoch und sein Atem ging sehr schnell.
„ Ganz ruhig, Ben, ich bin es nur, ich habe dir was zu trinken gebracht. Du siehst schrecklich aus“, sagte Natascha und versuchte ihre Stimme besorgt klingen zu lassen.
„ Mir geht’s beschissen, ich weiß gar nicht was mit mir los ist“, kam es leise von Ben und er nahm dankend das Glas Selter von Natascha und leerte es mit einem Zug.
„ Schlaf noch etwas, dann geht es dir bald besser“, sagte sie und strich Bens nassgeschwitzten Haare aus dem Gesicht. Ben wollte noch etwas antworten, doch er viel langsam wieder in das tiefe schwarze Loch. Natascha ging zufrieden aus dem Schlafzimmer, als Bens Handy klingelte. Sie holte das Handy und nahm den Anruf entgegen.
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07.01.2013 21:02 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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„ Hallo Bruhn hier“, meldete sich Natascha.
„ Hallo hier ist Gerkhan, ich würde gerne Ben sprechen“, antwortete Semir.
„ Das tut mir leid Herr Gerkhan, aber Ben schläft noch. Er war gestern lange weg.“.
„ Okay, dann lassen sie ihn mal schlafen, ich melde mich dann später noch mal“, sagte Semir und beendete das Gespräch.
Natascha schaute noch mal in das Schlafzimmer und verliess dann Zufrieden die Wohnung.
„ Na, mein Schatz, was macht Ben“, fragte Andrea nachdem Semir das Gespräch beendet hatte.
„ Der schläft noch, war wohl gestern doch länger geworden in der Disco“, erwiderte Semir.
„ Dann geht’s ihm ja gut.“, antwortete Andrea und goss Semir noch einen Kaffee ein.
Nach dem Frühstück machte sich Semir auf den Weg zur Arbeit. Es war der 23.Dezember und er hatte für dieses Jahr seinen letzten Arbeitstag. Er freute sich auf die Feiertage mit seiner Familie, musste aber dabei wehmütig an Ben denken.
Der Vormittag verlief relativ ruhig auf der Autobahn und bis auf ein paar kleinere Zwischenfälle passierte nichts. Gegen Mittag fuhr Semir zurück auf die Dienststelle.
Er ging in sein Büro und wählte noch mal Bens Nummer. Er lies einige Male Klingel, bevor die Mailbox ansprang.
„ Hallo Ben, wenn du ausgeschlafen hast, ruf mich doch bitte mal zurück“, sprach Semir auf die Box. Semir schrieb noch einige Berichte und machte dann für dieses Jahr das letzte mal Feierabend. Er verabschiedete sich von allen und wünschte noch schöne Feiertage. Semir wartete bis spät Abends, doch von Ben kam kein Rückruf. Wieder wählte er Bens Nummer.

Nachdem Natascha die Wohnung verlassen hatte, fuhr sie zum Vereinbarten Treffpunkt. Bei der Lagerhalle angekommen, wartete Strunz schon auf sie.
„ Na, schläft unser Bulle“, fragte er und gab ihr einen Kuss.
„ Ja, dem geht’s nicht besonders, ist anscheinend ein Teufelszeug, aber wenn es uns Geld bringt, was soll es“, erwiderte sie und beide gingen in die Lagerhalle.
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09.01.2013 20:36 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Wenig später kamen die Japaner mit einem dunkel blauen Mercedes in die Halle gefahren.
Mey Ling stieg mit einem seiner Bodycards aus dem Wagen. Strunz begrüßte ihn mit Handschlag.
„ Hallo, Mr.Ling, freut mich das Sie mir die Ware persönlich bringen”, begrüßte Strunz ihn.
„ Mr.Strunz, ich muß ihnen vorab was zu der Droge Ozen sagen, wir haben bei unseren Versuchen mit der Droge ein paar Todesfälle gehabt. Es reicht wirklich schon eine geringe Menge für den erwünschten erfolg. Wollen sie Ozen trotzdem kaufen“, fragte er.
„ Aber sicher, wir geben unseren Kunden einen kleinen Hinweis, das sie weniger nehmen sollen und dann passt das schon“, sagte Strunz und nahm freudig den Koffer entgegen.
Natascha brachte ihm im Tausch den Geldkoffer und mit einem Handschlag wurde das Geschäft besiegelt.
Ling verlies die Lagerhalle und auch Strunz und Natascha fuhren zurück zur Disco.
„ Die nächsten Tage bringen wir das Zeug unter die Leute, aber der Bulle wird für uns das Zeug noch etwas testen“, sagte Strunz setzte sich auf seinen Sessel und zündete sich eine Zigarre an.
Natascha nahm ein keines Päckchen Ozen und steckte es in Ihre Hose.
„ Aber übertreib es nicht mit unseren Bullen“, sagte Strunz wieder und zog Natascha zu sich auf den Schoß.
„ Nein, Süßer, nur soviel wie nötig ist“, erwiderte sie und gab ihm einen Kuss.
Danach machte sie sich zurück auf den Weg zur Wohnung.


Ben hörte wie durch Watte, das sein Handy klingelte. Er versuchte sich aufzurichten, doch ein stechender Schmerz zog durch seinen Kopf und beförderte ihn gleich wieder in die waagerechte. Ben fühlte sich wie gerädert. Sein Mund war ausgetrocknet und sein ganzer Körper krampfte sich in Abständen zusammen. Ihm war übel und seine Sachen trieften vor Schweiß. Das Handy klingelte immer noch , doch Ben war nicht in der Lage sich aufzurichten. Es wurde wieder schwarz vor seinen Augen und Ben viel wieder in eine tiefe Bewusstlosigkeit.

Natascha öffnete die Tür und hörte Bens Handy klingeln. Natascha stürmte ins Schlafzimmer und sah das Ben immer noch schlief. Sie nahm wieder das Handy und ging ran.
„ Hallo“, meldete sie sich kurz.
„ Ja, Hallo, hier ist noch mal Gerkhan, ich wollte eigentlich Ben sprechen“.
„ Ach Herr Gerkhan, das tut mir wirklich leid, aber Ben ist schon wieder in der Disco“, sagte sie.
„ Okay, dann melde ich mich noch mal“, erwiderte Semir und beendete das Gespräch.
Natascha legte zufrieden das Handy weg und mischte schon mal etwas Ozen in ein Selterglas und stellte es neben das Bett. Ben wälzte sich unruhig hin und her und murmelte wirres Zeug.
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13.01.2013 15:29 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Nachdem Semir das Gespräch beendet hatte, legte er das Handy auf den Couchtisch und schaute besorgt zu Andrea.
„ Was ist Schatz“, fragte sie.
„ Irgendwas stimmt da nicht. Ben meldete sich den ganzen Tag nicht und Abends nimmt er sein Handy nicht mit“, sagte Semir besorgt.
„ Vielleicht hat er wirklich lange geschlafen und wollte Abends einfach kein Risiko eingehen und hat das Handy in der Wohnung gelassen“, versuchte Andrea ihn zu beruhigen.
„ Nein, Andrea, da stimmt was nicht. Das ist einfach nicht Bens Art“, sagte Semir .
„ Ruf doch mal Susanne an , ob sie was über die Natascha Bruhn findet“, sagte Andrea .

Semir griff zu seinem Handy und rief in der Zentrale an. Er erzählte Susanne alles und sie machte sich sofort auf die Suche.


Ben wachte langsam wieder auf und versuchte sich wieder aufzurichten. Er schaffte das nur mit großer Anstrengung . Er setzte sich auf die Bettkante und unterdrückte die aufkommend
Übelkeit. Ben stand langsam auf und lief ein paar Schritte zur Wand, wo er sich erst mal festhielt. Schweiß bildete sich auf seiner Stirn und er sah alles Verschwommen. Ben ließ die Wand los und ging vorsichtig weiter zur Tür. Er hatte es fast geschafft, doch ein heftiger Schwindelanfall lies ihn schwanken und er viel auf den Boden. Er knallte mit dem Kopf an die Kommode. Natascha, die den knall gehört hatte, lief in das Schlafzimmer, wo sie Ben bewusstlos auf dem Boden fand. An seiner Schläfe lief Blut runter . Natascha ging zu Ben und richtete ihn langsam auf . Sie lehnte ihn an die Wand und holte erst mal das zurecht gemischte Wasser . Ben öffnete stöhnend sie Augen.
„ Was ist bloß los mit mir“, kam es leise von Ben.
„ Trink erst mal was, dann geht es dir bald besser“, sagte Natascha und gab Ben die Flasche. Ben nahm mit zitternden Händen die Flasche und trank sie fast ganz leer. Er merkte, das das zittern langsam nach lies und Natascha half ihm auf die Beine. Sie ging mit Ben zum Wc und wartete vor der Tür bis Ben fertig war. Ben konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Sie schafften es gerade so zum Bett . Ben lies sich fallen und nahm dankend noch den Rest aus der Selterflasche. Er hatte sich kaum hingelegt, da fiel er wieder in das dunkle loch, was ihn schon die letzen Stunden ständig begleitete.
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19.01.2013 18:33 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Semir wartete ungeduldig auf einen Rückruf von Susanne. Es dauerte ca. 1Stunde, dann rief Susanne zurück. Semir ging an sein Handy .
„ Hallo Semir , ich bin es. Über diese Natascha Bruhn gibt es nichts ungewöhnliches. Sie ist seit drei Jahren beim BKA . Ihr Partner ist letztes Jahr bei einer Drogenratsia erschossen wurden. Seitdem arbeitet sie verdeckt und versucht Strunz und seine Lieferanten das Handwerk zu legen.
„ Okay, danke Susanne“, verabschiedete sich Semir und legte wieder sein Handy auf den Tisch.
„ Andrea , es tut mir leid, aber ich muss nach München fliegen. Bitte sei mir nicht böse“, sagte Semir und nahm Andreas Hand.
„ Ich kann dich verstehen mein Schatz und ansonsten hättest du sowieso keine Ruhige Minute. Ich werde zu meinen Eltern fahren. Finde Ben“, antwortet Andrea.

Semir buchte einen Flug für den nächsten Morgen. Er hatte Glück noch in der ersten Maschine einen Platz zu bekommen. Er informierte die Chefin, die natürlich nicht begeistert war, das Semir nach München fliegt. Semir bat die Chefin , ihren alten Schulfreund vom Drogendezernat nichts von seinen Kommen zu sagen. Danach rief er Susanne an und bat sie die Adresse von dem Unterschlupf von Ben und Natascha ausfindig zu machen, was nicht einfach war, aber er wusste , das Susanne das schaffen würde. Semir packte gerade ein paar Sachen zusammen als sein Handy erneut klingelte. Susanne hatte es tatsächlich geschafft, die Adresse rauszufinden. Dankend schrieb er sich die Adresse auf und ging dann wieder runter zu Andrea, die schon mit dem Essen auf ihn wartete.

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24.01.2013 21:06 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Ben wachte langsam wieder aus seinem tiefen Schlaf auf. Er öffnete langsam die Augen und sah alles verschwommen. >Irgendwas hat sie mir ins Getränk gemischt>, dachte Ben und richtete sich langsam auf. <Ich muss hier weg< , ging es Ben durch den Kopf, doch er wusste, das er in seinem jetztigen Zustand keine Chance hatte. Er hörte Schritte. Ben legte sich wieder hin und stellte sich schlafend. Natascha betrat den Raum und Ben hörte, das sie telefonierte.
„ Schatz, ja..., der schläft noch....., das Zeug hat ihn wirklich umgehauen....., okay, ich komm gleich rüber....., ich dich auch.“, beendete sie das Gespräch und verstaute ihr Handy. Ben öffnete einen Spalt die Augen und sah, das Natascha eine neue Selterflasche an das Bett stellte, den Deckel öffnete und weisses Pulver reinmischte.
„ So, mein hübscher Bulle , hier kommt der Nachschlag“, sagte sie und verliess dann den Raum. Wenig später hörte Ben die Tür ins Schloss schnappen und richtete sich wieder vorsichtig auf. Ihm war kalt und gleichzeitig lief ihm der kalte Schweiss von der Stirn.
Ben blieb einige Minuten angelehnt am Bett sitzen und betrachtete seine zitternden Hände.
>Ich muss Semir anrufen>, dachte Ben und setzte sich langsam auf die Bettkante . Ein heftiger Schwindelanfall überkam ihm wieder. Ben schloss kurz die Augen und wartete die Schwindelarttake ab. Als er die Augen wieder öffnete stand er langsam auf und ging zu seinen Sachen die neben dem Bett lagen. Er suchte seine Handy in den Taschen, doch es war nirgends zu finden. Ben zog sich seine Hose und ein shirt an und ging leicht taumelnd in die Küche um sich Wasser aus der Leitung zu holen. Er trank gierig ein Glas leer und ging langsam zu Fenster. Er konnte gerade noch sehen, das Natascha mit Strunz in eine Limosine stieg und wegfuhren. Ben ging seine Jacke holen und wollte seine Dienstwaffe holen , doch auch die hatte Natascha mit genommen. Ben fluchte und zog zitternd seine Jacke über. Wieder überkam ihn ein Schwindelanfall und er lehnte sich kurz an den Küchentresen. Nach einigen Minuten ging es ihm wieder etwas besser und er ging taumelnd durch den Treppenabgang nach draussen. Es war bitter kalt geworden und Ben zog den Reisverschluss seiner Jacke ganz hoch. Er überlegte kurz wo er hin gehen sollte und sah am Ende der Strasse eine Tankstelle. Ben ging rein und fragte, ob er das Telefon benutzen könnte. Der Tankstellenbetreiber sah Ben mistrauisch an. Er sah das Ben stark zitterte und die Blutverkrustete Wunde an seiner Schläfe.
„ Verlassen sie sofort meine Tankstelle sie Junkie, sie verkraulen mir ja die Kunden“, sagte er
„ Bitte, ich bin Polizist und möchte nur ein Telefonat führen, ich bezahle auch“, sagte Ben flehend, der sich kaum noch auf den Beinen halten konnte.
„ Raus hier“, schrie er jetzt Ben an.

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30.01.2013 19:53 Manu ist offline E-Mail an Manu senden Homepage von Manu Beiträge von Manu suchen Nehmen Sie Manu in Ihre Freundesliste auf
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Ben ,wollte noch was sagen, aber er merkte, das zunehmend seine Kräfte nachliessen . Ben taumelte vor die Tür und ging ein kleines Stück weiter die Strasse runter. Eine Passantin lief eilig mit ein paar Tüten die Strasse runter. Sie hatte wohl die letzen Weihnachtseinkäufe getätigt.
„ Hallo, hallo , ich habe mal eine Frage . Wo steht denn die nächste Telefonzelle?“, fragte Ben freundlich und versuchte sein Zittern zu unterdrücken.
Die Frau schaute Ben von oben nach unten an und sagte dann nur kurz:“ Unten am Hafen steht eine“. Ohne ein weiteres Wort rannte sie eilig weiter. Ben schüttelte nur über die Unhöflichkeit der Leute den Kopf und ging noch ein gutes Stück weiter. An einer Bank musste er sich erst mal setzen. Ihm ging es immer schlechter. Der Drogenentzug machte sich bemerkbar. Ben wachte auf und es war schon dunkel geworden. Er muss eingeschlafen sein. Ihm war bitter kalt und sein Körper rebellierte auf den Drogenentzug. Er stand vorsichtig auf und ging noch einige Strassen weiter. An einer U-Bahn Station schaute er wo sich der Hafen befand und setzte sich in die nächste U –Bahn. Hier war es wenigstens warm. Nach einigen Stationen stieg er aus und ging zur Telefonzelle. Er steckte ein paar Münzen rein und wählte Semirs Nummer. Nach einigen Freizeichen sprang die Mailbox an. < Verdammter Mist >, fluchte Ben.
„ Hallo Semir, ich brauch hier deine Hilfe , bin an der Telefonzelle beim Hafen, mir........“.
Weiter kam Ben nicht. Mit Schwung wurde die Tür geöffnet und zwei von Strunz Männern zogen Ben aus der Telefonzelle.
„ Na, wen haben wir da den“, sagte Robert und riss Bens Arm nach hinten.
Ben versuchte sich los zu reißen, doch ein heftiger Schlag in den Magen lies Ben auf die Knie fallen.
„ Los hoch mit dir, der Boss wird sicher erfreut sein dich hier zu sehen “, schrie Robert und zog ihn brutal nach oben. Ben taumelte neben Robert und wurde in eine Lagerhalle gebracht.


Semir wurde schon früh wach. Er drehte sich um und schaute lächelnd Andrea an. Sie waren gestern schon früh in das Bett gegangen und hatten einen leidenschaftlichen Abend verbracht. Semir streichelte Andrea über die Haare und stieg langsam aus dem Bett um sie nicht zu wecken. Er ging ins Bad und duschte erst mal. Nachdem er seine Sachen angezogen hatte nahm er seine gepackte Sporttasche und ging die Treppe zur Küche runter. Auf dem Küchentisch lag sein Handy . Er öffnete die Klappe und sah , das ein Gespräch auf der Mailbox war. Semir hörte seine Mailbox an und sein Gesicht wurde sofort ernst. Andrea die in der Zwischenzeit auch runtergekommen war, sah Semirs Gesichtsausdruck.
„ Eine Nachricht von Ben“, fragte sie.
„ Ja, und er steckt in Schwierigkeiten“, antwortete Semir.
Semir verabschiedete sich von Andrea und machte sich auf dem Weg zum Flughafen. Unterwegs informierte er noch Frau Krüger und erzählte ihr von Bens Anruf.
Eine halbe Stunde später startete die Maschine vom Flughafen in Richtung München.
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