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Zum Ende der Seite springen Vergangenheit
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Manu
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Vergangenheit

Es war draußen sehr kalt geworden. In 5 Tagen war Weihnachten und im Revier herrschte allgemein gute
Stimmung. Auch Semir und Andrea kamen an diesen Morgen gut gelaunt ins Revier. Andrea machte sich gleich
an die Arbeit und auch Semir schrieb eifrig an seinen letzten Berichten. Seit dem Jan zum LKA gewechselt hatte, war es der Chefin noch nicht gelungen einen Neuen Partner für Semir zu finden. Doch das störte Semir weniger.
Der Tag verlief sehr ruhig, bis auf ein paar kleine Glatteisunfälle, war nichts weiter zu tun und so konnten dann auch pünktlich zum Feierabend Andrea und Semir in Ihren Wohlverdienten Urlaub gehen. Sie hatten sich en Rest des Jahres frei genommen. Beide verabschiedeten sich von allen und machten sich dann auf den Heimweg.
Kurze Zeit später kamen sie zu Hause an. Semir machte dem Kamin an und Andrea bereitete was zu Essen vor.
Und so verlief er Abend noch sehr romantisch und gemütlich.

Augenzwinkern
31.03.2007 23:30
Manu
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Im Park:

Als er wach wurde überkam ihn erst mal wieder ein heftiger Hustenanfall. Er hatte diesen trocknen Husten schon länger aber bei diesen Wetter zog man sich ja schnell eine Erkältung zu. Er nahm erst mal einen Schluck Whisky zum aufwärmen. Die Nächte wurden immer kälter und erschwerten ihm das Leben unter der Brücke sehr. Sein anderes Leben hatte er verdrängt, nur der tägliche Weg zum Friedhof und das betteln um ein paar Euro , war zu seiner Lebensaufgabe geworden. Auch an diesen Morgen war er wieder auf dem Friedhof. Er zündete die Kerze an und blieb stundenlang am Grab sitzen. Warme Tränen liefen über seine Wangen. Er trank noch etwas Whisky und machte sich dann auf dem Weg in die Stadt.
Das Geschäft lief zu dieser Jahreszeit sehr gut. Die Leute waren zu Weihnachten immer besonders spendabel.
Sicher, viel Geld war es nicht , was er erbettelte, aber für etwas Brot und die Flaschen Whisky reichte es aus.
Er setzte sich neben eine Tanne die mit einer Lichterkette geschmückt war und beobachtet das treiben auf dem Weihnachtsmarkt. Die mitleidigen Blicke und auch viele Beschimpfungen , die er jeden Tag bekam störten ihn
nicht mehr. Er hatte sich schon daran gewöhnt.
Augenzwinkern
01.04.2007 14:50
Manu
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Im Haus Gerkhan:
Andrea war schon früh aufgestanden. Sie hatte schon das Frühstück fertig gemacht und weckte Semir mit einen zärtlichen Kuss. Nach dem Frühstück wollten Sie über den Weihnachtsmarkt bummeln. Andrea freute sich schon sehr darauf. Semir hätte den Tag lieber mit sinnvollerrin Dingen verbracht, aber er tat Andrea den Gefallen.
Die Stadt war noch nicht sehr voll zu dieser Zeit und so bekamen sie auch gleich einen Parkplatz. Es zog ein Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln durch die Luft. Aus einigen Ecken ertönte Weihnachtsmusik .
" Hast du auch Lust auf einen Glühwein", fragte Semir .
" Danke erst mal nicht, vielleicht später ", sagte Andrea und schaute einen Stand weiter bei den selbstbemalten Baumkugeln,.


Er hatte schon einige Euro in seiner Schale drin, es lief gut heute mit dem betteln. Er nahm noch den letzten Schluck Whisky aus der Flasche und zog seinen Mantelkragen höher. Es hatte angefangen zu schneien. Er hörte Kinder fröhliche schreien. " Mama , Mama , es schneit". Ein tiefes seufzen ging durch seinen Körper. Sein Kind wäre jetzt auch fast 1 Jahr alt gewesen, aber ein furchtbares Schicksal hatte ihm seine Frau und das ungeborene
Kind genommen. Trauer und Verbitterung kamen in ihm hoch. Plötzlich kam eine Gruppe Jugendlicher vorbei.
" Guck dir den an. Geld für Schnaps hat er aber hier bettelt er. Verdammter Betrüger", schrie Joe der Anführer der Gruppe, griff nach der Schale mit den paar Euro und nahm das Geld raus. Er schaute erschrocken und sprang dann wütend auf. Er taumelte leicht, die Kälte und der Alkohol hatten ihn benommen gemacht. Die Jugendlichen lachten über ihn. Nachdem er einigermaßen fest auf en Beine stand, ging er zu Joe und griff ihm am Mantelkragen. " Gib mir sofort mein Geld wieder" ,schrie Er ihn mit funkelten Augen an. Doch das schien Joe nicht zu beeindrucken.

Augenzwinkern
03.04.2007 07:15
Manu
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Joe drückte ihn von sich weg und Schlug ihm ins Gesicht. Er taumelte nach hinten .Wieder lachten Sie ihn aus. Er nahm seine ganze Kraft zusammen und ging wieder auf Joe los. Es begann eine wilde Schlägerei. Die Leute auf den Weihnachtsmark und auch Semir und Andrea waren auf das Geschehen aufmerksam geworden . " Du musst ihm helfen Schatz, der arme Mann kann sich gar nicht verteidigen", sagte Andrea besorgt. "Okay, ich bin gleich wieder bei dir", sagte Semir drückte ihr noch einen Kuss auf die Wange und lief zu der Schlägerei. Es hatte sich schon eine Traube Menschen gebildet. Semir drängelte sich durch und ging da zwischen. Joe schaute ihn verwundert an und lief dann mit seiner Gruppe weg. Semir wollte erst hinterher laufen doch er kümmerte sich erst mal um ihn. Er lag auf den Boden, sein Gesicht zeigte zum Boden. Semir kniete sich neben ihm und drehte ihn um. Als er das Gesicht sah, erschrak er. " Tom?, Tom, bist du das wirklich?", sagte er leise. Tom schaute in die Augen diese Mannes, ein Gefühl der Trauer und der Peinlichkeit stieg in ihm auf. Er stieß Semir zur Seite und rannte los. Er konnte Semir nicht so unter die Augen treten." Tom!, Tom!, bleib hier , wo willst du denn hin?, schrie Semir ihm noch nach , doch Er war schon ihm Schneetreiben verschwunden. Andrea die ,die Schreie gehört hatte , war zu Semir gelaufen. " Semir, bist du verletzt?", fragte Sie besorgt. " Nein, alles okay", sagte er und klopfte sich den Schnee von der Hose ab. Sie blieben nicht mehr lange auf den Weihnachtsmarkt, denn das Wetter wurde immer schlechter. Semir war sehr schweigsam geworden. Andrea schaute immer wieder besorgt zu ihm rüber. Sie kannte diesen Ausdruck in seinem Gesicht. Irgendwas bedrückte ihn sehr und es hatte was mit diesem Mann zu tun. Als sie zu Hause angekommen waren, machte sie erst mal für beide einen Tee und setzte sich dann zu ihm auf das Sofa. Er starrte in das Flammen des Kamins. " Was ist los mit dir, willst du mir es nicht erzählen", sagte sie und gab ihm die Tasse mit dem dampfenden Tee in die Hand. Mit traurigen Augen schaute er sie an und begann zu erzählen.
Augenzwinkern
04.04.2007 18:15
Manu
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Nachdem er fertig erzählt hatte, sprang er vom Sofa auf, schnappte seine Jacke und ging zur Tür.
" Ich muss Ihn finden! Die Nacht wird eisig Kalt, das Überlebt er nicht!", sagte er aufgeregt.
" Ich komme mit", erwiderte Andrea. Andrea nahm noch ein Foto von Tom und dann machten Sie sich gemeinsam auf die Suche.

Im Park:
Er wusste nicht wie lange er durch den Schnee lief aber er rannte so lange bis er keine Stimmen mehr hörte. Seine langen dunklen Haare und der Bart waren mit Schnee bedeckt. Das Blut an der Lippe und über der Augenbraue war getrocknet. Endlich war er wieder bei seiner Brücke angekommen. Er kramte unter dem Zeitungspapier nach seiner Flasche Whisky und wollte einen Schluck nehmen doch die Flasche war leer. " Nein!!!, schrie er und schmiss die Flasche gegen die gegenüberliegende Brückenwand. Mit einem lauten Knall ging sie zu Bruch und die Scherben verteilten sich auf dem Boden. Er fing an zu zittern. Es wurde kälter, aber er musste das durchstehen. Er bedeckte sich mit Zeitungspapier und schlief dann erschöpft ein. Es war tiefe Nacht, als er wieder von einen heftigen Hustenanfall aufwachte. Er hatte das Gefühl, das sich seine Lungen total verkrampften. Er versuchte tief ein und auszuatmen und es erstaunte ihn selber, denn es gelang ihm auch nach kurzer Zeit. Aber seine Lungen brannten immer noch und er hatte Schweißperlen auf der Stirn. Ein heftiger Schüttelfrostanfall überkam ihn . Er legte sich wieder unter das Zeitungspapier und schlief zitternd ein.


Andrea und Semir versuchten Ihr Glück am Stadtrand. Dort waren immer viele Obdachlose. Schon von weiten konnten Sie das Feuer, was aus einem mit Papier gefüllten Tonne loderte, sehen. Die Obdachlosen standen um das Feuer und wärmten sich die Hände. Semir hielt den Wagen und stieg aus. " Bleib bitte im Wagen sitzen, Schatz", sagte er zu Andrea und lächelte Sie an. " Viel Glück", sagte sie und nickte ihm zu. Semir ging langsam auf die Gruppe zu. " Hallo !, Ich habe mal eine Frage an Sie, kennen Sie diesen Mann?", sagte er und zeigte der Gruppe das Foto mit Tom. " Den kennen wir nicht, haben wir hier noch nie gesehen", sagte der eine Mann mit betrunkener Stimme. " Trotzdem ,Danke", sagte Semir und ging zurück zum Wagen. Andrea sah schon an Semir,s Gesichtsausruck, das die Suche erfolglos war. Semir stieg in den Wagen und Sie fuhren die halbe Nacht durch die Strassen. Sie hatten noch einige Obdachlose gefragt, doch keiner kannte Tom. Die Sonne ging schon am Horizont auf, als Semir und Andrea wieder zu Hause ankamen.

Augenzwinkern
05.04.2007 19:26
Manu
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Nach einigen Tassen Kaffee, schlief Andrea erschöpft auf dem Sofa ein. Semir machte kein Auge zu. Seine Gedanken drehten sich nur noch um Tom. Vorsichtig stand er vom Sofa auf, deckte Andrea mit der Wolldecke zu und schrieb ihr noch schnell einen Brief, dann machte er sich wieder auf die Suche. Auch diesmal war seine Suche vergebens. Er wollte gerade wieder nach Hause fahren, als er einen Anruf von er Chefin bekam. " Ja, Semir hier", meldete er sich.
" Semir, Sie müssen ihren Urlaub verschieben, hier ist die Hölle los. Die Ferien haben begonnen , die Autobahn ist total dicht und nun haben wir auch noch eine Leiche von einem Obdachlosen auf einen Rastplatz gefunden", sagte die Chefin genervt.
" Ein Obdachloser", erwiderte Semir erschrocken.
" Ja, auf dem Rastplatz Stolper Heide, fahren Sie dort bitte sofort hin, die Kollegen warten schon", sagte sie jetzt energisch und beendete das Gespräch.
Semir informierte Andrea kurz über das Gespräch und machte sich dann auf den Weg zum Rastplatz.
Mit einem unguten Gefühl in der Magengegend stieg er auf dem Rastplatz aus seinem Wagen. Die Kollegen waren schon dabei den Tatort zu sichern. Frau Bernstein die Gerichtsmedizinerin war gerade dabei die Leiche mit dem Tuch zu bedecken. "Oh, ein neues Gesicht !Wo ist denn Dr. Schmidt?", fragte Semir mit einem schelmischen Grinsen. Die junge Frau schaute hoch und sagte: "Dr. Schmidt ist im Urlaub und genaueres über die Leiche kann ich Ihnen erst nach er Obduktion sagen".
" Können Sie mir gar nichts über die Todesursache sagen", fragte er.
" Vielleicht können Sie mir ja mehr über die Todesursache sagen", erwiderte Sie und zog das Tuch von der Leiche.
Semir musste Schlucken. Er hatte das Gefühl sein Magen rebelliert. Die Leiche war furchtbar zugerichtet.
Der Körper war bis zur Unkenntlichkeit mit Messerstichen übersäht. Mit einem Würgen drehte er sich um und lief hinter den nächsten Baum.
Augenzwinkern
06.04.2007 14:04
Manu
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Frau Bernstein deckte die Leiche wieder zu und ging zu Semir.
" Geht es Ihnen nicht gut Herr Gerkhan?", fragte Sie .
" Doch, doch es geht schon wieder , nur das Frühstück ist mir nicht bekommen", sagte er und wischte sich mit einem Taschentuch den Mund ab.
" Dann ist ja alles in Ordnung. Ich mache mich dann endlich an die Arbeit. Auf Wiedersehen , Herr Gerkhan und noch einen schönen Tag ", sagte Sie und verlies den Tatort.
" Was ist das den für ein Drachen", fuhr es Semir durch den Kopf und machte sich auf den Weg zum Revier.



Als Herr Tosskani an diesem Morgen im Park über die Brücke ging hörte er ein Röcheln. Er ging zum Geländer und schaute nach unten. Dort lag ein zitternd , zusammengekauerter Mann unter einem Berg Zeitungen. Voller Fürsorge lief Herr Tosskani zu Tom unter die Brücke. Jetzt konnte er erst Richtig sehen wie schlecht es um Tom stand. Er kniete sich neben ihm und legte die Hand auf die Stirn. Sie war glühend heiß.
" Kannst du Aufstehen? Noch eine Nacht überlebst nicht hier draußen. Ich nehme dich mit zu mir. Mein Auto steht ganz in der Nähe", sagte Tosskani.
Wie durch Watte hörte er die Stimme des Mannes. Er schaute kurz hoch und nickte zustimmend . Herr Tosskani half Tom beim Aufstehen. Er merkte das seine Beine versagten. Doch Herr Tosskani war ein kräftiger Mann und stützte Tom ohne Mühe. Langsam gingen Sie zum Wagen und fuhren dann los .

Augenzwinkern
07.04.2007 06:07
Manu
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Als Semir das Revier betrat ,staunte er ,als er Andrea am PC sah.
" Was machst du denn hier?", fragte er und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
" Ich kann doch zu Hause nicht untätig rumsitzen, zumal wir nicht wissen, was mit Tom ist. Weis man den schon wer der Tote war?", sagte Sie.
" Nein leider noch nicht, das wird wohl auch noch dauern, denn Sie war bis zur Unkenntlichkeit Entstellt", sagte er traurig.
In dem Moment kam die Chefin aus dem Büro. Semir saß mit einem Becher Kaffee in der Hand in seinem Büro und starrte aus dem Fenster. Sie ging zu Andrea und fragte was mit Semir los ist.
Andrea erzählte ihr , was in der letzten Nacht passiert war. Die Chefin schlucke kurz und ging zu Semir ins Büro.
" Semir, fahren Sie mit Andrea nach Hause. Schlafen Sie sich erst mal aus und kommen dann später wieder.
Bis dahin haben wir vielleicht auch den Bericht von der Gerichtsmedizin", sagte sie legte kurz die Hand auf seine Schulter.
" Sie haben wahrscheinlich Recht Chefin, aber sie melden sich sobald Sie was Neues Wissen", sagte er erschöpft.
" Sobald wir was wissen, rufe ich Sie an Semir ", sagte Anna und verlies das Büro.
Semir schnappte seine Jacke und fuhr mit Andrea nach Hause.
Es dauerte nicht lange und Semir war erschöpft auf dem Sofa eingeschlafen. Andrea war gerade in ein Buch vertieft als das Telefon klingelte. Semir fuhr erschrocken hoch. Er hörte Andrea mit der Chefin reden.
Nachdem Sie den Hörer aufgelegt hatte, schaute Sie zu Semir rüber, der angespannt wartete, was die Chefin gesagte hatte.
" Der Tote ist anhand der Zähne identifiziert wurden und es handelt sich um einen gewissen Marc Rose", sagte Andrea und sah die Erleichterung in Semirs Gesicht.
Nach einer starken Tasse Kaffee fuhren Sie wieder zum Büro. Andrea versuchte noch mehr über Marc Rose
im PC zufinden und Semir suchte weiter im Obdachlosenviertel nach Tom.
Augenzwinkern
08.04.2007 11:08
Manu
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Durch einen heftigen Hustenanfall wurde Tom wieder aus seinem Schlaf gerissen. Er wusste nicht wie lange er schon geschlafen hatte , aber im Zimmer wo er lag war es sehr dunkel. Die Vorhänge waren zu gezogen und
die dunkle Atmosphäre des Raumes wirkte irgendwie unheimlich auf Tom. Tom stand leicht taumelnd auf und ging zum Fenster. Mit leicht geschlossenen Augen zog er die Vorhänge auf um sich vor dem grellen Tageslicht zu schützen, aber draußen war es schon dunkel. Tom tastete sich weiter durch die Dunkelheit zur Tür und drückte vorsichtig die Türklinge runter. Die angenehme Wärme eines Kaminfeuers kam ihm entgegen. Er ging weiter zum Kamin . Die alten Bodendielen knarrten unter seinen Füssen. Erst jetzt bemerkte er, das er nur mit einem T-Shirt und einer Unterhose bekleidet war. Vor dem Kamin saß ein Mann mittleren Alters und trank einen Grog." Sie haben aber lange geschlafen! Geht es Ihnen etwas besser?", sagte Herr Tosskani . Tom hustete kurz und fragte: " Wo bin ich hier? Wer sind Sie?".
"Tosskani. Angelo Tosskani. Sie sind in meiner bescheidenen Behausung. Setzen sie sich doch an das warme Feuer und trinken Sie was mit mir", sagte er und gab Tom ein Glas Whisky. Tom setzte sich zu Herrn Tosskani an das Feuer und nahm einen großen Schluck Whisky. Er hatte Mühe das Glas ruhig zuhalten. Seine Hände zitterten, aber der Alkohol würde bald die Entzugserscheinungen lindern. " Warum kümmern Sie sich so um mich ? Sie kennen mich doch gar nicht"?, fragte Tom skeptisch und machte sein Glas leer.
" Ich habe ein gutes Herz", sagte er lächelnd und füllte Toms Glas wieder mit Whisky.
Augenzwinkern
09.04.2007 11:48
Manu
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Tom bedankte sich und machte das Glas mit drei großen Schlucken leer. Langsam merkte er, das das zittern in seinen Händen nach lies. Er starrte in die rot lodernden Flammen des Kamins und machte auch das dritte Glas leer. " Bitte endschuldigen Sie, das ich soviel trinke, aber auf der Strasse ist es das einzigste was einen bei der Kälte einigermaßen warm hält", sagte Tom mit leicht gesenktem Kopf.
" Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen, fühlen sie sich wie zu Hause" , sagte er zu Tom. Herr Tosskani stand auf , zeigte Tom noch die Küche und das Bad und ging dann in den oberen Teil des Hauses. Tom blieb noch einige Zeit am Kamin sitzen und trank noch einige Glässer Whisky. Es war schon weit nach Mitternacht als er auch in sein Zimmer ging.


Mit dunklen Ringen unter den Augen betrat Semir am nächsten Morgen das Büro. Er hatte fast die ganze Nacht wach gelegen. Er holte sich einen starken Kaffee aus der Küche und ging dann in sein Büro. Er hatte sich gerade hingesetzt, als die Chefin ins Büro kam.
" Semir fahren Sie mit Bonrath zum Rastplatz ' Hüttner Berge' wir haben schon wieder eine Meldung über eine Leiche bekommen und es ist wieder ein Obdachloser", sagte Sie mit leicht Betrügter Stimme.
Semir schnappte sich seine Jacke und machte sich mit Bonrath zusammen auf dem Weg . Als Sie am Tatort ankamen, sah Semir schon von weiten Frau Bernstein bei der Arbeit.
"Oh Nein! Die schon wieder", sagte Semir mit einem herablassenden Ton.
" Wieso, die sieht doch sehr Sympatisch aus", erwiderte Bonrath.
Während sie ausstiegen kam Frau Bernstein Ihnen schon entgegen. " Ach Herr Gerkhan, na wollen Sie wieder gucken wie die Leiche zugerichtet ist, aber ich hoffe Sie haben diesmal auf das Frühstück vorweg verzichtet", sagte Sie grinsend.
" Es reicht wenn Sie mir sagen wie es aussieht und gefrühstückt habe ich auch schon", meinte er genervt.
Augenzwinkern
10.04.2007 19:17
Manu
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Bonrath konnte sich ein grinsen nicht verkneifen.
"Wie immer kann ich erst nach der Obduktion was genaueres sagen, aber die Leiche ist ähnlich zugerichtet wie die von gestern", sagte Frau Bernstein und verlies den Tatort.
" Eine sehr Patente Frau, die versteht ihr Handwerk", sagte Bonrath zu Semir.
Semir schaute Bonrath gereizt an und stieg dann in den Wagen. Bonrath eilte hinterher und beide fuhren zurück zum Revier.


Es war schon fast Mittag , als Tom wach wurde. Er stand auf , zog sich seine Sachen über und ging in die Küche. Als Tom in der Küche aus dem Fenster blickte , sah er ,wie Herr Tosskani ein Holzfass in den Kofferraum seines Jeeps packte. Es schien sehr schwer zu sein, denn er hatte sichtlich Mühe das Fass hochzuheben.
Wenig später fuhr er weg. Tom schmierte sich ein paar Scheiben Brot und trank dazu ein Glas Whisky.
Danach schaute er sich im Haus um. Tom öffnete einige Türen und bemerkte erst jetzt wie groß das Haus eigentlich ist. Als er die letzte Tür öffnete sah er ins dunkle. Er tastete nach einen Lichtschalter und machte das Licht an. Er ging die Treppe runter und sah mehrere Gänge. Am Ende des einen Ganges sah er eine große Menge Weinkisten und Fässer. Tom ging zielstrebig auf die Weinfässer zu und fühlte sich ein großes Glas Wein ab.
" Mhm , edler Tropfen", dachte Tom. Tom trank einige Gläser und ging dann in den nächsten Gang. Vor ihm tauchte eine schwere Eichentür auf. Er öffnete Sie und sein Blick viel auf einen Altar .

Augenzwinkern
11.04.2007 16:12
Manu
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In der Mitte des Altars stand ein Bild mit einer jungen Frau und um das Bild standen viele brennende Kerzen. Tom ging näher an den Altar ran und nahm das Bild in die Hand. Irgendwo hatte er das Gesicht schon mal gesehen, aber er konnte sich im Moment nicht dran erinnern. Tom stellte das Bild wieder hin und schaute sich in den Raum um . Wenige Schritte von ihm entfernt befand sich eine weitere Tür. „ Na mal schauen was sich dahinter verbirgt", dachte er und öffnete auch diese Tür. Tom erschrak, was er hier sah, konnte er nicht glauben. In der Mitte des Raumes war eine Folterbank aufgebaut. Der gesamte Raum war sehr dunkel und nur ein paar Fackeln an den Wänden erleuchteten den Raum .Überall hangen jegliche Folterinstrumente aus dem Mittelalter und auf einem Bord an der Seite lag eine Blutverschmierte Axt und ein Messer. Auch auf der Folterbank war getrocknetes Blut zu erkennen. Tom lief ein Schauer über den Rücken. So etwas schreckliche hatte er noch nie gesehen. – „ Das konnte einfach nicht sein, Herr Tosskani ein Mörder? Aber irgendwie war er Tom komisch vorgekommen, aber andererseits war er ja auch sehr Hilfsbereit" - . Tom schossen viele Gedanken durch den Kopf aber die Angst in ihm verstärkte sich umso länger er sich an diesen unheimlichen Ort aufhielt. Er drehte sich um und schloss die Tür hinter sich zu. -„ Ich muss hier weg,, weg von diesem schrecklichen Ort und diesem Menschen". – Toms Gedanken spielten völlig verrückt, die Bilder , der Alkohol. Tom rannte los, den langen Gang entlang, die Treppe zum Wohnzimmer hoch und geradewegs zur Eingangstür. Er drückte die Klinge runter, doch die Tür öffnete sich nicht. Panik stieg in ihm hoch. Wieder und wieder rüttelte er an der Türklinge , aber es war vergebens, sie war verschlossen.
Augenzwinkern
12.04.2007 19:14
Manu
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Erschöpft lies Tom von der Tür ab und ging zu einem der Sessel die vor dem Kamin standen. Ein heftiger Hustenanfall überkam ihn und er hatte Mühe einigermaßen normal zu Atmen. Er schloss einen Moment die Augen und sprang dann mit einem Satz vom Sessel auf. – „ Die Fenster! Ich werde durch die Fenster fliehen". – Tom lief zu einem der Fenster und wollte den Griff drehen , doch auch die Fenstergriffe waren mit einem Schloss versehen. Er nahm eine Holzstatur von einem kleinen Tisch und schlug gegen die Scheibe. Ein kleiner Sprung war in der Scheibe zu erkennen. Wieder wurde er von einem Hustenanfall geschwächt und musste kurz pausieren . Tom wollte gerade ein zweites mal mit der Statur zuschlagen als er einen Wagen vorfahren hörte. -" Oh nein, Herr Tosskani kommt zurück". – Jetzt war es pure Verzweiflung die in Tom hochkam . Herr Tosskani drehte den Schlüssel zweimal im Schloss rum und öffnete die Tür. Als er Tom vor dem Fenster und die zersprungene Scheibe sah , begann er laut zu lachen. Tom erschauderte. Das Lachen schallte durch das Haus. „ Sie kommen hier nicht raus Kranich, ich werde sie vernichten", sagte er und seine Augen funkelten voller Hass.. Tom griff nach einem Hacken vom Kaminbesteck , ging auf Herrn Tosskani los und schlug zu. Tosskani ging gekrümmt zu Boden und stöhnt kurz auf. Tom lief um ihn herum zur Eingangstür. In dem Moment griff Tosskani Toms Knöchel und riss ihn zu Boden. Mit einem dumpfen Knall flog Tom auf die Holzdielen. Tosskani zog ein Messer aus seiner Tasche und stach zu. Tom schrie auf . Das Messer hatte sich in seinen rechten Oberarm gebohrt. Tosskani zog das Messer wieder raus und wollte erneut zustechen, doch diesmal war Tom schneller. Er drehte sich zur Seite und das Messer knallte in die Bodendielen. Tosskani fluchte. Tom griff nach dem Feuerhacken und schlug noch mal zu. Tosskani brach bewusstlos zusammen .Tom blieb einen Moment erschöpft auf dem Boden sitzen und lief dann in die Freiheit.

Augenzwinkern
13.04.2007 17:52
Manu
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Im Büro:
Nach einigen kleiner Unfällen auf der Autobahn kam Semir zurück ins Büro. Er holte sich einen Kaffee, begrüßte Andrea und ging dann in sein Büro. Auf seinem Tisch lag schon der Oduktionsbericht von Frau Bernstein . Semir lass ihn sich kurz durch und schluckte. Die Toten wurden wirklich auf bestialisch Weise hingerichtet. -" Wie kann man nur so grausam sein", murmelte
Semir . Er hatte nicht gemerkt, das die Chefin schon in sein Büro gekommen war. " Gibt es den schon
irgendwas Neues?", fragte Sie. Semir sah erschrocken hoch, erst jetzt bemerkte er, das er nicht alleine im Büro war. " Nein, Chefin. Leider gibt es noch nichts Neues. Wir wissen nur , das es sich um den selben Täter handeln muss, denn die Opfer wurden auf die selbe grausame Weise getötet".
" Semir, Chefin! Wir haben schon wieder einen Toten gefunden. Zwei Spaziergänger die mit Ihrem Hund unterwegs waren, haben ein Fass im Wald in der Nähe des Rastplatz " Drei Linden" entdeckt und als der Hund nicht aufhörte das Fass anzubellen, haben Sie es geöffnet und den grausamen Fund gemacht. Semir übrigens Frau Bernstein ist auch schon am Fundort ",sagte Bonrath.
" Na , das passt ja gut Bonrath, dann fahr doch schon mal zu deiner patenten Frau Bernstein, das schaffst du doch alleine", sagte Semir und grinste." Alleine ? Kommst du nicht mit", fragte Bonrath.
" Mein Herren diskutieren sie hier nicht so lange, sondern machen sie sich endlich auf den Weg", sagte die Chefin und verlies kopfschüttelnd das Büro .Genervt machten die beiden sich auf den Weg.

Bei Herrn Tosskani:
Tom atmete ein paar mal tief die Kalte Schneeluft ein und lief los. Es hatte wieder angefangen zu schneien . Tom rannte durch den Schnee in das Nahe gelegene Waldstück. Immer wieder schaute er sich um ob Tosskani ihm Folgte. Als er das Waldstück erreicht hatte lehnte er sich erst mal kurz an einem Baum und versuchte wieder einigermaßen Luft zubekommen. Er hatte das Gefühl seine Lungen würden platzen. Sie brannten wie Feuer. Die Wunde am Arm blutete stark, er konnte merken wie das warme Blut an seinem Arm runterlief. Nachdem er wieder einigermaßen Luft bekam, rannte er weiter.
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14.04.2007 09:33
Manu
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Es wurde langsam dunkel draußen und er hatte die Hoffnung das Tosskani ihn in der Dunkelheit nicht mehr verfolgen würde und er sollte auch mit seiner Vermutung recht behalten.
Tosskani wachte auf und hielt sich den Kopf. Tom hatte ihn an der Schläfe getroffen. Er stand vorsichtig auf und knallte fluchend die Haustür zu. -" Keine Sorge Kranich dich bekomm ich noch und dann wirst du leiden" - zischte er und ging in den Keller wo schon das nächste Opfer lag.

Tom wusste nicht wie lange er schon gelaufen war und wie oft er wegen heftigen Hustenanfällen pausiert hatte, aber Tosskani war ihm anscheinend nicht gefolgt. Es war mittlerweile stock finster im Wald. Nur das helle scheinen des Mondes ermöglichten ihn etwas zu sehen. Tom fror und sein Drang nach Alkohol machte ihn das voran kommen auch nicht leichter. Wie in Trance lief und lief er, bis vor ihm eine kleine Jagdhütte auftauchte. Er ging rein und schaute sich kurz um .In einer Ecke lag eine alte Matratze ,die Mitte des Raumes war durch einen Holztisch mit 2 Stühlen gefüllt. -" Wenigsten ein Dach übern Kopf" - dachte Tom und setzte sich auf die Matratze. Er zog seinen Pullover aus und riss sich ein Stück von seinem T-Shirt ab was er unter dem Pullover trug. Er wickelte das abgerissene Stück Stoff stramm um den Oberarm. Er schrie kurz auf, den die Schmerzen waren jetzt unerträglich, aber es war die einzigste Möglichkeit die Blutung einigermaßen zum Stillstand zu bringen. Tom zog den Pullover wieder über und ging zu dem auf der anderen Seite der Hütte stehenden Schrank. Er riss alle Türen auf und das zittern in seinen Händen wurde schlimmer. „- Nichts, kein Alkohol. Verdammter Mist "- , schrie Tom und schmiss sich auf die Matratze. Wieder Hustete er heftig . Er zog die Beine an seinen Oberkörper und versuchte zu schlafen.
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15.04.2007 17:22
Manu
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Im Revier:
Semir kam alleine in das Revier zurück. Er hatte Bonrath schon zu Hause abgesetzt , denn der Anblick der zerstückelten Leiche aus dem Fass, hatten ihn völlig aus der Bahn geschmissen. Er hatte sich am Tatort mehrmals übergeben und wollte dann nur noch in seine 4 Wände. Semir konnte das gut verstehen , auch an ihm waren die Bilder nicht Spurlos vorbeigezogen. Er was sehr blass und sein Magen war auch kurz vor dem rebellieren. Er ging zur Chefin in das Büro und erzählte kurz von dem grausamen Fund. Die Chefin , die sah , das es Semir nicht besonders gut ging, schickte ihn nach Hause. Semir nahm den Vorschlag dankbar an und machte sich gleich auf den weg. Andrea wartete schon ungeduldig auf ihn.
Sie hatte gekocht und den Tisch liebevoll gedeckt. Nachdem Semir das Haus betreten hatte, kam ihn schon der Geruch von dem Essen entgegen und nun konnte er sich auch nicht mehr zusammen reizen.
Er stürmte mit vorgehaltener Hand an Andrea vorbei und übergab sich auf der Toilette. Andrea die sich sorgen machte ging ihm hinterher. Semir wusch sich das Gesicht und spülte kurz seinen Mund aus.
„ Schatz, was hast du denn , wirst du krank"?, fragte Andrea besorgt.
„ Nein, das liegt an dem , was wir heute gesehen haben", sagte er und erzählte in kurzen Zügen davon. Andrea musste sich setzten. Sie konnte sich die Bilder gut vorstellen. Semir kam mit einem Glas Wasser aus der Küche und setzte sich dazu." Hast du denn schon irgendwas im Computer gefunden , was mit einem Mord und Obdachlosen zu tun hat?", fragte er und legte den Arm um Andrea..
„ Ich habe die Fälle gescheckt und es gibt einen Fall. Vor ca. 1 ½ Jahren ist eine junge Frau auf dem Rastplatz „ Falkenau" von einem Odachlosen vergewaltigt und mit einigen Messerstichen ermordet worden.
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16.04.2007 19:24
Manu
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Der Mörder ist damals nie gefasst wurden und der Mann hat am Fundort Rache für die Obdachlosen geschworen. Sein Name ist Angelo Tosskani . Er ist aber seitdem spurlos verschwunden", sagte Sie.
„ Wenn er verschwunden ist , denke ich fast , das er als Täter ausscheidet. Es sei den er hat sich so gut versteckt, das wir ihn kaum finden und befragen können", dachte Semir laut." Andrea nickte traurig, ging in die Küche räumte den Tisch ab und stellte das Essen für Morgen weg.. Ihr war jetzt auch der Appetit vergangen und Semir bekam sowieso keinen Bissen runter. Sie redeten noch eine ganze Weile über den fall und gingen dann zu Bett.

Bei Tom :
" Nein!, Neinnnnnnnnn!", schrie Tom und wurde Schweißgebadet wach. Wieder und wieder träumte er von dem schrecklichsten Tag seines Lebens und er konnte sich noch so anstrengen er bekam die Bilder nicht aus seinem Kopf. Sie verfolgten ihn Tag für tag und Nacht für Nacht. Tom schaute von der Matratze aus zum Fenster. Die Sonne ging gerade auf. Tom stand auf und bemerkte erst dann wieder , wie schwach er eigentlich auf den Beinen war. Er taumelte und schaffte es gerade noch sich auf einen der Stühle zu setzten. Sein Arm pochte stark und als er seinen Pullover auszog , sah er, das der provisorische Verband voller Blut. Er riss sich noch ein Stück von seinem T-Shirt ab und machte noch mal einen neuen Verband.
Nachdem er sich seinen Pullover wieder übergezogen hatte machte er sich weiter den Weg.
Er wusste . wenn die Sonne ganz aufgegangen war , würde Tosskani ihn weiter suchen und er wollte seinen Vorsprung ausbauen. Er ging eine ganze Weile durch das Waldstück und er konnte in weiter Entfernung das Fahren von Autos hören. Er orientierte sich nach dem Geräusch und lief in die Richtung.
Augenzwinkern
17.04.2007 19:17
Manu
unregistriert
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Er lief eine ganze Weile durch den Wald. Das Motorengeräusch war jetzt ganz in seiner Nähe. Von weiten konnte er schon sehen, das er an einem Rastplatz rauskommen würde. Doch so wie er aussah, würde ihn von da aus wohl kaum einer mitnehmen. Seine Hände und der Pullover waren Blutverschmiert und sein Allgemeinzustand lies auch zu wünschen übrig. Sein ganzer Körper zitterte. Er brauchte dringend etwas zu trinken sonst würde er noch durchdrehen. Früher konnte er schlecht verstehen, wie schwer es sein konnte sich von einer Drogenabhängigkeit zu lösen und wie schwer der Entzug ist, aber jetzt war er selber abhängig und der Drang nach etwas Alkoholischen wurde immer stärker. Tom schlich sich Nahe an den Rastplatz heran . Kurz vor ihm stand ein Wagen mit geöffneten Kofferraum. Von den Wagenbesitzern war nichts zu sehen. Tom schaute sich noch mal kurz um und schlich dann an den Kofferraum. Er konnte sein Glück kaum fassen. In dem Kofferraum waren viele Schachteln Zigaretten und auch eine ganze Menge Schnaps. Tom grinste innerlich ,griff nach einer Flasche Schnaps und rannte in das Waldstück zurück. Er hatte allerdings nicht gemerkt, das ihn ein Passant beobachtet hatte." Hey, Sie da , was machen Sie den da? Gehen Sie von meinem Wagen weg!", schrie er wütend. Tom rannte ein ganzes Stück weiter und öffnete hastig die Flasche. Er trank fast die halbe Flasche leer und merkte , das es ihm langsam etwas besser ging. Tom trank wieder einige Schlucke als er zusammen zuckte. Vor ihm lag eine schlimm zugerichtete Leiche. Jetzt leerte Tom in kürzester Zeit die Flasche. -" Was sollte er nur tun? Sollte er Semir verständigen? Nein so konnte er seinem Freund und Expartner nicht unter die Augen treten. Ihm war schon das zusammen Treffen auf dem Weihnachtsmarkt peinlich. Aber Tosskani schien für die Morde zuständig zu sein, da war er ganz sicher.", dachte Tom und lehnte sich an einen Baum und schloss einem Moment die Augen..
Augenzwinkern
18.04.2007 18:20
Manu
unregistriert
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Plötzlich bellte ein Hund in der Nähe von der Leiche. Er lief zu Tom und stellte sich bellend und knurrend vor Tom. Tom erschrak und wagte nicht sich auch nur ein Stück zu Bewegen. Der Besitzer der den Hund bellen hörte kam Näher und machte dann auch den grausamen Fund der Leiche. „ Rufus! Aus!, Komm bei Fuß". Bleiben Sie wo Sie sind, oder ich hetzte den Hund wieder auf Sie", sagte der Mann griff nach seinem Handy und informierte die Polizei. Tom zitterte , er wusste was der Mann jetzt dachte. Er war voller Blut und saß in der Nähe der Leiche. Es dauerte nicht lange, da hörte er schon die Sirenen. Zwei Beamten in Uniform kamen auf ihn zu. Der Mann schilderte kurz was er gesehen hatte und dann wurden Tom brutal die Hände mit den Handschellen auf den Rücken gefesselt. Tom schrie kurz auf, den Sein Verletzter Arm schmerzte jetzt noch mehr. „ Hören Sie , ich habe mit dem Mord nichts zu tun", schrei Tom verzweifelt. „Verdammter Penner. Halt deine Klappe", sagte einer der Beamten und führte Tom in den Polizeiwagen. Tom war froh, das Semir noch nicht am Tatort war .
Die beiden Beamten fuhren gerade mit Tom los, als ein silberner BMW auf den Rastplatz fuhr.

„ Semir und Bonrath stiegen aus dem Wagen . Beide sahen noch die Rücklichter des wegfahrenden Polizeiwagens. „ Guten Tag die Herren", wurden beide wieder von Frau Bernstein begrüßt.
Semir nickte ihr nur zu. „ Sie brauchen gar nicht erst zu fragen, es ist wieder das selbe wie bei den anderen Opfern , nur diesmal haben Ihre Kollegen einen Tatverdächtigen fest genommen", sagte Sie.
„ Okay, vielen Dank, dann fahren wir mal zum Revier zurück", sagte Bonrath und verabschiedete sich mit einem Händedruck von Frau Bernstein. Frau Bernstein lächelte ihn freudig an. „ Also es gibt Sie ja doch noch die netten Polizisten", sagte Sie und grinste dann zu Semir. „ Komm Bonrath wir haben was zu tun", sagte Semir nur und lief dann zum Wagen zurück. Bonrath folgte ihm und während der Fahrt zum Revier wurde viel über Frau Berstein geredet. Bonrath verstand gar nicht wie Semir nur so unfreundlich zu ihr sein konnte und Semir schimpfte über diese Frau, die er überhaupt nicht mochte.
Augenzwinkern
19.04.2007 19:11
Manu
unregistriert
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Tom wurde brutal aus dem Wagen gezerrt und in den Verhörraum gebracht. Er hustete, denn der Beamte der auf ihn Aufpasste rauchte eine Zigarette. Das reizte seine Lungen so stark, das er kaum noch Luft bekam. Der Beamte grinste nur." Verdammter Penner, reicht es nicht, das ihr nur sauft und bettelt. Nein du musst auch noch deine Kumpels umbringen damit du an Ihre paar Kröten kommst. Erbärmliches. Du bist einfach das letzte", sagte er voller Hass. In dem Moment öffnete sich die Tür. Semir betrat den Raum und erstarrte als er Tom sah. Er hatte ihn ja schon auf den Weihnachtsmarkt gesehen, aber jetzt sah Tom noch schlimmer aus. Seine Kleidung war voller Blutflecken . Tom roch stark nach Alkohol und Schweiß und gesundheitlich schien es ihm gar nicht gut zu gehen. Immer wieder hustete er . „ Joachim, du kannst mich mit ihm alleine lassen „, sagte er zu den Beamten . „ Okay, aber pass auf das er nicht abhaut", sagte Joachim und schloss die Tür hinter sich. Semir setzte sich auf den Stuhl gegenüber von Tom und schaute ihn besorgt an. Tom schaute auf den Boden, er konnte einfach seinen Expartner und Freund nicht in die Augen sehen. „ Tom wie geht es dir"?, fragte Semir . „ Tom schaute kurz nach Mitteoben und sagte dann:" Mir ging es schon mal besser". Semir sah die traurigen Augen seines Freundes und es brach ihn fast das Herz ihn so zu sehen.." Semir bevor du mich weiter fragst, ich habe mit den Morden nichts zu tun, aber ich war in dem Haus des Mörders und ich bin ihm entkommen. Sein Name ist Angelo Tosskani und er wohnt Mitten in einem Wald", sagte Tom weiter und sein Blick ging wieder zum Boden. „ Tom ich glaube dir und ich werde dir helfen, aber es wird nicht so einfach werden", sagte Semir .
Augenzwinkern
20.04.2007 20:10
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