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Manu
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Semir schaute immer wieder zu Tom rüber. Er sah , das es seinem Freund nicht gut ging. Aber hier und in dieser Situation konnte er ihn unmöglich helfen. „ Ich komme gleich wieder", sagte Semir und verlies den Raum. Er ging zu seinem Büro und bat Andrea zu ihm zu kommen. Es dauerte nicht lange, da gingen beide wieder getrennte Wege. Andrea ging zur Chefin und Semir zurück zu Tom in den Verhörraum. Er bat Tom aufzustehen und ging mit ihn zu den Toiletten. Semir,s Kollegen schauten ihn nur ungläubig an. Sie hatten Tom in dem Zustand nicht erkannt und das war auch gut so. Semir ging mit Tom in den Toilettenvorraum und schloss hinter sich die Tür. Tom schaute erst erstaunt, doch er wusste was Semir vor hatte. Semir lächelte ihn an und öffnete die Handschellen. „ Steig durch das Fenster nach draußen. Vor dem Fenster steht ein dunkelblauer Corsa. Andrea wartet da auf dich und bringt dich hier weg. Ich komme später nach", sagte er und nickte Tom aufmunternd zu." Danke Semir", erwiderte Tom und stieg aus dem Fenster. Er konnte den Corsa sehen. Er überlegte kurz und lief dann in die Richtung.
Er öffnete die Beifahrertür schaute kurz zu Andrea rüber und setzte sich dann in den Wagen. „ Hallo Tom, schön das du wieder da bist", sagte sie und fuhr in Richtung Autobahn. Obwohl es Tom sehr unangenehm war unter den Umständen den beiden wieder unter die Augen zu treten, war er doch froh, das die Beamten ihn mitgenommen hatten.


Nachdem Semir sicher gehen konnte, das die beiden weit genug weg , faste er sich an den Kopf und verlies stöhnend die Toiletten.- Jetzt ist mein schauspielerisches Talent gefordert-, dachte Semir und grinste innerlich. Bonrath und Hotte stürzten gleich zu Semir und brachten ihn zu einen der Stühle.
„ Was ist den passiert Semir und wo ist der Penner"?, fragten beide fast gleichzeitig." Er hat mich niedergeschlagen und ist dann durchs Fenster geflohen, aber weit kann er bestimmt noch nicht sein", sagte Semir . In dem Moment kam die Chefin dazu. „ Semir, wie konnte das nur passieren", sagte sie zornig. „ Ich habe einen kurzen Moment nicht aufgepasst , erwiderte Semir." Naja, da können wir jetzt auch nichts mehr dran ändern. Ich schicke gleich ein paar Beamten los, die sollen sich in der Umgebung mal umsehen und Sie fahren erst mal nach Hause", sagte Sie . Semir bedankte sich und machte sich dann auf den Weg zu den Versteck von Tom.
Augenzwinkern
21.04.2007 08:59
Manu
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Andrea schaute während der Fahrt immer wieder zu Tom. Er sah wirklich schlecht aus und ihr kamen bei den Anblick fast die Tränen.Sie wußte wie sehr er Elena geliebt hatte und konnte auch seine Gefühle verstehen, aber das es ihn in ein so tiefes Loch ziehen würde, damit hätte Sie nicht gerechnet.
Sie fuhren einige Zeit bevor Andrea in einen Waldweg abbog und wenig später den Wagen vor einer kleinen Ferienhäuschen hielt ." So da sind wir", sagte sie und stellte den Motor ab. Tom lächelte sie an und beide stiegen aus und gingen zur Hütte. " Ich mache gleich den Kamin an, dann wird es schön warm hier drin . „ Kann ich mich hier irgendwo duschen? Ich rieche furchtbar und das möchte ich euch nicht weiter zumuten", sagte Tom. Andrea zeigte Tom das Bad und einen Bademantel der an der Tür hing. „Zieh den erst mal nachher über, Semir bringt dir was frisches zu anziehen mit", sagte Sie , machte sich auf den Weg ins Wohnzimmer und feuerte den Kamin an.
Tom zog seine Sachen aus und merkte , das sein Arm nicht mehr so stark blutete. Das abbinden hatte also doch etwas gebracht. Er lies sich ein Bad ein und genoss das fast heiße Wasser und den frischen Duft des Badeöls, das seinen Körper umgab. Nachdem er sich rasiert hatte und auch so gut es ging den verletzten Arm gereinigt hatte , trocknete er sich ab und zog den Bademantel über. Er schaute in den Spiegel und staunte. So hatte er sich lange nicht mehr gesehen. Er kämmte kurz die Haare und ging dann zu Andrea ins Wohnzimmer. Andrea lächelte ." Wie fühlst du dich Tom? Trinkst du auch einen Kaffee mit?, fragte Sie ihn. „ Ja gerne", erwiderte er doch er merkte das er auch was Alkoholisches brauchte. Seine Hände fingen wieder leicht an zu zittern . Andrea brachte ihn einen Becher Kaffee und setze sich neben Tom. Sie merkte , das er zitterte und brachte ihn noch eine Wolldecke. Sie saßen einige Zeit schweigend auf dem Sofa, als es an der Tür klopfte. Tom sprang panisch hoch und wollte sich gerade verstecken, doch Andrea beruhigte ihn, den es war Semir. Semir begrüßte Andrea mit einem innigen Kuss und brachte Tom den Trainingsanzug. Tom zog sich schnell die Hose über und lies dann seinen Bademantel fallen um sich das Oberteil überzuziehen. Erst jetzt bemerkten die beiden den blutgetränkten provisorischen Verband an Toms Oberarm. „ Tom? Was hast du da gemacht? Das sieht ja schlimm aus!", sagte Andrea erschrocken. Tom erzählte von seinem Leben nach dem Tot von Elena, von Tosskani , was er dort alles gesehen hatte und von dem Kampf mit ihm und der anschließenden Flucht. Beide hörten den Erzählungen zu. Als Tom fertig war konnten beide erst mal nichts sagen. Tief in inneren konnten Sie fühlen was Tom die letzte Zeit durchgemacht hatte.
Augenzwinkern
22.04.2007 17:25
Manu
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Andrea reagierte als erste, sie holte den Verbandkasten aus dem Auto und machte Tom einen frischen Verband . Semir redete noch eine ganze Weile mit Tom . Er hatte gar nicht gemerkt, das es schon weit nach Mitternacht war. Er zeigte Tom das Gästezimmer wo er schlafen sollte und ging dann zu Andrea in das Bett. Andrea war schon früher schlafen gegangen, den Sie wollte beiden Morgen ein schönes Frühstück zaubern. Semir war gerade eingeschlafen, als er von einen lauten Schrei geweckt wurde. Auch Andrea war wach geworden. Semir zog sich kurz eine Hose über und ging dann langsam in Richtung Gästezimmer. Er wollte gerade die Tür öffnen, als ein dumpfer Schlag auf den Hinterkopf, ihn zum taumeln brachte und er bewusstlos zu Boden ging.
Andrea hörte den dumpfen Knall und öffnete einen Spalt die Tür. Sie erschrak. Semir lag auf den Boden und die Tür von Toms Zimmer war geöffnet. Sie hörte wie einige Gegenstände auf den Boden des Zimmers flogen. Es musste ein Kampf statt finden. Andrea wagte es nicht, sich Toms Zimmer zu nähern. Ein schmerzerfüllter Schrei lies sie erstarren. Sie fing an zu zittern. Ein Mann ging aus dem Zimmer und zog jemanden hinter sich her. - Oh nein, Tom-, dachte Andrea und wartete ob der Mann wieder zurückkam. Sie hatte Glück. Sie hörte wie ein Wagen mit aufheulenden Motor wegfuhr. Es war still im Haus, nur das ticken der Wanduhr war zu hören. Andrea öffnete die Tür jetzt ganz und lief zu Semir , der immer noch auf den Boden lag." Semir, Semir!!!, sagte doch was", sagte sie und Panik stieg in ihr auf.
Augenzwinkern
23.04.2007 19:34
Manu
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„ Oh, verfluchter Mist", stöhnte Semir und setzte sich auf. „ Semir, oh bin ich froh deine Stimme zu hören", sagte Andrea freudig und nahm ihn in den Arm.. Beide hielten sich einen Moment in den Armen und Semir versuchte Andrea so gut es ging zu beruhigen. „ Tom?, Was ist mit Tom?", schrie Semir auf und stürzte noch etwas taumelig in das Zimmer von Tom. Das Zimmer war verwüstetund auf den Bett waren Bluttropfen. „ Der Einbrecher hat ihn mitgenommen", sagte Andrea verzweifelt. „ Andrea jetzt haben wir wirklich ein Problem. Wir müssen der Chefin sagen was passiert ist", erwiderte Semir. Semir nahm sein Handy und wählte die Nummer der Chefin.

Tosskani fuhr auf direkten Weg zu seiner Waldhütte . Er hielt den Wagen und zog Tom in die Hütte rein. Er fesselte Tom an einen dicken Balken und goss sich ein Schluck Whisky ein . Er schaute zu Tom und grinste. – Deine letzte Stunde hat geschlagen Kranich-, dachte er dabei und fühlte noch mal sein Glas voll. Langsam öffnete Tom seine Augen. Ein stechender Schmerz schoss durch seinen Bauch. Er erinnerte sich. Tosskani war in Semirs Ferienhaus eingedrungen und hatte ihn niedergeschlagen. Tom konnte gar nicht so schnell reagieren, wie Tosskani auch in sein Zimmer kam und ihn mit einem gezielten Messerstich in den Bauch in das Reich der Dunkelheit versetzte. Erst jetzt bemerkte er, das er sich in einer Hütte befand und das Tosskani ihn mit funkelten Augen beobachtete. „ Was wollen Sie von mir?, fragte Tom mit schmerzverzerrten Gesicht. „ Ich will Dich umbringen, langsam Schritt für Schritt wirst du leiden", erwiderte Tosskani und lachte. „ Warum hassen Sie mich so", fragte Tom wieder.
„ Du hast es nicht geschafft den Mörder meiner Frau zufinden und dafür wirst du sterben", sagte er Hass erfüllt. Tom dachte nach und nun wusste er auch wieder woher er das Bild auf den Altar kannte. Die Frau wurde vor ca . 2 Jahren brutal vergewaltigt und dann mit mehreren Messerstichen ermordet. Ein Passant hatte einen Obdachlosen gesehen , der vom Tatort weggelaufen ist , doch er hatte nie den Mörder gefasst. „ Na erinnerst du dich wieder Kranich", fragte Tosskani und füllte noch mal sein Glas nach.
Tom schluckte. „ Ja ich erinnere mich, aber es bringt ihnen doch nichts , wenn Sie mich dafür verantwortlich machen, das Ihre Frau ermordet wurde", erwiderte Tom und hustete heftig. „ Du wirst sterben Kranich , bereite dich schon mal drauf vor", sagte Tosskani und verlies die Hütte. Wieder fuhr er mit aufheulenden Motor weg. Tom hustet noch mal , er hatte das Gefühl das sein ganzer Körper sich verkrampfte. Ein stechender Schmerz durchfuhr ihn wieder und er merkte , das ihn schwarz vor den Augen wurde.
Augenzwinkern
24.04.2007 19:30
Manu
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Semir legte sein Handy zur Seite. Andrea schaute ihn an. „ Was hat die Chefin gesagt?", fragte Sie. Sie war erst verärgert, weil wir Sie nicht eingeweiht hatten , aber Sie will sich gleich auf den Weg ins Büro machen ,um alles weitere zu besprechen. Bonrath und Hotte wollte Sie auch informieren", sagte Semir.Auch Andrea und Semir machten sich auf den Weg zum Revier. Es hatte wieder angefangen zu schneien. Andrea schaute immer wieder zu Semir rüber. Er war sehr nachdenklich. Sie fuhren fast eine 1 Stunde zum Revier. Die Straßenverhältnisse wurden immer schlechter. Als sie endlich im Büro
angekommen waren, wurden Sie schon von der Chefin erwartet. Andrea schmiss sofort Ihren PC an und ging noch mal die Akte von Tosskanis Frau durch. Semir ging zur Landkarte und schaute sich noch mal die markierten Fundorte der Obdachlosen an. „ Würde man die vier Punkte in der Mitte verbinden und davon Ausgehen, das Tosskani so etwas wie ein Ritual vollbringt, dann würde der nächste Tatort ungefähr hier sein“, sagte Semir und steckte ein rotes Fähnchen in die Karte.
„ Warum glauben Sie das es ein Ritual ist und wie kommen Sie auf den Namen Tosskani?
Und was hat das alles mit Toms Verschwinden auf sich“?, fragte Sie und schaute dabei abwechselnd zu Semir und Andrea. „ Das weis ich selber auch noch nicht, aber Tom hat erzählt das er in dem Haus von Tosskani war und das er auch versucht hat Tom umzubringen“, erwidert Semir . Die Chefin schaute ihn entsetzt an. „ Ich glaub ich hab was!“ schrie Andrea. „ Welchen Ort hast du auf der Karte markiert“?
Augenzwinkern
25.04.2007 18:35
Manu
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Semir lief zur Karte und sagte Andrea : “ Rastplatz Wulfsmoor, da ist auch in der Nähe ein kleines Waldstück mit alten Hünengräbern“. „ Das ist es“, genau da wurde vor 2 Jahren die Frau von Tosskani umgebracht und Tom hat damals in dem Fall ermittelt, doch der Mörder wurde nie gefasst“, sagte Andrea.
„ Dann müssen wir davon ausgehen, das Tom das nächste Opfer sein wird!“ – „ Semir Sie fahren sofort dort hin und nehmen Bonrath und Herzberger mit. “- „ Ich informiere inzwischen das SEK und komme dann nach“, sagte die Chefin und rannte in Ihr Büro. Semir schnappte sich seine Jacke und gab Andrea einen Kuss auf die Wange. „ Pass auf dich auf mein Schatz und holt Tom da raus“, sagte Sie noch, doch Semir und die anderen beiden waren schon durch Tür verschwunden.

Ein eiskalter Schauer durchflutete Tom, als Tosskani ihn einen Eimer mit kalten Wasser über den Körper goss. „ Aufwachen Kranich, du kannst gleich für immer schlafen, doch vorher wirst du noch leiden“, schrie Tosskani. Er band Tom los und befahl ihn zum Auto zu gehen. Tom taumelte mehr , als das er ging . Als er endlich beim Kofferraum ankam, war er froh, denn weiter hätte er jetzt nicht laufen können. Seine Beine wurden immer schwerer und das Gefühl der Ohnmacht kam wieder in ihn hoch. Tosskani gab Tom einen kräftigen Stoß und Tom landete in dem Kofferraum des Jeeps. Mit einem lauten Knall flog die Tür ins schloss und Tosskani fuhr los. Tom lag auf dem Rücken und schaute aus dem Rückfenster. Keine Wolke war am Himmel zu sehen. Wie oft hatte er schon diese kalten sternklaren Nächte unter der Brücke verbracht und bis auf die Kälte , haben sie ihn nie etwas ausgemacht, aber jetzt, jetzt war es was anderes.
Er war in den Händen dieses Psychopathen und er wusste, das dieser sein Leben beenden würde. Tom schloss die Augen und lies sein Leben noch mal vor seine Augen ablaufen. Seine Kindheit, die Zeit mit Semir und dem Team , Elena ( die Frau seines Lebens). Tom stöhnte kurz auf, ein heftiger Schmerz durchfuhr wieder durch seinen Körper. Tosskani fuhr einige Zeit und mit einen kräftigen Tritt auf die Bremse brachte er den Wagen zum stehen . Er öffnete den Kofferraum und zog Tom raus.
Augenzwinkern
26.04.2007 19:19
Manu
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Tom merkte erst jetzt , das es kälter geworden war und er hatte das Gefühl das die nassen Sachen auf seinen Körper anfingen steif zu werden. Mit weichen Knien ging Tom durch den tiefen Schnee den kleinen Hügel rauf. Von weiten konnte er noch einige Wagen auf der Autobahn fahren hören. Und wieder dachte er an die Zeit mit Semir. Hinter ihm lief Tosskani und sein lauter Atem machte Tom Angst. Er konnte förmlich die hasserfühlten Blicke von Tosskani spüren . Als Sie auf den Hügel angekommen waren, befahl Tosskani Tom stehen zu bleiben. Tosskani band zwei Seile an die Handgelenke von Tom und machte die Enden an zwei Bäumen fest. „ So Kranich, es ist soweit“, sagte Tosskani , zog ein Messer und ging zu Tom..

Semir fuhr schon so schnell er konnte, aber die Straßenverhältnisse wurden immer schlechter. „Hoffentlich komme ich noch rechtzeitig“ - , dachte Semir und versuchte den BMW noch etwas zu Beschleunigen, doch er merkte, das er leicht ins Rutschen kam und ging wieder etwas vom Gas. Hotte und Bonrath fuhren mit großen Abstand hinter Semir. Nach einiger Zeit waren Sie endlich angekommen. Semir hielt den Wagen und stieg aus. Bonrath und Hotte folgten Ihm. Es wurde immer kälter.„ Sollen wir nicht auf das SEK warten“, fragte Bonrath leicht fröstelnd. „ Nein, das dauert mir zu lange, wer weis wie lange die bei den Wetterbedingungen brauchen. Ihr wartet hier auf das SEK“, erwiderte Semir und schlich sich im Schutz der Bäume bis auf den Hügel rauf. Er erschrak als er Tom leblos mit nacktem Oberkörper zwischen den Bäumen hängen sah. Sein Körper war überall mit Schnitten gezeichnet. Tosskani summte ein Lied vor sich hin und wollte gerade wieder das Messer ansetzten, als Semir mit gezogener Waffe hinter den Bäumen hervor sprang. „ Legen Sie das Messer weg Tosskani oder ich schieße“, schrie Semir ihm zu. Tosskani fing laut an zu lachen . „ Du willst mich erschießen Bulle? Dann mach es doch, ich hab eh nichts mehr zu verlieren. Aber vorher bringe ich Deinen Freund noch um“, schrie Tosskani zurück und holte mit dem Messer aus. „ Neinnnnnnnn!“, schrie Semir und drückte mehrmals ab. Tosskani stieß zu , lies dann langsam den Griff von dem Messer los und fiel dann in den Schnee. Hotte und Bonrath die, die Schüsse gehört hatten liefen auf den Hügel und blieben erschrocken stehen. „ Steht da nicht so rum, helft mir Tom los zu binden und ruft sofort den Rettungshubschrauber“, schrie Semir den beiden zu und bemühte sich die Stricke loszuschneiden. Bonrath half ihm dabei und Hotte gab den Notruf durch. Nachdem Sie beide enden durchgeschnitten hatten sackte Tom bewegungslos in den Schnee. „ Schnell hol eine Decke aus dem Wagen“, schrie Semir Hotte zu . Hotte brachte die Decke und Semir deckte Tom damit zu. Semir fühlte nach Toms Puls und konnte ihn noch schwach fühlen. Er hatte den kopf seines Freundes auf seine Beine gelegt. Bonrath und Hotte schauten traurig zu den beiden.
Augenzwinkern
27.04.2007 20:07
Manu
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Es waren einige Sirenen zu hören und Hotte vermutete das es das SEK war. „ Sag denen wir brauchen die nicht mehr“, sagte Semir betrügt. Von weitem konnte man die Rotoren des Hubschraubers hören. „ Halt bitte durch Tom“, flüsterte Semir. Der Hubschrauber landete ganz in der Nähe und der Notarzt lief zu Tom. Er wurde für den Flug erst mal medizinisch versorgt und dann gleich in den Hubschrauber gebracht. Beim starten wirbelte viel Schnee durch die Luft und nach wenigen Sekunden war er im Sternklaren Himmel verschwunden. Semir ging mit gesenkten Kopf zu seinem BMW und stieg ein.“ Ich fahre zur Klinik“, sagte er noch kurz zu Bonrath und Hotte und fuhr dann los.
Auf dem Weg zur Klinik, informierte er Andrea und die Chefin. Andrea merkte , das Semir sich große Sorgen machte und versuchte ihn so gut es ging zu beruhigen. Nach kurzer Zeit war er im Krankenhaus angekommen. Er parkte seinen Wagen und ging zur Information. Er fragte wo die Notaufnahme ist und ging dann direkt zur Station. Er haste das lange warten und die Ungewissheit was mit seinem Freund ist, aber er kannte das und musste sich gedulden. Er setzte sich auf einen der blauen Plastikstühle und legte den Kopf in seine Hände. Warum musste es nur soweit kommen, dachte Semir und schloss die Augen.
Er wusste nicht mehr viel lange er so saß und wie oft er schon eine Schwester nach Tom gefragt hatte, aber keiner konnte ihm was sagen. Er war gerade wieder in seine Gedanken versunken, als ihn ein bekannter Duft in die Nase fuhr. Andrea war gekommen und hatte sich neben ihn gesetzt. Sie hatte eine Tasse Kaffee und hielt Sie ihm unter die Nase. „ Semir, weist du schon was Neues von Tom“, fragte sie ihn besorgt. Semir schüttelte mit dem Kopf und nahm dankbar einen großen Schluck von dem Kaffee.
Andrea strich mit Ihrer Hand über seine und Semir genoss die nähe seiner Frau.. Sie wartete noch eine ganze Weile und in zwischen waren mehr als 3 Stunden vergangen ohne das Sie etwas von Tom gehört machten. Semir sprang von seinem Stuhl auf und ging den Gang immer wieder auf und ab.
„ Ich hätte ihn damals nicht einfach so gehen lassen sollen. Ich war sein Partner und Freund und ich hätte wissen müssen das er das nicht alles alleine Verarbeiten kann“, dachte Semir laut . „ Mach dir keine Vorwürfe Semir, das bringt jetzt auch nichts . Er wusste das er immer zu dir kommen konnte, aber er wollte oder konnte es nicht “, sagte Andrea und schaute zu Semir der immer noch auf und ab ging.
Augenzwinkern
28.04.2007 20:29
Manu
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In diesem Moment wurde die Tür von der Notaufnahme geöffnet und ein Arzt kam raus. Fast gleichzeitig rannten beide dem Arzt entgegen und blickten Ihn erwartungsvoll an. „ Was ist mit ihm“, schoss es aus Semir raus. „ Wir haben die Stichverletzungen versorgt , leider wurden bei der Bauchverletzung inner Organe verletzt und das hat zu inneren Blutungen geführt. Zu dem hat ihr Freund ein starkes Alkohol Problem , was den Situation auch nicht gerade verbessert. Wir haben ihn erst mal in ein künstliches Koma gelegt und müssen abwarten, wie er die nächsten Tage übersteht, dann kann ich ihnen weiteres sagen.“, sagte der Arzt und schaute zu den Beiden. „ Können wir zu ihm?“, fragte Andrea.
„ Aber nur kurz“, sagte der Arzt und sagte der Schwester bescheid bevor er sich verabschiedete.
Semir und Andrea zogen ein sterilen Umhang an und betraten dann das Zimmer in dem Tom lag. Andrea schluchzte auf. Tom war an viele Maschinen angeschlossen und die Beatmungsmaschine hob und senkte seinen Brustkorb so regelmäßig , das es fast unheimlich aussah. „ Du wirst es schaffen Tom“, flüsterte Semir und berührte dabei Toms Hand. Sie blieben noch ein paar Minuten und verließen dann die Station.
Als Sie draußen waren ,holte Semir erst mal tief Luft. Er merkte , das ihn die kühle Luft gut tat. Sie steigen in den BMW und fuhren zurück zur Hütte. Andrea verständigte noch die Chefin und berichtete Ihr wie es um Tom stand.
In dieser Nacht schlief Semir sehr unruhig. Immer wieder sah er die Bilder vor seinen Augen, wie Tom zwischen den Bäumen hing und wie Tosskani zustach. Semir schreckte hoch. Er rieb sich ein paar mal die Augen und stand dann leise auf um Andrea nicht zu wecken. In der Küche machte er sich erst mal einen Tee und setzte sich dann mit der dampfenden Tasse in der Hand auf das Sofa. Er machte den Fernseher an und schaute sich irgendeine alte Serie an. Nachdem er die Tasse geleert hatte, stellte er sie auf den Tisch, legte sich auf das Sofa und deckte sich mit der Wolldecke zu. Wenig später war er eingeschlafen und schlief auch bis zum nächsten Morgen durch. Als Andrea am nächsten Morgen ins Wohnzimmer kam zog ein lächeln über ihr Gesicht. Sie war froh das Semir endlich mal schlief , das alles hatte ihn sehr mitgenommen. Sie setzte einen Kaffee auf , deckte den Tisch und weckte dann Semir mit einem zarten Kuss auf die Wange. Semir erwiderte Ihren Kuss und zog sie zu sich auf das Sofa.
Augenzwinkern
29.04.2007 15:45
Manu
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Nachdem Sie sich leidenschaftlich geliebt hatten blieben Sie noch eine ganze Weile unter der Wolldecke liegen und hielten sich einfach in den Armen. Es war schon fast Mittag als Sie beide aufstanden und gemeinsam Frühstückten. Semirs Gedanken kreisten wieder um Tom.“ Hoffentlich schafft Tom es“, sagte er und nippte an seine Kaffeetasse. „ Er wird es schaffen“, sagte Andrea und lächelte ihn aufmunternd zu.
Nach dem Frühstück machten sich beide auf den weg zum Krankenhaus. Die Schwester begleitete Sie noch bis zum Zimmer und lies Sie dann bei Tom allein. Semir redete eine ganze Weile mit Tom und hoffte innerlich , das er ihn versteht. „ Halt durch mein Freund“, sagte er und verlies mit Andrea das Krankenhaus. Sie fuhren noch in die Stadt um einen Weihnachtsbaum zu kaufen und dann zurück zum Haus.
Es war am 2 Weihnachtstag, als das Telefon bei Semir klingelte. Semir hörte gespannt den Anrufer zu und verabschiedete sich dann . „ Wer war das“, fragte Andrea neugierig. „ Das Krankenhaus. Sie haben Tom gestern Abend aus dem Koma geholt und er ist jetzt ansprechbar. Wenn wir wollen , können wir jetzt zu ihm“, sagte Semir und schaute freudig zu Andrea. Beide machten sich gleich auf den Weg.
Als Semir die Tür zu Toms Zimmer öffnete, erhellte sich sein Blick. Die Geräte waren abgestellt und Tom saß aufrecht im Bett und schaute zu den beiden. „Tom!, Man bin ich froh, das es dir besser geht. Wir sind fast verrückt geworden vor Sorge um dich“, schoss es aus Semir raus. Tom grinste zu den beiden. „ So schnell haut mich nichts um, aber der Entzug wird noch mal hart werden“, sagte Tom. „ Du wirst es schaffen und dann bist du wieder ganz der Alte“, sagte Andrea .

Augenzwinkern
30.04.2007 19:53
Manu
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Drei Monate waren seit dem Vergangen. Die Tage wurden wieder länger und wärmer. Tom hatte die ganze Zeit in eine Entzugsklinik verbracht und sollte heute erfolgreich entlassen werden. Irgendwie war er sehr froh, das jetzt alles vorbei war, aber anderseits hatte er auch etwas Angst vor dem was jetzt kommt. Er packte seine Tasche und setzte sich unten vor dem Eingang auf eine Bank. Es dauerte nicht lange, als ein silberner BMW auf das Gelände fuhr und laut Hupte. Semir sprang aus dem Wagen und ging zu Tom. Beide umarmten sich kurz. „ Jetzt geht es nach Hause“, sagte Semir und klopfte Tom freudig auf die Schulter. Tom freute sich auch und beide stiegen in den Wagen. Während der Fahrt unterhielten Sie sich angeregt über alte Zeiten. Plötzlich unterbrach Tom seine Erzählungen. „ Was ist los“, fragte Semir. „ Kannst du mir einen Gefallen tun Semir? Ich möchte zum Grab von Elena um endlich mit mir selbst zur Ruhe zu kommen“, sagte Tom und schaute zu Semir. Semir nickte und fuhr zum Friedhof. Tom stieg aus und ging mit Semir zum Grab von Elena. Er war erstaunt, den das Grab war schön bepflanzt und gepflegt. Er hatte gedacht, das es total verwildert war. „ Andrea hat es neu bepflanzt. Ich lass dich jetzt alleine, wenn Du fertig bist kommst du einfach zum Wagen, ich warte da auf Dich“, sagte Semir klopfte Tom auf die Schulterund ging weg. „ Ich werde dich nie vergessen Elena. Ich liebe Dich“, sagte Tom und blieb noch eine ganze weile still am Grab stehen.
Semir wartete geduldig auf seinen Freund. Tom kam mit gesenkten Kopf zum Wagen und stieg ein. Semir konnte sehen , das er geweint hatte. „ Alles klar Tom“, fragte Semir. „ Danke , das ihr Euch um das Grab gekümmert habt“, sagte Tom. „ War doch selbstverständlich Tom, wir haben Elena auch sehr gemocht“, erwiderte Semir und startete den Motor. „ Na dann lass uns mal losfahren“, sagte Tom und ein lächeln erhellte sein Gesicht. Wenig später kamen Sie am Büro an. Mit einem mulmigen , aber auch schönen Gefühl im Magen betrat Tom das Revier und wurde herzlichst empfangen. Die Chefin bot Tom an wieder mit Semir zu Arbeiten und Tom nahm das Angebot dankend an. Die Chefin freute sich sehr über die Entscheidung von Tom und klopft an ihr Glas. „ Darf ich kurz um Ihre Aufmerksamkeit bitten. Soeben habe ich mit Tom vereinbart, das er ab Morgen wieder mit Semir auf Streife fährt und somit wieder zu unserem Team gehört“, sagte Sie und stieß mit allen an.“ Dann machen Sie sich wieder auf einige kaputte Streifenwagen gefasst“, sagte Semir und alle fingen an laut zu lachen.

Ende Augenzwinkern
01.05.2007 18:52
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